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English Version below.
Langfassung unten.
Es war ein ganz normaler Tag – bis ein schrecklicher Unfall alles veränderte. Jan, 25 Jahre alt, war ein leidenschaftlicher Motorradfahrer, talentierter Handwerker und mit viel Energie in seinem Beruf als Baustellenelektriker tätig. Doch ein Sturz mit einem E-Scooter im September 2023 veränderte sein Leben schlagartig. Mit einem Schädelbruch und zwei gebrochenen Hals- und Brustwirbeln kämpft er in einer mehrstündigen Notoperation um sein Leben. Als er nach der OP aufwachte, war nichts mehr wie zuvor. Die Diagnose: Querschnittslähmung ab der Brust. Jan wird vermutlich für immer auf einen Rollstuhl angewiesen sein.
Doch anstatt aufzugeben, kämpfte Jan. Er trainierte unermüdlich, gab alles, um sich so viel Selbstständigkeit wie möglich zurückzuholen. Und so konnte er nach nur fünf Monaten aus der Reha nach Hause zurückkehren. Allerdings in ein Zuhause, das bislang nur mit Provisorien auf seine neuen Bedürfnisse angepasst wurde. Bad und Küche müssen dringend barrierefrei umgebaut werden. Auch das alte Auto, das ihm derzeit etwas Freiheit bietet, ist für einen Rollstuhlfahrer eigentlich zu klein und muss ersetzt werden. Hinzu kommen viele krankheitsbedingte Ausgaben, an denen sich die Krankenkasse nur geringfügig beteiligt. Und als wäre das nicht genug, wird wohl noch die Wohnung verkauft, die mit permanenten Umbauten ideal für ihn wäre.
Als langjährig befreundete Familie von Jan versuchen wir, durch diese Spendenseite Jan bestmöglich zu unterstützen und ihn finanziell zu entlasten. Jede Spende - egal wie klein oder groß - hilft ihm, sein Zuhause und ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Rollstuhl zu sichern. Wir sind für jede Unterstützung dankbar!
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Das ist Jan: ein junger 25-jähriger Mann voller Tatendrang. Talentierter Baustellenelektriker, leidenschaftlicher Motorrad- und Trialfahrer und enthusiastischer Auto- und Motorradschrauber. Egal, ob einfache Reparatur oder kompliziertes Projekt – Jan fand für jede Herausforderung eine Lösung.
Doch am 29. September 2023 änderte eine Fahrt mit einem E-Scooter sein komplettes Leben. Jan stürzte so unglücklich, dass er einen Schädelbruch erlitt und die Wucht des Aufpralls zwei Hals- und Brustwirbel brach. Wie durch ein Wunder überlebte er den Sturz und war sogar noch in der Lage um Hilfe zu rufen. Die Situation war äußerst kritisch – hätten ihn die dazugekommenen Helfer auch nur wenige Zentimeter bewegt, wäre er wegen dem gebrochenen Halswirbel an Ort und Stelle gestorben. Im nächstgelegenen Krankenhaus kämpften die Ärzte dann in einer mehrstündigen Notoperation weiterhin um Jans Leben. Als er von der Operation auf der Intensivstation aufwachte, kam die Diagnose, die alles änderte: Querschnittslähmung ab der Brust. Der Brustwirbelbruch hatte sein Rückenmark verletzt - Jan wird wohl nie wieder laufen können und sein Leben lang auf einen Rollstuhl angewiesen sein.
Von einem Tag auf den anderen war nichts mehr wie zuvor. Was auf die Diagnose folgte, war eine Achterbahn der Gefühle: Verzweiflung, Wut, Zukunftsangst, Hoffnung, Frustration, Aggression... Jan musste sich von einem Tag auf den anderen an ein völlig neues Leben gewöhnen. Doch Jan wäre nicht Jan, wenn er sich seinem Schicksal ergeben hätte - er kämpfte. Bis heute. Während seines Krankenhausaufenthalts biss er sich durch Schmerzen und Frustration. Mit viel Durchhaltevermögen, intensivem Training und großem Ehrgeiz arbeitete er in der darauffolgenden Reha daran, so selbstständig wie möglich zu werden. Nur fünf Monate nach dem Unfall konnte er bereits so sicher mit dem Rollstuhl umgehen, dass er nach Hause zurückkehren konnte – ein wichtiger Meilenstein, um sich in seiner neuen Realität zurechtzufinden.
Bereits während seiner Krankenhausaufenthalte übernahmen seine Eltern Gartenarbeiten und die schwäbische Kehrwoche. Seit Jan zuhause ist, erledigen sie z.B. auch Wohnungsputz und Einkauf, und was sonst noch nötig ist und Jan nicht allein schafft. Wir kümmern uns um die Unmengen an Formularen, Anträgen und sonstigen Verwaltungsarbeiten. Freunde organisierten ein altes, behindertengerecht umgebautes Auto und machten es wieder fahrtüchtig – ein kleines Stück Mobilität und Freiheit, trotz aller Einschränkungen. Auch seine Wohnung wurde mit viel Improvisation vorläufig an die neue Situation angepasst. Möbel wurden umgeräumt, Wege freigeräumt – doch wirklich barrierefrei ist sie bis heute nicht. Das Badezimmer ist viel zu eng, um sich mit dem Rollstuhl frei zu bewegen, die vorhandene Duschwanne ist nur mit Mühe nutzbar. Die Oberschränke in der Küche sind unerreichbar, Fenster lassen sich ohne Hilfe nicht öffnen oder schließen. Dauerhafte Umbauten sind dringend nötig, um den Alltag für Jan spürbar zu erleichtern. Und dennoch: Mit dem, was bisher möglich war, ist diese Wohnung ein echter Glücksfall. Sie liegt ebenerdig am Waldrand – ohne Aufzug, ohne Stufen. Die große Garage direkt neben dem Eingang ermöglicht es Jan, auch bei schlechtem Wetter trocken und sicher ins Auto ein- und auszusteigen. Die Nähe zu Familie und Freunden bedeutet Unterstützung im Alltag, wann immer sie gebraucht wird. Doch nun steht ein Verkauf der Wohnung im Raum, nachdem der Vermieter verstorben ist. Was kann das für Jan bedeuten? Neue Wohnung und ein Umzug? Sehr schwierig. Da es in dieser Gegend kaum bezahlbaren Wohnraum gibt – erst recht nicht barrierefrei – wäre der Kauf für Jan die einzige echte Chance, in seinem vertrauten Umfeld bleiben zu können ohne die Sorge vor einer Eigenbedarfskündigung. Mit 25 Jahren und ohne Eigenkapital ist aber an die Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie nicht zu denken.
Die vielen zusätzlichen Kosten, die durch seine Behinderung entstehen – von laufenden Zuzahlungen und Eigenanteilen, über die Anschaffung eines zuverlässigen Autos bis hin zu notwendigen Umbauten – stellen eine finanzielle Belastung dar, die Jan allein nicht bewältigen kann.
Wir, die Plieningers, sind nun seit mehr als 10 Jahren mit Jan eng befreundet. Er ist Teil unserer Familie, weshalb wir ihn seit seinem Unfall bei allem, was so ansteht, unterstützen. Doch diese Herausforderung schaffen wir nicht allein. Dazu brauchen wir Euch! Wenn wir alle zusammenlegen, kann Jan nicht nur sein Zuhause sichern, sondern auch die dringend nötigen Umbauten umsetzen und mit einem größeren Auto ein Stück Freiheit und Mobilität erlangen. Jeder Beitrag - egal wie klein oder groß - hilft Jan, sich eine neue Zukunft aufzubauen, in der er möglichst unabhängig und selbstbestimmt leben kann.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
Der Link zur Spende darf sehr gerne weitergeleitet und geteilt werden.
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Support Jan to adjust his life after serious accident
Long version below.
It was a perfectly normal day - until a terrible accident changed everything. Jan, 25 years old, was a passionate motorcyclist, talented craftsman and worked with a lot of energy in his job as a construction site electrician. But an accident with an e-scooter in September 2023 changed his life abruptly. With a fractured skull and two broken cervical and thoracic vertebrae, he fought for his life in an emergency surgery lasting several hours. When he woke up after the surgery, nothing was the same. The diagnosis: paraplegia from the chest down. Jan will probably be dependent on a wheelchair forever.
But instead of giving up, Jan fought. He trained tirelessly and gave his all to regain as much independence as possible. And by that he was able to return home from rehab after just five months. However, it was to a home that had so far only been adapted to his new needs with provisional adjustments. The bathroom and kitchen urgently need to be rebuilt to make them barrier-free. The old car, which currently offers him some freedom, is too small for a wheelchair user and needs to be replaced. In addition, there are many health-related expenses which the insurance company only minorly covers. And as if that wasn't enough, the apartment, which would be ideal for him with permanent modifications, will probably be sold.
As long-time friends of Jan and his family, we are trying to provide Jan with the best possible support and financial relief through this donation page. Every donation - no matter how small or large - helps him to secure his home and life in a wheelchair that is as self-determined as possible. We are grateful for any support!
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This is Jan: a young 25-year-old man full of drive. Talented construction site electrician, passionate motorcycle and trial rider and enthusiastic car and motorcycle mechanic. Whether it was a simple repair or a complicated project, Jan found a solution for every challenge.
But on 29 September 2023, a ride on an e-scooter changed his entire life. Jan had such an unfortunate accident that he suffered a fractured skull and the force of the impact broke two vertebrae. Miraculously, he survived the fall and was even able to call for help. The situation was extremely critical - if the arriving helpers had moved him even a few centimeters, he would have died on the spot due to the broken neck vertebra. In the nearest hospital, the doctors then continued to fight for Jan's life in an emergency surgery lasting several hours. When he woke up from the surgery in the intensive care unit, he received a diagnosis that changed everything: paraplegia from the chest down. The broken thoractic vertebra had damaged his spinal cord on impact - Jan will probably never be able to walk again and will be dependent on a wheelchair for the rest of his life.
From one day to the next, nothing was the same. What followed the diagnosis was a rollercoaster of emotions: despair, anger, anxiety about the future, hope, frustration, aggression... Jan had to get used to a completely new life from one day to the next. But Jan wouldn't be Jan if he had surrendered to his fate - he fought. Until today. During his time in hospital, he fought through pain and frustration. With a lot of perseverance, intensive training and great ambition, he worked on becoming as independent as possible during his subsequent rehab. Just five months after the accident, he was able to use his wheelchair so confidently that he could return home - an important milestone in finding his way in this new reality.
While he was still in hospital, his parents took over gardening and looked after the house. Since Jan has been at home, they have also taken care of the house cleaning and shopping and anything else that Jan can't do on his own. We take care of the extensive number of forms, paper and other administrative work. Friends overhauled an old car that had been converted for the disabled and made it roadworthy again - a little bit of mobility and freedom, despite all the restrictions. His apartment was also temporarily adapted to the new situation with a lot of improvisation. Furniture was rearranged, paths cleared - but it is still not truly barrier-free. The bathroom is far too narrow to move around freely in a wheelchair, and the existing shower tray is difficult to use. The wall units in the kitchen are inaccessible and windows cannot be opened or closed without help. Permanent modifications are urgently needed to make everyday life noticeably easier for Jan. And yet, with what has been possible so far, this apartment is a really lucky find. It is at ground level next the forest - no elevator needed, no steps. The large garage right next to the entrance allows Jan to get in and out of his car safely and dryly, even in bad weather. Being close to family and friends means support in everyday life whenever it is needed. But now the apartment is most likely up for sale after the landlord passed away. What could this mean for Jan? A new apartment and a move? Very difficult. As there is hardly any affordable housing in this area - and certainly not barrier-free - buying would be the only real chance for Jan to stay in his familiar surroundings without the worries of a contract termination for personal use. However, at the age of 25 and without any equity, financing an owner-occupied property is out of the question.
The many additional costs incurred as a result of his disability - from ongoing payments and contributions not entirely covered by his health insurance, to the purchase of a reliable car and necessary apartment conversion - represent a financial burden that Jan cannot cope with alone.
We, the Plieninger’s, have been close friends with Jan for more than 10 years now. He is part of our family, which is why we have been supporting him with everything that has come up since his accident. But we can't take on this challenge alone. We need you! If we all join forces, Jan can not only secure his home but also implement the urgently needed modifications and gain a bit of freedom and mobility with a larger car. Every contribution - no matter how small or big - will help Jan to build a new future in which he can live as independently and self-determinedly as possible.
Thank you very much for your support!
You are welcome to forward and share the donation link.
Organizer and beneficiary
Jan Kocheise
Beneficiary


