Unser Polder - Unsere Zukunft! Windpark Projekte verhindern!

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Unser Polder - Unsere Zukunft!

Windpark Projekte im internationalen Vogelschutzgebiet verhindern!

Norden/Krummhörn - Landkreis Aurich

Aus einer wachsenden Problematik heraus – zum Schutz unserer Landschaft, unserer Mitmenschen und der Natur – haben wir uns zusammengeschlossen und die Bürgerinitiative
“UNSER POLDER - UNSERE ZUKUNFT” gegründet.

Die folgende Auflistung stellt einen Teil der verheerenden Folgen dar, die durch den Bau eines Windparks in unserer Heimat entstehen würden.



  • Eingriff in unmittelbarer Nähe zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer

  • Massive Baufolgen für Mensch und Natur

  • Ackerflächen drohen zu Salzwiesen zu werden

  • Bau während der Brutzeit bedrohter Arten im Vogelschutzgebiet

  • Landschaftsschutz – Übergangen, als gäbe es ihn nicht

  • Zerstörung der drittschönsten Allee Deutschlands

  • Tourismus in Gefahr

  • Gesundheitliche Folgen bleiben ungeachtet



In ganz Deutschland zeigt sich ein besorgniserregendes Muster:
Windkraftprojekte werden im Eiltempo geplant – oft ohne ausreichende Abstandsregeln, ohne echte Bürgerbeteiligung und ohne Rücksicht auf Natur, Lebensqualität und gewachsene Kulturräume.

Während immer mehr Strom produziert wird, der mangels Speicher und Netzausbau oft gar nicht genutzt werden kann, tragen die betroffenen Regionen die Lasten – ohne erkennbaren lokalen Nutzen.

So auch bei uns in Leybuchtpolder / Sommerpolder in Norden/Krummhörn Landkreis Aurich.

Hier sollen Windräder mit 200 Metern Höhe und einem Rotordurchmesser von rund 160 Metern in einem Abstand von nur 400 Metern zur Wohnbebauung errichtet werden, die bis zu 370 km/h an den Flügelspitzen erreichen – und das mitten in einer der ökologisch, kulturell und touristisch wertvollsten Küstenlandschaften Deutschlands, obwohl der Landkreis Aurich bereits seit Jahren einen erheblichen Überschuss an erneuerbarer Energie erzeugt.



Eingriff in unmittelbarer Nähe zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer

Die geplanten Anlagen sollen in direkter Nähe eines der bedeutendsten Schutzräume Europas entstehen.

Der Bau und Betrieb solcher Großanlagen gefährdet:

  • Brut- und Rastgebiete seltener und bedrohter Arten,

  • sensible Zugvogelrouten,

  • und Ökosysteme, die unter EU-Naturschutzrecht besonderen Schutz genießen.

Dass diese Risiken in der bisherigen Planung kaum berücksichtigt werden, erfüllt uns mit großer Sorge.



Massive Baufolgen für Mensch und Natur

Für ein einziges Windrad sind rund 1.300 LKW-Ladungen Beton und Sand notwendig.
Zudem ist es möglich, dass eine große Anzahl an Pfählen - mit
ca. 30 Meter Tiefe in den Boden gerammt werden muss.

Dies hätte schwerwiegende Folgen:

  • extreme Lärm- und Erschütterungsbelastung,

  • Schäden an Häusern, Straßen und Infrastruktur,

  • Verdichtung und massive Veränderung der Böden,

  • Eingriffe ins Grundwasser,

  • Störungen hochsensibler Küstenökosysteme,

  • Gefahr einer langfristigen Versalzung.


Ackerflächen drohen zu Salzwiesen zu werden

Durch das tiefe Eindringen in salzführende Schichten kann Salzwasser aufsteigen.
Fruchtbare Ackerflächen könnten so, großflächig und irreversibel zu Salzwiesen werden.



Bau während der Brutzeit bedrohter Arten im Vogelschutzgebiet

Der geplante Bauzeitraum fällt in die entscheidenden Brutphasen verschiedener geschützter Arten.
Schwerlastverkehr, Pfahlrammen und Erdarbeiten würden dramatische Störungen verursachen – entgegen jeder Regel des Natur- und Artenschutzes.



Landschafts- und Artenschutz – übergangen, als gäbe es ihn nicht

Das gesamte Gebiet ist als Landschaftsschutzgebiet sowie internationales Vogelschutzgebiet ausgewiesen.
Trotzdem wird geplant, als handele es sich um eine beliebige Industriezone.

Dies schafft einen gefährlichen Präzedenzfall, der weit über den Landkreis Aurich hinausreicht.



Zerstörung der drittschönsten Allee Deutschlands

Für die Schwertransporte der gigantischen Bauteile müssten Bäume einer historischen Allee gefällt oder stark ausgedünnt werden – einer Allee, die vom BUND gerade erst zur drittschönsten Deutschlands gewählt wurde.

Diese Bäume sind nicht ersetzbar. Sie sind Teil unseres kulturellen Erbes.



Tourismus in Gefahr

Die geplanten Anlagen liegen unmittelbar an beliebten Ausflugszielen und im Naherholungsbereich.
Die Ruhe der Küstenlandschaft, das weite Landschaftsbild und das touristische Angebot wären massiv beeinträchtigt.

Einbrüche im Bereich Ferienwohnungen, Gastronomie und Hotellerie wären die logische Folge.



Gesundheitliche Folgen bleiben ungeachtet

Ein Abstand von nur 400 Metern zur Wohnbebauung ist in dieser Form einzigartig – ein faktisches Experiment an der Bevölkerung.

Lärm, Schattenwurf, Infraschall und das bedrängende Gefühl 200 Meter hoher Anlagen beeinträchtigen nachweislich die Lebensqualität und können sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen auslösen.

Abschließend halten wir fest, dass bereits jeder einzelne der genannten Punkte für sich genommen aus unserer Sicht ausreichend ist, um den Bau dieser Windkraftanlagen abzuwenden.

Eine Errichtung unter diesen Bedingungen halten wir für unverantwortlich!



Wer wir sind

Aus dieser wachsenden Problematik heraus – zum Schutz unserer Landschaft, unserer Mitmenschen und der Natur – haben wir uns zusammengeschlossen und die Bürgerinitiative “UNSER POLDER -UNSERE ZUKUNFT” gegründet.

Wir setzen uns für eine ehrliche, menschliche und transparente Energiewende ein.
Nicht gegen erneuerbare Energien, sondern gegen ein Vorgehen, das Menschen, Natur und Kulturlandschaften überrollt, ohne wirklichen Nutzen für die Region.



Wofür wir Spenden benötigen

Ihre Unterstützung hilft uns bei:

  • juristischer und fachlicher Beratung,

  • sachlicher und transparenter Öffentlichkeitsarbeit,

  • Informationsmaterialien, Veranstaltungen und Kommunikation.

Damit wir uns wehren können – sachlich, friedlich, gut informiert.
Damit betroffene Menschen nicht allein dastehen.

(Hinweis: Als Bürgerinitiative sind wir kein Verein und dürfen daher keine Spendenbescheinigungen ausstellen.)



Gemeinsam für eine Energiewende, die schützt – nicht zerstört

Wir kämpfen dafür, dass Fortschritt nicht bedeutet:

  • Naturreservate aufs Spiel zu setzen,

  • historische Alleen zu opfern,

  • oder Familien mit immensen Belastungen allein zu lassen. Während einige wenige davon immens profitieren.



Energiewende ja – aber nicht um den Preis unserer Heimat.

Danke für Ihre Unterstützung.
Danke, dass Sie uns helfen, gehört zu werden.
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Organizer

Janina Blanke
Organizer
Norden

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