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Traumatherapie für meine Freundin Pia
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28 donations
Hallo, mein Name ist Paloma und ich sammele Geld für die Fortführung der Psychotherapie für meine Freundin Pia.
Pia ist in diesem Fall ein Pseudonym, denn Pia ist Betroffene von organisierter und ritualisierter Gewalt und immer noch im Prozess des Ausstiegs.
Damit Ihr etwas mehr Vertrauen haben könnt, wo Euer Geld hingeht, habe ich entschieden, stattdessen mich zu zeigen und auch für Fragen zu meiner Person und deren Echtheit zur Verfügung zu stehen. Das Geld wird eine weitere Freundin von uns, Charlotte, entgegennehmen und Pia nach Bedarf auszahlen.
Wir werden später ebenfalls anonymisierte Rechnungen hier einstellen, damit Ihr wisst, dass Euer Geld genau dort ankommt, wo Ihr es haben wollt.
Pia hat noch 4 Therapiestunden, die die Kasse bezahlt. Wir gehen zum aktuellen Zeitpunkt davon aus, dass eine erneute Verlängerung, trotz der absoluten Dringlichkeit, nicht fortgeführt wird. Pia hat den Fonds sexueller Missbrauch auch bereits fast voll ausgeschöpft. Zuletzt wurde er eingestellt- Pia war schnell genug, die Erweiterung aufgrund von bleibender Behinderung, noch rechtzeitig vorher zu beantragen. Ob sie dieses Geld noch sehen wird, steht aktuell in den Sternen, die Bearbeitung dauert mindestens mehrere Monate.
Pia ist dringend auf eine nahtlose(!) Weiterführung ihrer Therapie angewiesen. Jede Unregelmäßigkeit, Unsicherheit bezüglich der Fortführung oder Pausierung wirft sie in der therapeutischen Arbeit um Monate zurück.
Pia geht trotz ihrer schweren Folgeerkrankungen der sexualisierten, psychischen und körperlichen Gewalt im organisierten Rahmen in der Kindheit arbeiten und ist Mutter und Ehefrau. Nicht nur sie, sondern auch ihr privates- und Arbeits-Umfeld sind darauf angewiesen, dass sie funktioniert und die Therapie nahtlos fortführen kann. Sie ist in ihrem Umfeld aus Schutzgründen nicht als Überlebende geoutet und kann dort nicht um Hilfe bitten.
Die Folgen der schwersten vorstellbaren und unvorstellbaren Traumatisierungen eines Menschen in der frühesten Kindheit sind mit dem verfügbaren Kassenbudget nicht abzudecken. Es braucht in diesem Bereich langjährige, teils jahrzehntelange Traumatherapie, um die Folgen ausreichend zu behandeln und annähernd Lebensqualität und Sicherheit herzustellen. Eine Doppelstunde wöchentlich wird Pia in Zukunft 200-240€ kosten.
Wir bitten Euch, dort einzuspringen, wo dieser Staat versagt: Opferschutz- und Hilfe sollte bei uns gesellschaftlich sehr weit oben auf der Agenda stehen.
Pias Leben ist davon abhängig, ob wir dieses Geld zusammenbekommen und sie ihre Therapie fortführen kann.
Bitte teilt diesen Aufruf. Jeder Euro hilft.
Organizer and beneficiary
Charlotte Fritsch
Beneficiary
