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THE COLOURS IN BETWEEN – a ME/CFS documentary (English version below. Please also activate the video's English subtitles!)
In unseren 20ern sind wir an Long Covid und ME/CFS erkrankt. Jetzt wollen wir uns eine nachhaltig gesunde Zukunft aufbauen. Unsere Reise führt uns in gesellschaftliche und innere Zwischenräume und macht sichtbar, warum unsere erschöpfte Gesellschaft Gesundheit neu denken muss.
Wir leben in einer Welt, die in Bezug auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit nur Schwarz oder Weiß kennt: Gesund oder krank, funktionierend oder nutzlos, wertvoll oder unbrauchbar. Doch was, wenn ein Existieren innerhalb dieser Kategorien nicht mehr möglich ist? Wir, Gwendolin und Christina, die Jahre mit der schweren postviralen Erkrankung ME/CFS verbracht haben, sind aus ihnen herausgefallen. Wir sind gezwungen, uns ein Leben außerhalb der Norm zu gestalten. Eine Aufgabe, an der wir uns täglich abarbeiten, erklären, für die wir uns schämen, und an der wir wachsen.
Allein in Deutschland sind über 650.000 Menschen von ME/CFS betroffen. Die neuroimmunologische Multisystemerkrankung gehört zu den Krankheiten mit der niedrigsten Lebensqualität überhaupt. Betroffenen geht es teilweise schlechter als Schlaganfall-, Herzinsuffizienz- oder Krebspatienten.(1)
Viele von ihnen sind pflegebedürftig und schwerbehindert, gefangen in einem Körper, der auf jeden noch so kleinen Reiz mit Verschlechterung reagieren kann. In den letzten Jahren, vor allem seit dem Auftauchen des Corona-Virus, steigt die Zahl der Erkrankten weltweit massiv an. Diese Entwicklung bringt an die Oberfläche, was schon lange schief läuft in unserer Gesellschaft: Wir haben uns mit unseren Vorstellungen von Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Heilung und dem Umgang mit den Schwachen in unserer Mitte verrannt. Unser Film macht sichtbar, was daraus entwachsen kann, wenn die Suche nach den Zwischentönen, den „Colours in Between“, nicht länger nur die Aufgabe von uns Betroffenen ist, sondern eine gesellschaftliche wird. Denn unsere Erschöpfung geht uns alle etwas an.
Unsere filmische Reise führt uns an die Mauern, gegen die wir selbst immer wieder stoßen, weil Behörden, Therapeut:innen und Arbeitgeber:innen nach klaren Zuständen verlangen, die es bei ME/CFS nicht gibt. Sie führt uns aber auch an die besonderen Orte, die wir nur entdecken, wenn wir uns auf diesen Kampf einlassen, für uns einstehen und unserer eigenen Lebenssituation immer wieder mit Liebe und Kreativität begegnen. Orte von Ehrlichkeit, Authentizität, Vertrauen und Respekt – vor uns selbst und unseren Mitmenschen. Orte, die uns manchmal fremd und unheimlich sind, aber bei näherer Betrachtung in Farben leuchten, die wir uns gar nicht hätten vorstellen können.
Unser Ziel ist es, zunächst weitere Recherchetage zu finanzieren und das Projekt anschließend mithilfe von Produktionspartnern (Fernsehsender, Filmförderung u.a.) in die Umsetzung zu bringen. Wir planen u.a. Gespräche mit Frau Dr. Scheibenbogen von der Charité Berlin, dem Gemeinsam Genesen e.V., mit medizinischem Personal, Verwaltungsangestellten sowie anderen Betroffenen. Danke für deine Unterstützung!
50% deiner Spende gehen in die Finanzierung weiterer Recherchetage und Testdrehs. Die anderen 50% gehen in Aufwandsentschädigungen für unser Team und die Erstattung bisheriger Auslagen.
Video Credits:
Protagonistin: Gwendolin Reinicke
Regie: Christina Honig
Bildgestaltung: Philip Müller
Filmmusik: Jens Blankenburg
Tales for Tomorrow, 2026
Instagram: @the_colours_in_between
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THE COLOURS IN BETWEEN – an ME/CFS documentary
We were in our 20s, when we fell ill with Long Covid and ME/CFS. Now we want to build a sustainable, healthy future for ourselves. Our journey takes us into spaces in between social and inner norms and reveals why our exhausted society needs to rethink health.
We live in a world that talks about health and performance in black and white terms: healthy or sick, functioning or useless, valuable or worthless. But what if it is no longer possible to exist within these categories? We, Gwendolin and Christina, who have spent years with the severe post-viral illness ME/CFS, have fallen outside of them. We are forced to create a life outside the norm. It’s a task we struggle with every day, one we have to explain, one we’re ashamed of, but also one that lets us grow.
In Germany alone, over 650,000 people are affected by ME/CFS. The neuroimmunological multisystem disorder is one of the conditions with the lowest quality of life. Some patients are worse off than people affected by stroke, heart failure, or cancer. (1) Many of them are in need of care and severely disabled, trapped in a body whose condition can deteriorate at the slightest provocation. In recent years, especially since the coronavirus outbreak, the number of people affected worldwide has been rising. This development brings to light what has long been wrong with our society: We have become too fixated on harmful beliefs of health, performance, healing, and how we treat the weak among us. Our film shows what can arise when the search for the “colors in between” is no longer just the task of those of us who are affected, but becomes a social one. Because our exhaustion concerns us all.
Our cinematic journey takes us to the walls we ourselves repeatedly come up against because authorities, therapists, and employers demand clear conditions that do not exist in ME/CFS. But it also takes us to special places that we only discover when we engage in this struggle, stand up for ourselves, and repeatedly approach our own life situation with love and creativity. Places of honesty, authenticity, trust, and respect - for ourselves and our fellow human beings. Places that sometimes appear strange and spooky, but on closer inspection shine with colors we could never have imagined.
Our goal is to first finance further research days and then to partner with television stations and film funds to produce the film. We are planning interviews with Dr. Scheibenbogen from Charité Berlin, the Gemeinsam Genesen initiative, with medical staff, official authorities and others. Thank you for your support!
50% of your donation will go towards financing further research days and test shoots. The other 50% will go towards expense allowances for our team and reimbursement of previous research expenses.
video credits:
Participant: Gwendolin Reinicke
Director: Christina Honig
Cinematography: Philip Müller
Music: Jens Blankenburg
Tales for Tomorrow, 2026
Instagram: @the_colours_in_between
(1) https://www.mecfs.de/daten-fakten/, Zugriff am / accessed on March 11, 2026





