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Xena braucht dringend Hilfe! Ich habe sie Anfang Juni übernommen, weil die Besitzerin nicht mehr mit ihr zurecht kam und sie ins Tierheim bringen wollte. Der Hund war sehr lange nur in der kleinen Wohnung und im kleinen Gärtchen und vermutlich ca. 10 Monate lang nicht draußen. Die Besitzerin hatte den Hund als Welpen geholt, 2 Monate danach einen Unfall und seither ein Beinproblem. Weil der Hund draußen so wild war/ist, konnte sie nicht mehr mit ihm Gassi gehen.
Hündin, Mix aus zwei Kangal-Mischlingen
1 1/2 Jahre alt
Widerrist ca. 60 cm, Gewicht ca. 20 kg
Ich hatte mich angeboten, den Hund kostenlos so zu erziehen, dass es für die Besitzerin klappen kann und eigentlich kann ich Hunde gut erziehen, aber bei diesem Hund stoße ich total an meine Grenzen. Wir haben nach zwei Monaten (jetzt ist Anfang August) noch nicht erreicht, dass das Leben mit ihr entspannt verläuft. Zudem tauchen immer wieder neue Probleme auf, die vorher nicht absehbar waren.
Ich konnte zwar einiges schon beheben bzw. ihr beibringen (z.B. Leinenführigkeit, Grundgehorsam-Kommandos, an der Tür warten, Spielen...) aber sobald sie draußen ist, ist das meiste davon nicht mehr existent.
die größten Probleme:
- (Leinen?) Aggression bei anderen Hunden, draußen sehr viel "auf 180", völlig außer sich
- territoriale Aggression gegen Menschen, mit denen sie zuerst noch gekuschelt hat
- Aggressionsverhalten gegen mich, wenn sie aufgeregt ist und ihren Willen nicht bekommt
Seit Anfang Juni habe ich enorm viel Zeit und Aufmerksamkeit in sie investiert, habe extra im Job kürzer getreten, damit ich mich intensiv um sie kümmern kann und wir haben auch schon einiges erreicht. Die obigen Probleme sind aber bestehen geblieben und was auch immer ich bisher dagegen unternommen habe, war nach kurzer Besserung nie nachhaltig, sondern immer wieder "zurück auf Start". Es wird, so wie es derzeit ist, eher schlimmer. Es macht jeden Gassigang und jeden weiteren Tag zur Hölle. Ich habe inzwischen auch den Mumm und den Mut verloren. Alleine komme ich nicht weiter. Außerdem muss ich mich dringend wieder mehr um meinen Job kümmern!
Wenn sich nichts ändert, kann ich sie nicht behalten, und wenn ich sie zurückgebe, kommt sie ins Tierheim. Mit Beinproblem ist es leider unmöglich, ihr den Auslauf und die Beschäftigung zu geben, die sie braucht, um nicht durchzudrehen. Und im Tierheim ist sie als aggressiver Hund nicht vermittelbar. Ich weiß, dass in Xena ein ganz toller Hund steckt, der so ein Schicksal nicht verdient hat.
Jetzt habe ich einen Hundetrainer in Babenhausen empfohlen bekommen, der auf solche Hunde spezialisiert ist und auch nachweisllich ganz tolle Erfolge verbuchen kann. Außerdem bekommt man das Geld für die Einzelsstunden zurück, falls es tatsächlich nicht funktionert (was bisher nie der Fall war).
Er bietet folgende Trainings an, die für Xena ihr ganzes Leben verändern würden:
- (Leinen-) Aggression
- Aggression gg Menschen
- Antijagdtraining
- Impulskontrollgruppe
- Sozialisierungsgruppe für Rambos
Dazu kommen natürlich noch die Fahrten von Mannheim nach Babenhausen. Ca. 10 - 15 Trainerstunden würden alles verändern.
90 € pro Einzelstunde sind sicher angemessen, da man nach einigen Einzelstunden einen Erfolg sehen wird, aber durch die Job-Pause kann ich mir das absolut nicht leisten. Den ganzen Einsatz für das weitere Training und den Aufwand für die Fahrten nehme ich gerne auf mich, wenn Xena dadurch ein tolles Hundeleben ermöglicht wird und sie nicht ins Tierheim muss.
Über den Fortgang der Geschichte werde ich hier per Updates* informieren. Sollte ich wider Erwarten Geld zurückbekommen, spende ich es ans Tierheim. Bitte helft mit, dass Xena ein glückliches und erfülltes Hundeleben bekommen kann und kein Wanderpokal wird, der sein trauriges Leben schließlich im Tierheim beendet! Vielen Dank für jeden noch so kleinen Beitrag!
*(edit 05.09.2025) Außerdem habe ich einen Blog erstellt, da schreibe ich so oft es etwas Neues gibt, wie der Stand gerade ist. Mit Xena gibt es andauernd so heftige Ups and Downs. Klick hier:





