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Hallo, wir sind Sarah und Christopher. Wir leben in Hoyerswerda mit unseren zwei Katzen. Anfang März haben wir erstmals im nahegelegenen Park einen schwarz-weißen Kater getroffen. Er war zunächst scheu, sah aber gepflegt aus und musste ganz offensichtlich vor Kurzem ausgesetzt worden sein.
Nachdem wir ihn ein paar Wochen beobachtet hatten, fassten wir uns ein Herz, fütterten ihn und fingen an ihn an uns zu gewöhnen. Er lebte aber weiter draußen, in einem Katzenhaus auf unserer Terrasse, das unsere beiden Katzen nicht mehr nutzten. Mit finanzieller Hilfe des Tierschutzvereins wurde Max kastriert, wir übernahmen die Kosten für Impfung und Entwurmung. Die Tierärztin schätzte ihn auf 4 Jahre.
Unser Ziel war es, Max fit zu machen, damit er an jemanden vermittelt werden kann. Max wurde zutraulich, er spielte mit unseren Katzen und wollte immer dabei sein, wenn wir Menschen auf der Terrasse oder im Park etwas unternahmen. Kurzum: ein friedlicher, freundlicher, verspielter Kater.
Aber dann geschah ein Unfall. Leider wissen wir nicht genau, wie es passiert ist. Wir haben nur eines Morgens einen apathischen Max vorgefunden, der sich ungewöhnlich verhielt und sich nicht am Körper streicheln ließ. Beim Tierarzt kam die Gewissheit: ein Abszess erstreckte sich unter Max' gesamten Hinterteil infolge des Unfalls. Am Folgetag riss der Abszess auf, die Wunde war enorm und führte innere Verletzungen am Enddarm zu Tage. Nach einer Notoperation ging es Max zunächst besser, aber die Wunde riss wieder ein, eine weitere OP wurde nötig. Der Tierarzt sprach von einer "schwierigen Stelle", es brauche viel Glück, dass der Kater wiederhergestellt wird.
Mittlerweile ist er wieder munter und hat einen Riesenhunger. Trotzdem geben wir ihm nur flüssige Nahrung, damit alles gut heilen kann. Er wohnt nun in unserem Badezimmer, wo er sich langsam in den nächsten Wochen erholen soll. Wir haben unsere Urlaubsreise abgesagt, weil wir Max nicht aufgeben wollen. Max soll gesund werden und bald eine neue Familie finden, die ihr aufnehmen kann.
Bedauerlicherweise sind die Tierarztkosten für OP, Medikamente und Nachuntersuchungen mittlerweile so hoch, dass wir sie nicht mehr alleine stemmen können. Schon jetzt sind wir bei rund 700 Euro angelangt, und es stehen noch mehrere Nachuntersuchungen in den kommenden 4 Wochen an.
Wir rechnen mit Kosten von rund 200 Euro je Woche, wenn alles normal verläuft. Da dies alles übersteigt, was wir uns unter unserer Patenschaft für Max vorgestellt haben, suchen wir weitere Tierfreund:innen, die Max unterstützen wollen.
Wir würden uns freuen, wenn die medizinische Unterstützung für Max gesichert ist. Und wenn es ihm schneller besser geht und wir nicht die gesamte Summe benötigen, spenden wir den Rest an den Tierschutzverein Hoyerswerda und die Katzenhilfe Hoyerswerda.






