- H
- S
- C
(Für Deutsch nach unten scrollen)
Dear friends and community,
We’re writing this on behalf of Anam, who has been navigating years of chronic illness, medical neglect, and financial precarity. Her sick pay is expiring in June 2026, and 90% of the costs raised previously (€8,309) have been spent. This renewed campaign is a request for long-term support (12 months), and until Anam is able to return to full-time work. With rest and adequate medical treatment, there is real reason for hope.
Background:
Anam is a queer Pakistani storyteller, entrepreneur, programmer, and former journalist currently living in Berlin. The onset of her illness has put her career on hold and made day-to-day life extremely difficult.
In 2022, Anam, who was already living with Complex Post-Traumatic Stress Disorder (CPTSD), developed long-COVID, which evolved into a number of serious, overlapping health conditions, including:
- post-COVID / ME-CFS
- severe multisystem chronic pain including arthritis in the joints and arthralgia
- chronic migraines
- neurological symptoms and cognitive impairment
- autoimmune disease
- Multilevel orthopedic injuries affecting her spine and knees (multiple discs with nerve root compression and comorbidities)
Despite seeking help early, Anam’s conditions worsened over time due to delayed diagnoses, racism, and systemic barriers in the healthcare system.
As a queer, racialized person navigating the German medical system, dismissal of symptoms, delayed referrals, and repeated rejections for necessary treatments is neglect known as “Morbus Mediterraneus” that had real consequences for Anam’s recovery journey. Conditions that could have been treated earlier progressed and became disabling.
The current situation:
After pushing herself to keep working through worsening illness, Anam’s body collapsed in January 2025. Only after years of being dismissed did she finally begin receiving the tests and diagnoses she needed. She has been on sick leave ever since, focusing entirely on stabilizing her health.
Anam has been covering hundreds of euros per month out of pocket — all while unable to work. Typical monthly costs, including rent, general living expenses, and medical treatments, cost €2,700–€3,300+
If you’re living outside the EU, you may assume (as Madihah did!) that German healthcare is fully covered and accessible. This is not Anam’s reality and the reality of those who live at the intersection of similar marginalizations and systemic oppression.
While basic care is covered, the treatments that are actually helping her, such as Traditional Chinese Medicine, specific supplements and integrative treatments, are largely not covered by public insurance.
Although recovery will likely take more time, there is real reason for hope.
Why support is needed:
Your contribution to Anam’s campaign will give her space to heal without the constant fear of financial collapse. Your support will allow her to finally get some relief from the constant stress.
Nobody should be fighting this hard for healthcare and basic medical treatment - especially not someone like Anam, who puts her energy into seeking truth and justice. She deserves people to support her, too.
If you’re able to contribute, it would make a real difference. As campaign organizers, we commit to following up regularly and with transparency so you can stay up-to-date with how Anam is doing and how your contributions support her recovery.
Thank you for your support and solidarity,
Leticia, Madihah, and Cajsa
_________
Liebe Freund*innen, liebe Community,
wir schreiben diesen Aufruf im Namen von Anam, die seit Jahren mit einer chronischen Erkrankung, medizinischer Vernachlässigung und finanzieller Unsicherheit zu kämpfen hat. Ihr Krankengeld läuft im Juni 2026 aus, und 90 % der zuvor gesammelten Spenden (8.309 €) sind bereits aufgebraucht. Diese erneute Kampagne ist ein Aufruf zur langfristigen Unterstützung (12 Monate), bis Anam wieder vollzeit arbeiten kann. Mit Ruhe und angemessener medizinischer Behandlung gibt es echten Grund zur Hoffnung.
Hintergrund
Anam ist eine queere pakistanische Geschichtenerzählerin, Unternehmerin, Programmiererin und ehemalige Journalistin, die derzeit in Berlin lebt. Der Ausbruch ihrer Krankheit hat ihre Karriere auf Eis gelegt und ihr den Alltag extrem erschwert.
Im Jahr 2022 entwickelte Anam, die bereits mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (CPTSD) lebte, Long-COVID, was zu einer Reihe schwerwiegender, sich überschneidender Gesundheitsprobleme führte, darunter:
- Post-COVID / ME-CFS
- Schwere chronische Schmerzen in mehreren Körpersystemen, einschließlich Arthritis in den Gelenken und Arthralgie
- Chronische Migräne
- Neurologische Symptome und kognitive Beeinträchtigungen
- Autoimmunerkrankung
- Orthopädische Verletzungen an mehreren Stellen, die ihre Wirbelsäule und Knie betreffen (mehrere Bandscheiben mit Nervenwurzelkompression und Begleiterkrankungen)
Obwohl Anam frühzeitig Hilfe suchte, verschlechterte sich ihr Zustand im Laufe der Zeit aufgrund verspäteter Diagnosen, Rassismus und systemischer Barrieren im Gesundheitssystem.
Als queere, rassifizierte Person, die sich im deutschen Gesundheitssystem zurechtfinden musste, waren die Abwertung ihrer Symptome, verspätete Überweisungen und wiederholte Ablehnungen notwendiger Behandlungen eine Vernachlässigung, die als „Morbus Mediterraneus“ bekannt ist und reale Konsequenzen für Anams Genesungsweg hatte. Erkrankungen, die früher hätten behandelt werden können, schritten fort und führten zu einer Behinderung.
Die aktuelle Situation
Nachdem Anam sich trotz ihrer sich verschlimmernden Krankheit dazu gezwungen hatte, weiterzuarbeiten, brach ihr Körper im Januar 2025 zusammen. Erst nachdem sie jahrelang ignoriert worden war, erhielt sie endlich die notwendigen Untersuchungen und Diagnosen. Seitdem ist sie krankgeschrieben und konzentriert sich ganz darauf, ihre Gesundheit zu stabilisieren.
Anam muss jeden Monat Hunderte von Euro aus eigener Tasche bezahlen – und das, obwohl sie arbeitsunfähig ist. Die typischen monatlichen Kosten, einschließlich Miete, allgemeiner Lebenshaltungskosten und medizinischer Behandlungen, belaufen sich auf 2.700 bis 3.300 Euro und mehr.
Wenn du außerhalb der EU lebst, gehst du vielleicht davon aus (so wie Madihah!), dass die deutsche Gesundheitsversorgung vollständig abgedeckt und für alle zugänglich ist. Das entspricht jedoch nicht Anams Realität und auch nicht der Realität derjenigen, die an der Schnittstelle ähnlicher Marginalisierungen und systemischer Unterdrückung leben.
Zwar ist die Grundversorgung abgedeckt, doch die Behandlungen, die ihr tatsächlich helfen, wie traditionelle chinesische Medizin, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und integrative Therapien, werden von der gesetzlichen Krankenversicherung größtenteils nicht übernommen.
Auch wenn die Genesung wahrscheinlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, gibt es echten Grund zur Hoffnung.
Warum Unterstützung benötigt wird
Dein Beitrag zu Anams Kampagne gibt ihr den Freiraum, zu genesen, ohne ständig Angst vor dem finanziellen Ruin haben zu müssen. Deine Unterstützung ermöglicht es ihr, endlich etwas Erleichterung von dem ständigen Stress zu finden.
Niemand sollte so hart um Gesundheitsversorgung und medizinische Grundversorgung kämpfen müssen – schon gar nicht jemand wie Anam, die ihre Energie darauf verwendet, nach Wahrheit und Gerechtigkeit zu suchen. Auch sie verdient es, dass Menschen sie unterstützen.
Wenn ihr einen Beitrag leisten könnt, würde das wirklich viel bewirken. Als Organisatorinnen dieser Kampagne versprechen wir euch, regelmäßig und transparent zu berichten, damit ihr stets auf dem Laufenden bleibt, wie es Anam geht und wie eure Spenden ihre Genesung unterstützen.
Vielen Dank für eure Unterstützung und Solidarität,
Leticia, Madihah und Cajsa



