Sturzflut in Nepal - eine unbeschreibliche Katastrophe

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Hallo und Namaste!
Mein Name ist Michael Haacke, ich lebe in Altenboitzen im niedersächsischen Heidekreis.
Ich bin seit 30 Jahren Vorsitzender der Kinderhilfe Kovel/Wolynien e.V. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges hat sich meine Aktivität für humanitäre Hilfe in der Ukraine um ein Vielfaches verstärkt.
Mein zweites Steckenpferd ist Nepal. 2014 waren meine Frau Petra und ich zum ersten Mal zum Trekking dort – im Langtang Gebiet. Dieses schöne Land mit seinen netten Menschen hat sofort einen Platz in unseren Herzen erobert. Ausgangs – und Endpunkt unserer Tour war Shyafru Besi.
4 Monate später geschah das schreckliche Erdbeben, bei dem die Region Langtang schwer getroffen wurde. Schnell beschlossen wir, unseren Sommerurlaub in Shyafru Besi zu verbringen und beim Wiederaufbau zu helfen. Schon damals haben wir durch Spendengelder viele Einzelschicksale lindern können, auch den Wiederaufbau der kleinen Schule haben wir unterstützt.
Nach dem Erdbeben und der Corona Zeit habe ich angefangen, Trekkingtouren zu organisieren und durchzuführen. Im Februar waren meine Frau und ich zur Hochzeit des Sohnes von meinem Guide Guyrmi Tamang nach Shyafru Besi eingeladen und jetzt ist dieses Dorf durch die gewaltige Flutwelle fast vollständig verschüttet. So viele Menschen, Freunde, unsere Porter, die wir seit vielen Jahren kannten, leben nicht mehr. Diejenigen, die überlebt haben, weil ihre Häuser in höheren Gebieten liegen, sind von der Außenwelt abgeschnitten. Auch die Bewohner des Langtang – Tals und anderer Täler. Die einzige Zufahrtstrasse ist zerstört. Viele haben alles verloren, sie besitzen nur noch das, was sie am Körper trugen. So auch unser Guyrmi, der uns angerufen und dringend um Hilfe gebeten hat.
Eigentlich habe ich bereits Flüge für Anfang November für die nächste Trekking Tour gebucht. Ob diese jedoch zu diesem Zeitpunkt stattfinden kann, weiß derzeit niemand. Fest steht allerdings, dass ich dann hinfliege, um Hilfe zu leisten. Der Plan ist, Helikopter zu chartern um Grundnahrungsmittel, Medikamente, Hygieneartikel und Bekleidung in eben genau diese Region zu bringen. Ein solcher Flug kostet ca. 2000 €, hinzu kommen die Kosten für die Hilfsgüter.
Das können wir alleine nicht leisten, deswegen wende ich mich an EUCH!
Ich weiß, dass die millionenfach gespendeten Hilfsgelder nach dem Erdbeben nur zu einem kleinen Teil bei der Bevölkerung ankamen und die korrupte Regierung das zu verantworten hatte. Wir waren damals vor Ort, als die Regierung jedem Geschädigten NUR einen Helm und eine Schaufel aushändigte!

Deswegen will ich nur direkt und persönlich helfen.

P.S. Eine Familie in Nepal kann übrigens von 100 Euro im Monat recht gut leben!
JEDE Spende hilft !!! Und ich verbürge mich persönlich dafür, dass euer Geld, jeder Cent, auch in
Shayfru Besi und im Langtang ankommt...

Ich sage jetzt schon mal tausend Mal Danke schön - dhanyabad
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Michael Haacke
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Osterheide

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