UPDATE:
Vor einigen Monaten habt ihr die Familie solidarisch unterstützt. Durch die gemeinsamen Anstrengungen konnten die bisherigen Visa finanziert und der nächste Schritt im Aufnahmeverfahren möglich werden.
Dafür möchten wir euch von Herzen danken!
Inzwischen hatte die Familie einen Termin bei der deutschen Botschaft und es wurde ihnen mitgeteilt, dass das Verfahren voraussichtlich in etwa drei Monaten abgeschlossen sein wird.
Genau in dieser Übergangszeit entsteht jedoch ein neues Problem: Die aktuellen Visa für den Aufenthalt im Nachbarland laufen vorher ab. Eine Verlängerung kostet 1.500 € pro Person. Das ist eine Summe, die die Familie nicht selbst aufbringen kann.
Ohne Verlängerung lässt das System ihnen praktisch nur zwei Optionen:
Entweder sie müssten kurzzeitig nach Afghanistan ausreisen oder sie müssten ohne gültigen Aufenthaltstitel bleiben. Afghan*innen ohne gültige Papiere sind fortlaufend Razzien, Gewalt, Inhaftierung und der Gefahr einer Abschiebung ausgesetzt.
Für die Familie bedeutet eine Rückkehr nach Afghanistan konkret das Risiko von Verfolgung durch die Taliban, insbesondere aufgrund der früheren Tätigkeiten des Vaters.
Die Familie und ihre Angehörigen hier versuchen derzeit alles, um die nötige Summe zusammenzubekommen.
Wer kann und möchte, kann die Familie über die bestehende Kampagne unterstützen. Jede Beteiligung hilft, diese Monate sicher zu überbrücken. Es wäre außerdem sehr wertvoll, wenn der Aufruf weitergeteilt wird.
Vielen, vielen Dank.
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Eine befreundete Familie aus Afghanistan befindet sich derzeit im Verfahren der Familienzusammenführung – ein langwieriger und belastender Prozess, der sich oft über mehrere Jahre hinzieht. 2022 und 2023 konnten bereits Teile der Familie nach Deutschland ausreisen, darunter auch ein kleines Kind, das seither ohne Eltern und Geschwister lebt.
Ihre Eltern und Geschwister sind weiterhin in Afghanistan, leben im Verborgenen und sind nach wie vor akuter Bedrohung durch die Taliban ausgesetzt. Seit fast drei Jahren warten sie auf einen Termin bei der Botschaft, um endlich wieder mit ihrer Tochter und den übrigen Angehörigen in Sicherheit vereint zu sein.
Nun wurde endlich ein entscheidender Schritt möglich: Alle Unterlagen sind vollständig – das Verfahren kann fortgesetzt werden, sobald Visa für ein Nachbarland vorliegen.
Doch: Die Beschaffung dieser Visa ist mit hohen Kosten verbunden. Auch die Ausreise, Unterbringung und der Aufenthalt während des weiteren Verfahrens müssen selbst finanziert werden. Diese Ausgaben übersteigen die Möglichkeiten der Familie deutlich.
Wir bitten daher um solidarische Unterstützung.
Jeder Beitrag hilft, diesen nächsten Schritt möglich zu machen. Auch das Teilen dieses Aufrufs ist wertvoll. Je mehr Menschen davon erfahren, desto größer die Chance, die nötige Summe gemeinsam zu tragen.
Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung!


