Solidarität mit Nika

Nika Irani berichtete im Juni über ihre erlebte sexualisierte Gewalt und rief mit einem Outcall zu Solidarität und Schutz anderer Betroffener auf. Weitere Flinta* meldeten sich daraufhin mit ähnlichen Erfahrungen aus der Rapszene. Seitdem muss Nika täglich Drohungen und Beleidigungen in ihren Kommentarspalten lesen und wird sogar auf offener Straße angegriffen. Ihr wird sowohl vorgeworfen die Tat provoziert, als auch erfunden zu haben.

Der Täter reagiert auf die Konfrontation mit seiner Tat mit Leugnung. Mit Hilfe eines bekannten rechtsoffenen Anwalts will er Nika silencen und bezichtigt sie der Falschaussage. Das Landgericht Köln versagt hier und gibt den beiden Recht, so liegt gegen Nika mit dem Urteil vom 16.07.21 eine einstweilige Verfügung vor, die ihr untersagt über die Tat zu sprechen.

Wegen fehlender Beweise wurde beschlossen, dass es sich bei den Vorwürfen um eine Falschaussage handelt. Bereits jetzt muss sie 9000€ für ihre Anwält*innen, den Anwalt ihres Täters und Gerichtskosten aufbringen und muss eine Geldstrafe fürchten, da der Täter Nika zivilrechtlich verklagt. Kann sie diese Summen nicht aufbringen muss sie ins Gefängnis – als die Betroffene!

Bitte spendet, jede Summe zählt!

  • Charlotte Schuhmacher 
    • €5 
    • 4 mos
  • Anonymous 
    • €40 
    • 5 mos
  • Anonymous 
    • €170 
    • 5 mos
  • Andrea Schuller 
    • €20 
    • 6 mos
  • Friederike Zinner 
    • €50 
    • 8 mos
See all

Organizer and beneficiary

Antifa Lichtenberg 
Organizer
Berlin
Nika Irani 
Beneficiary