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Liebe Leserinnen und Leser,
im Juni 2025 begann für mich ein Albtraum, den ich bis heute nicht begreifen kann.
Alles begann mit einer routinemäßigen Operation, die wegen wochenlanger Blutungen
dringend notwendig war. Ich hatte Angst, aber ich vertraute den Ärzten und hoffte, dass
danach endlich alles wieder gut werden würde.
Doch Ende Juli veränderte ein einziger Telefonanruf mein gesamtes Leben.
Zwei Tage später saß ich in einem Gespräch, in dem man mir mitteilte, dass ich an einem
aggressiven Gebärmutter-Krebs erkrankt sei. Man sagte mir, ich müsse sofort operiert
werden. In diesem Moment brach meine Welt zusammen. Von einer Sekunde auf die andere
war nichts mehr wie zuvor.
Plötzlich bestand mein Leben nur noch aus Angst, Tränen und der Frage, ob ich überhaupt
noch eine Zukunft haben würde.
Danach ging alles unglaublich schnell. Für eine zweite Meinung, sagte man mir, gäbe es keine
Zeit mehr. Ich hatte keine Möglichkeit, die Diagnose zu hinterfragen. Ich musste einfach
funktionieren und darauf vertrauen, dass die Ärzte richtig handelten.
Am 5. August wurde ich operiert.
Dabei wurden meine Gebärmutter, mein linker Eierstock und beide Eileiter entfernt.
Mit nur 30 Jahren verlor ich nicht nur einen Teil meines Körpers – sondern auch Träume,
Hoffnungen und die Möglichkeit, eines Tages vielleicht eigene Kinder zu bekommen.
Ein Schmerz, den man kaum in Worte fassen kann.
Bereits einen Tag später, am 6. August, wurde ich nach Hause geschickt.
Ich stand plötzlich alleine da – körperlich geschwächt, seelisch zerstört und voller Angst vor
dem, was noch kommen würde.
Tag für Tag wartete ich auf Antworten.
Wochenlang erhielt ich keinerlei Informationen über meine Ergebnisse oder mögliche
weitere Behandlungen. Keine Klarheit. Keine Unterstützung. Nur Schweigen.
Ich lebte jeden einzelnen Tag in der Angst zu sterben.
Jeden Morgen wachte ich mit Panik auf. Jeden Abend schlief ich mit Tränen ein.
Und trotzdem versuchte ich, Hoffnung zu behalten.
Dann kam der 16. September.
Ein Tag, den ich niemals vergessen werde.
An diesem Morgen sagten die Ärzte zu mir:
„Herzlichen Glückwunsch, Sie sind gesund. Und Sie waren es auch immer.“
Diese Worte trafen mich wie ein Schock.
Nach all den Wochen voller Todesangst, nach der schweren Operation und nach allem, was
ich verloren hatte, erklärte man mir plötzlich, dass ich niemals Krebs gehabt hatte.
Wahrscheinlich wurde meine Gewebeprobe mit der eines anderen Patienten kontaminiert.
Eine Verwechslung. Ein Fehler.
Ein Fehler, der mein Leben für immer verändert hat.
Doch am schlimmsten war die Art, wie man es mir mitteilte.
Ohne Mitgefühl. Ohne echte Entschuldigung. Ohne Verantwortung.
Als wäre nichts passiert.
Ich konnte nicht glauben, was ich hörte.
Es fühlte sich an wie ein schlechter Albtraum, aus dem ich nicht aufwachen konnte.
Das Krankenhaus streitet bis heute ab, dass es einen Fehler gemacht hat. Ein Gerichtsprozess
ist leider unausweichlich.
Heute kämpfe ich – als 30-jährige alleinstehende Frau – mit anwaltlicher Unterstützung für
Gerechtigkeit.
Nicht nur für mich selbst, sondern auch dafür, dass so etwas niemals wieder einem anderen
Menschen passiert.
Durch den bevorstehenden Gerichtsprozess kommen sehr hohe Anwalts- und
Gerichtskosten auf mich zu, die ich mir persönlich nicht leisten kann. Dazu kommen noch
Heilkosten, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden.
Deshalb habe ich diese Kampagne gestartet.
Jede Unterstützung bedeutet mir unendlich viel – egal ob durch eine Spende, das Teilen
meiner Geschichte oder ein paar aufmunternde Worte.
Von Herzen danke ich jedem Menschen, der mich auf diesem schweren Weg begleitet.
Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, meine Geschichte zu lesen.
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Dear readers,
In June 2025, a nightmare began for me that I still cannot comprehend to this day.
It all started with a routine operation, urgently needed because of weeks of bleeding. I was
scared, but I trusted the doctors and hoped that everything would finally be alright
afterward.
But at the end of July, a single phone call changed my entire life.
Two days later, I was in a consultation where I was told I had an aggressive cancer in my
uterus. I was told I needed immediate surgery. At that moment, my world collapsed. From
one second to the next, nothing was the same.
Suddenly, my life consisted only of fear, tears, and the question of whether I would even
have a future.
After that, everything happened incredibly fast . I was told there was no time for a second
opinion. I had no opportunity to question the diagnosis. I simply had to function and trust
that the doctors were acting correctly.
I had surgery on August 5th.
My uterus, left ovary, and both fallopian tubes were removed .
At just 30 years old, I not only lost part of my body – but also dreams, hopes and the
possibility of one day having my own children.
A pain that is almost impossible to put into words.
Just one day later, on August 6th, I was sent home.
I suddenly found myself alone – physically weakened, emotionally devastated, and full of
fear of what was yet to come.
Day after day I waited for answers.
For weeks I received absolutely no information about my results or possible further
treatments. No clarity. No support. Just silence.
I lived every single day in fear of dying.
Every morning I woke up in a panic. Every night I fell asleep in tears.
And yet I tried to hold on to hope.
Then came September 16th.
A day I will never forget.
That morning the doctors said to me:
"Congratulations, you are healthy. And you always have been. "
These words came as a shock to me.
After all those weeks of fearing death, after the serious operation and after everything I had
lost, I was suddenly told that I had never had cancer.
My tissue sample was probably contaminated with that of another patient.
A mix-up. A mistake.
A mistake that changed my life forever.
But the worst part was the way it was told to me.
Without compassion. Without a genuine apology. Without responsibility.
As if nothing had happened.
I couldn't believe what I heard.
It felt like a bad nightmare I couldn't wake up from.
To this day, the hospital continues to deny that it made a mistake. Unfortunately, legal
proceedings are inevitable.
Today, as a 30-year-old single woman, I am fighting for justice with legal support.
Not only for myself, but also to ensure that something like this never happens to another
person again.
The upcoming court case will result in very high legal and court fees that I personally cannot
afford. In addition, there are medical expenses that are not covered by health insurance.
That's why I started this campaign.
Every bit of support means the world to me – whether it's a donation, sharing my story, or a
few encouraging words.
From the bottom of my heart, I thank every person who has accompanied me on this
difficult journey.
Thank you for taking the time to read my story.

