Schicksalsschlag - Hilfe für Kathrin und Leano

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Schicksalsschlag - Hilfe für Kathrin und Leano

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Hallo, mein Name ist Kathrin, ich bin 35 Jahre jung, alleinerziehende Mutter eines achtjährigen Sohnes und habe am 15. Oktober 2025 die niederschmetternste Diagnose meines Lebens bekommen.
Worte, die ich nie wieder vergessen werde: "Sie haben inoperablen und aggressiven Magenkrebs und Metastasen in den Knochen. Mit etwas Glück bleiben Ihnen noch vier bis fünf Jahre!
Alles begann im letzten Jahr mit ständiger Übelkeit, Magenschmerzen, Unwohlsein und zunehmender Gewichtsabnahme. Eine Magenspiegelung sollte Gewissheit bringen. O-Ton des Arztes: So ein Bild habe er noch nie gesehen und wenn ist es über 20 Jahre her. Ihre komplette Magenschleimhaut ist entzündet und Sie haben mehrere Geschwüre, ein MRT Termin wurde anberaumt. Kurz darauf wurde mein Bauch immer dicker, ein Ultraschall beim Hausarzt ergab- der ganze Bauchraum ist voller Wasser, ich musste sofort ins Krankenhaus. Zwei Tage später erfolgte dann das MRT und nachmittags bekam ich die Diagnose. Ich war in Schockstarre und gleichzeitig die vielen Fragen in meinem Kopf.. Wie erkläre ich es meiner Familie? Was wird aus meinem Kind?
Zwei Tage später dann die Verlegung ins Essener Klinikum, wo ich die erste Chemotherapie bekam. Diese hatte ich gut vertragen und konnte nach ein paar Tagen endlich nach Hause. Es folgten alle zwei Wochen weitere Chemo- und Antikörper Therapien, die mich sehr geschwächt haben. Mein Sohn musste seitdem viel zurück stecken, Mama konnte nicht mehr mit ihm Bolzen und bei seinen Fußballspielen oder Turnieren dabei sein. Aufgrund meiner niedrigen weißen Blutkörperchen war mein Immunsystem zusätzlich geschwächt und ich zog mir an Weihnachten eine Bronchitis zu. Trotz mehrmaligem Besuch in der Notaufnahme und Antibiotikum ging es mir nicht besser, im Gegenteil. In der Nacht zum 4.Januar ging es mir zunehmend schlechter, ich konnte das Bett nicht mehr eigenständig verlassen und brach zusammen. Meine Mutter reagierte sofort und rief (Gott sei Dank!) einen Krankenwagen. Ich wurde untersucht und auf die Intensivstation gebracht. Es kam eins aufs andere.. Blutvergiftung, eine Lungenentzündung, Wasser in der Lunge, Nierenversagen, ein Blutdruck von 47 zu 33, ich musste beatmet und künstlich ernährt werden. Mein Leben hing am seidenden Faden. Nach sieben Tagen hatte sich mein Zustand verbessert und ich konnte auf die normale Station verlegt werden. Ich war aber immer noch sehr schwach, konnte nicht aufstehen und war rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Dann endlich die gute Nachricht: Sie dürfen übermorgen nach Hause! Und gleichzeitig die Angst, wie komme ich alleine zurecht? Durch das lange Liegen konnte ich nicht mehr laufen und ich hätte nie gedacht, dass ich es irgendwann wieder kann, da sich meine Muskeln so zurück gebildet hatten. Durch die Hilfe einer tollen Physiotherapeutin habe ich es aber geschafft und konnte nach einigen Wochen sogar wieder alleine eine Treppe hochgehen. Ich war so glücklich und dankbar für jeden noch so kleinen Fortschritt.
Mittlerweile habe ich 13 Chemotherapien hinter mir.
Das letzte CT vor zwei Wochen ergab zum Glück, dass der Tumor nicht gewachsen ist, es folgen aber weitere kräftezerrende Therapien, für die ich einige Zuzahlungen leisten muss.
Durch meine Diagnose ist mir bewusst geworden, was Gesundheit wirklich bedeutet und wie schnell das Leben vorbei sein kann.
Ich habe lange überlegt, ob ich meine Geschichte mit Euch teile und einen Spendenaufruf mache aber ich möchte gerne noch so viele schöne Augenblicke und Erlebnisse mit meiner Familie, besonders mit meinem Sohn teilen. Da ich aufgrund meiner Erkrankung nicht arbeite kann und Krankengeld beziehe, bitte ich Euch dafür um Spenden. Ich bin Euch unglaublich dankbar, für jede noch so kleine Hilfe um meinem Sohn noch so viele schöne Momente wie möglich mit mir zu ermöglichen.
Wenn ihr nicht spenden könnt, teilt doch bitte diesen Beitrag.
Ich danke Euch von Herzen ❤️

Organizer

Kathrin Voss
Organizer
Lennestadt, Nordrhein-Westfalen
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