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Ein Anbau für Celine, damit sie niemals ins Heim muss
Stellt euch vor, ihr pflegt euer Kind 27 Jahre lang über alle Grenzen hinweg – und habt in eurem eigenen Zuhause nicht einmal eine Tür, die ihr hinter euch zum Schlafen schließen könnt.
Ich arbeite seit Kurzem als persönliche Assistentin für Celine in Waltrop. Celine wird im April 27 Jahre alt. Sie ist mehrfach schwerstbehindert, kann nicht laufen, nicht sprechen, nicht alleine essen und schenkt einem keinen direkten Blickkontakt. Seit 2023 hat sie endlich eine 24-Stunden-Assistenz. Vorher hat ihre Mama, Marie, das alles alleine gestemmt. Wie sie das geschafft hat, kann ich mir kaum vorstellen.
Der Kampf ums Überleben
Celine hat eine kräftezehrende Odyssee hinter sich. Ihr Darm war ständig so aufgebläht das mehrere Notoperationen nötig waren da der Darm sich ständig verdreht hat.
Künstliches Koma da ihr Körper sonst versagt hätte.
Niemand weiß warum sie so viel Luft im Darm hat.
Letztendlich haben ihr zweit künstliche Darmausgänge das Leben gerettet
Die Schmerzen waren unerträglich, und ihr kleiner Körper drohte unter dem massiven Druck zu versagen.
Am Ende retteten ihr zwei Stomas (künstliche Darmausgänge) das Leben. Nach Monaten im Krankenhaus war Celine nur noch Haut und Knochen. Marie wich keine Sekunde von ihrer Seite. Was das mit einer Mutter macht, kann man sich kaum vorstellen – und trotzdem kam Marie beim ersten Kennenlernen in den Raum und strahlte einfach nur pure Lebensfreude aus.
Ein „Sonnenschein“ mit eigenem Kopf
Auch Celine ist ein echter Sonnenschein! Meine anfängliche Skepsis, ob sie mich überhaupt wahrnimmt, war schnell verflogen. Von einer Fremden füttern lassen? „Nein danke!“ Erst mal schauen, wer das ist... Mittlerweile glaube ich, sie mag mich. Wir teilen denselben Musikgeschmack (es darf gerne laut sein!) und ich freue mich schon darauf, wenn es warm wird und wir ihren Pool im Garten aufbauen können.
Das Problem:
Ein Haus ohne Privatsphäre
Celine und Marie leben seit zehn Jahren in einem renovierungsbedürftigen kleinen Haus zur Miete. Da der Vermieter verkaufen wollte und keine behindertengerechte Wohnung zu finden war, hat Marie allen Mut zusammengenommen, einen Kredit aufgenommen und das Haus gekauft.
Doch die Wohnsituation ist am Limit:
Marie schläft unter dem Dach in einer Nische, in der man nicht einmal stehen kann.
Es gibt keine Tür.
Direkt darunter liegt das Wohnzimmer, wo wir Assistenten die ganze Nacht den Monitor von Celine überwachen.
Ständig sind fremde Menschen im Haus. Marie hat nach all den Jahren der Aufopferung keinen einzigen Quadratmeter Rückzugsort, um mal abzuschalten oder einfach mal „Frau“ statt nur „Pflegende“ zu sein.
Aber noch wichtiger wird dieser Anbau, wenn Marie nicht mehr da ist.
Denn dann könnte sie dort für immer bleiben mit Assistenzkräften und müsste nie in ein Heim umziehen.
Das ist der größte Wunsch von Marie
Unser Ziel: Ein Anbau für die Freiheit
Damit Celine für immer in ihrem Zuhause bleiben kann und Marie endlich wieder ein Stück weit ein „normales“ Leben mit Privatsphäre führen darf, brauchen wir einen Anbau. Ein weiterer Kredit ist für Marie absolut nicht stemmbar.
Wir brauchen euch!
Jeder Euro bringt uns dem ersten Stein für den Anbau näher. Wenn ihr nicht spenden könnt, helft uns bitte mit eurer Reichweite: Teilt diesen Link in eurem Status oder auf Facebook!
Natürlich läuft dieser Spendenaufruf direkt über Maries Konto.
Manchmal braucht es einfach einen kleinen Anstoß von außen, um um Hilfe zu bitten.
Danke, dass ihr ein Herz für diese zwei taffen Frauen habt!
Deutsch – erkannt
Englisch
Ein Anbau für Celine, damit sie niemals ins Heim muss
Stellt euch vor, ihr pflegt euer Kind 27 Jahre lang über alle Grenzen hinweg – und habt in eurem eigenen Zuhause nicht einmal eine Tür, die ihr hinter euch zum Schlafen schließen könnt.
Ich arbeite seit Kurzem als persönliche Assistentin für Celine in Waltrop. Celine wird im April 27 Jahre alt. Sie ist mehrfach schwerstbehindert, kann nicht laufen, nicht sprechen, nicht alleine essen und schenkt einem keinen direkten Blickkontakt. Seit 2023 hat sie endlich eine 24-Stunden-Assistenz. Vorher hat ihre Mama, Marie, das alles alleine gestemmt. Wie sie das geschafft hat, kann ich mir kaum vorstellen.
Der Kampf ums Überleben
Celine hat eine kräftezehrende Odyssee hinter sich. Ihr Darm war ständig so aufgebläht das mehrere Notoperationen nötig waren da der Darm sich ständig verdreht hat.
Künstliches Koma da ihr Körper sonst versagt hätte.
Niemand weiß warum sie so viel Luft im Darm hat.
Letztendlich haben ihr zweit künstliche Darmausgänge das Leben gerettet
Die Schmerzen waren unerträglich, und ihr kleiner Körper drohte unter dem massiven Druck zu versagen.
Am Ende retteten ihr zwei Stomas (künstliche Darmausgänge) das Leben. Nach Monaten im Krankenhaus war Celine nur noch Haut und Knochen. Marie wich keine Sekunde von ihrer Seite. Was das mit einer Mutter macht, kann man sich kaum vorstellen – und trotzdem kam Marie beim ersten Kennenlernen in den Raum und strahlte einfach nur pure Lebensfreude aus.
Ein „Sonnenschein“ mit eigenem Kopf
Auch Celine ist ein echter Sonnenschein! Meine anfängliche Skepsis, ob sie mich überhaupt wahrnimmt, war schnell verflogen. Von einer Fremden füttern lassen? „Nein danke!“ Erst mal schauen, wer das ist... Mittlerweile glaube ich, sie mag mich. Wir teilen denselben Musikgeschmack (es darf gerne laut sein!) und ich freue mich schon darauf, wenn es warm wird und wir ihren Pool im Garten aufbauen können.
Das Problem:
Ein Haus ohne Privatsphäre
Celine und Marie leben seit zehn Jahren in einem renovierungsbedürftigen kleinen Haus zur Miete. Da der Vermieter verkaufen wollte und keine behindertengerechte Wohnung zu finden war, hat Marie allen Mut zusammengenommen, einen Kredit aufgenommen und das Haus gekauft.
Doch die Wohnsituation ist am Limit:
Marie schläft unter dem Dach in einer Nische, in der man nicht einmal stehen kann.
Es gibt keine Tür.
Direkt darunter liegt das Wohnzimmer, wo wir Assistenten die ganze Nacht den Monitor von Celine überwachen.
Ständig sind fremde Menschen im Haus. Marie hat nach all den Jahren der Aufopferung keinen einzigen Quadratmeter Rückzugsort, um mal abzuschalten oder einfach mal „Frau“ statt nur „Pflegende“ zu sein.
Aber noch wichtiger wird dieser Anbau, wenn Marie nicht mehr da ist.
Denn dann könnte sie dort für immer bleiben mit Assistenzkräften und müsste nie in ein Heim umziehen.
Das ist der größte Wunsch von Marie
Unser Ziel: Ein Anbau für die Freiheit
Damit Celine für immer in ihrem Zuhause bleiben kann und Marie endlich wieder ein Stück weit ein „normales“ Leben mit Privatsphäre führen darf, brauchen wir einen Anbau. Ein weiterer Kredit ist für Marie absolut nicht stemmbar.
Wir brauchen euch!
Jeder Euro bringt uns dem ersten Stein für den Anbau näher. Wenn ihr nicht spenden könnt, helft uns bitte mit eurer Reichweite: Teilt diesen Link in eurem Status oder auf Facebook!
Natürlich läuft dieser Spendenaufruf direkt über Maries Konto.
Manchmal braucht es einfach einen kleinen Anstoß von außen, um um Hilfe zu bitten.
Danke, dass ihr ein Herz für diese zwei taffen Frauen habt!
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An extension for Celine so she never has to go into a care home
Imagine caring for your child for 27 years, overcoming all obstacles – and not even having a door in your own home to close behind you to sleep.
I recently started working as Celine's personal assistant in Waltrop. Celine will be 27 in April. She has multiple severe disabilities, cannot walk, speak, eat independently, and doesn't make direct eye contact. Since 2023, she has finally had 24-hour assistance. Before that, her mother, Marie, managed everything on her own. I can hardly imagine how she did it.
The fight for survival
Celine has been through an exhausting ordeal. Her intestines were constantly so distended that several emergency surgeries were necessary because they kept twisting.
She was placed in an induced coma because otherwise her body would have failed.
No one knows why she has so much gas in her intestines.
Ultimately, her two colostomies saved her life.
The pain was unbearable, and her small body was in danger of collapsing under the immense pressure.
In the end, two stomas (artificial bowel openings) saved her life. After months in the hospital, Celine was nothing but skin and bones. Marie never left her side for a second. It's hard to imagine what that does to a mother—and yet, when we first met, Marie walked into the room radiating pure joy.
A ray of sunshine with a mind of her own
Celine is a real ray of sunshine, too! My initial skepticism about whether she would even notice me quickly vanished. Being fed by a stranger? "No, thank you!" First, I want to see who this is... Now I think she likes me. We share the same taste in music (it can be loud!), and I'm already looking forward to when it gets warmer and we can set up her pool in the garden.
The Problem:
A House Without Privacy
Celine and Marie have been living in a small, dilapidated rented house for ten years. Since the landlord wanted to sell and no accessible apartment could be found, Marie mustered all her courage, took out a loan, and bought the house.
But the living situation is dire:
Marie sleeps in a niche under the roof, so small you can't even stand up.
There's no door.
Directly below is the living room, where we, her assistants, monitor Celine's screen all night.
There are always strangers in the house. After all these years of self-sacrifice, Marie doesn't have a single square meter of retreat to relax or simply be a "woman" instead of just a "caregiver."
But this extension will become even more crucial when Marie is no longer with us.
Because then she could stay there permanently with her assistants and would never have to move into a care facility.
Then she could stay there indefinitely with her assistants and would never have to move into a care home.
... This is Marie's greatest wish.
Our goal: An extension for freedom.
So that Celine can stay in her home forever and Marie can finally lead a somewhat "normal" life with privacy again, we need an extension. Another loan is absolutely out of Marie's reach.
We need you!
Every euro brings us closer to laying the first brick for the extension. If you can't donate, please help us with your reach: Share this link in your status or on Facebook!
Of course, this fundraising appeal will be processed directly through Marie's account.
Sometimes all it takes is a little nudge from the outside to ask for help.
Thank you for having a heart for these two amazing women!






