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DER ROLLI FÜR WACHKOMAKINDER!
Hallo
ich heiße Anne Leisener, bin Physiotherapeutin und arbeite seit 2002 mit Wachkomakindern und Kindern, die schwer beeinträchtigt sind. Im Moment arbeite ich für das Kinderhospiz Bärenherz. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist, den Kindern auch außerhalb der Therapie die bestmöglichen Chancen auf Entwicklung, Erfahrung und Teilhabe zu ermöglichen. Die Grundlage hierzu ist ein passender Rollstuhl.
Je schwerer beeinträchtigt, desto schwieriger ist die Frage nach dem Sitzen. Es werden Kopfstützen, Armstützen und Seitenstützen angebaut. Der Kopf, die Arme und Beine werden mit Gurten fixiert und trotzdem fällt das Kind in sich zusammen. Kinder, die kaum ihre Muskulatur ansteuern können, werden mit der Zeit immer krummer, die Wirbelsäule verformt sich, Arme und Beine nehmen Fehlhaltungen an. Die Kinder können schlecht atmen und schlucken, der Darm und die Blase sind eingeklemmt. Und das alles, weil der Stuhl nicht passt- denn es gibt keinen, der zu ihnen passt.
Während meiner Arbeit habe ich mit Orthopädiemechanikern unzählige Sitzschalen für Rollstühle besprochen und viele, viele Stunden in den Therapien Wege zum Sitzen für ganz speziell schlaffe Kinder und Komakinder gesucht und gefunden. Jetzt habe ich eine bislang nie gebaute Lösung gefunden und benötige IHRE Hilfe, um einen Prototyp zu bauen
und danach die ersten 10 Kinder mit diesem Rollstuhl zu versorgen.
WAS SCHON, DURCH VIEL HILFE, GESCHAFFT WURDE:
Es wurde für diesen neuartigen Rollstuhl eine individuell gestaltbare und auch an Veränderungen anpassbare Sitzform entworfen, mit der die therapeutischen Ansätze zur Herstellung von Symmetrie und Anbahnung der Stützaktivität als Hilfe zum Spannungsauf- und Abbau nach dem Castillo Morales Konzept, Bobath-Therapie und Vojta Methode mit den Prinzipien der Hemmung frühkindlicher Reflexe aus der Primaristik zu einem Gesamtkonzept verbunden werden
Die Sitzposition wurde mehrfach an vielen verschiedenen Patienten
angewandt und damit deutliche positive Resultate erzielt (Eigenleistung)
Es wurde bestätigt, dass es bisher kein solches Hilfsmittel für beeinträchtigte Menschen gibt. Es wurde ein europäisches Schutzrecht in Luxemburg beantragt
ARRBA. http://arroba-ip.com
DR.JÜRGEN HOFFMANN
Der Rollstuhl wurde graphisch entworfen.
THOMAS GUTTANDIN
Ein Logo wurde erarbeitet
JESSI
Es wurde ein Studienprofil für die Fallstudien in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Studienärztin erstellt
Dr. Riethmüller M/R/S GmbH. https://www.drmrs.com
DR. HILDE RIETHMÜLLER
Es wurden verschiedene Wege gesucht, um den Bau eines Prototypen zu ermöglichen (Eigenleistung)
Es wurde eine Dummypuppe des ersten Studien-Kindes hergestellt in Originalgröße und Originalgewicht (da es für das Kind zu beschwerlich wäre,viele Anproben zu erleben.
KATRIN ERBACHER
Es wurden die ersten interessierten Eltern akquiriert, deren Kinder sehr
wahrscheinlich von dem Stuhl profitieren würden
Es wurde eine Zusammenarbeit mit der auf kreatives Produktdesign und-erstellung spezialisierten Firma "whywedo." (www.whywedo.com) begonnen
PROJEKTZIEL
Mein Ziel ist, zunächst einen voll nutzbaren, reproduzierbaren Prototypen (B-Muster) in Zusammenarbeit mit der Firma whywedo. zu erstellen und dann weitere 10 Kinder mit diesem Rollstuhl bis Ende 2026 zu versorgen. Hier steht die Lebensqualität-Verbesserung der Betroffenen und Ihrer Familien sowie das Erstellen von Fallstudien zur wissenschaftlichen Evidenzgewinnung im Vordergrund.
Bei jedem Schritt, der durch soziales Engagement realisiert oder durch mich selbst (oder jemand der mir helfen möchte) erbracht werden kann, wird gespart und falls dadurch Geld übrig bleibt, kann dieses in den nächsten Rollstuhl für ein weiteres betroffenes Kind gesteckt werden.
PROJEKTANSATZ
Whywedo. möchte meine Vorbereitung und das vorhandene Fachwissen nutzen, um gemeinsam mit den Eltern in einem Iterativeren Entwicklungsprozess frühe Mock-ups zu erstellen.
Als nächster Schritt soll der Aufbau eines 1:1 Dummy-Modells im Prototyping-Sprint mithilfe modularer Baukastensysteme (z. B. Alu-Profile), das belastbar und technisch aussagekräftig ist, erfolgen. Hier soll, um Kosten sparen zu können, ein bewusst pragmatischer Ansatz gewählt werden; die Idee ist, vorhandene, bestehende Komponenten wie z. B. Fahrradanhänger-Gestelle, Kinderwagen-Überzüge, Stuhlgestelle etc beim Bau zu verwenden.
Dabei wird Wert auf die Kombination aus technischer Funktionalität und Design zur Förderung früher Identifikation und zur Reduktion von Berührungsängsten gelegt.
KOSTEN FÜR DEN PROTOTYP ca. 50.000€

