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English below:
| Warum diese Kampagne existiert:
Ich arbeite daran, gesellschaftliche Räume gerechter zu machen.
Für Menschen, die an Armut nicht vorbeikommen.
Für neurodivergente Menschen.
Für Alleinerziehende.
Für all jene, deren Fähigkeiten da sind, deren Absicherung aber fehlt.
Das tue ich nicht seit gestern. Ich habe über Jahre Projekte aufgebaut, begleitet, vermittelt, erklärt, Konflikte gehalten und Beteiligung ermöglicht. Diese Arbeit ist wirksam. Sie ist notwendig. Und sie ist anstrengend.
Was mir fehlt, ist nicht Kompetenz.
Was mir fehlt, ist finanzielle Stabilität.
Worum es mir wirklich geht:
Ich bin gerade dabei, mich selbstständig zu machen und gleichzeitig etwas aufzubauen, das gesellschaftsfähig und zukunftsorientiert ist. Etwas, das Menschen aus der Unterschicht ernst nimmt. Etwas, das nicht von oben herab hilft, sondern Teilhabe ermöglicht.
Solche Arbeit braucht Ressourcen.
Zeit. Ruhe. Planungssicherheit.
Genau daran scheitern viele. Nicht, weil sie zu wenig leisten, sondern weil sie sich dabei selbst aufreiben.
Wer ich bin:
Ich bin Julia, 33 Jahre alt, bald 34.
Ich bin alleinerziehende Mutter.
Ich bin neurodivergent.
Ich bin bei einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, ohne finanzielles Polster, ohne Sicherheitsnetz.
Ich kenne strukturelle Hürden nicht aus der Theorie. Ich weiß, wie schnell Erschöpfung einsetzt, wenn alles gleichzeitig getragen werden muss. Und ich weiß, wie viel Potenzial dabei verloren geht, wenn Menschen keine Luft zum Atmen haben.
Gleichzeitig habe ich ausgeprägte Spezialinteressen, unter anderem in Gerechtigkeitsfragen, gesellschaftlichen Machtverhältnissen und partizipativen Lösungen. Genau diese Fähigkeiten fließen in meine Arbeit ein. Und genau diese Fähigkeiten möchte ich nicht verlieren, weil das System keinen Raum dafür lässt.
Wo ich gerade stehe:
Ich arbeite nicht im luftleeren Raum.
Das, was ich aufbaue, ist kein spontaner Gedanke und kein kurzfristiger Impuls.
Seit fast einem Jahr arbeite ich kontinuierlich an den Strukturen dahinter. Ich habe Konzepte entwickelt, Formate durchdacht und gemeinsam mit einer externen Expertin einen Businessplan erarbeitet. Dieser Plan ist Grundlage für Förderanträge, die bereits eingereicht sind.
Ich habe Tragfähigkeitsbescheinigungen von externen Stellen erhalten. Mein Vorhaben ist geprüft worden und wird als realistisch eingeschätzt. Die inhaltliche Arbeit steht, die Richtung ist klar, die Erfahrung bringe ich mit.
Der Startschuss ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Was offen ist, sind die bekannten Unsicherheiten im sozialen Bereich. Förderentscheidungen brauchen Zeit. Rückmeldungen ziehen sich. Ob und wann Mittel fließen, liegt nicht in meiner Hand.
Diese Kampagne setzt genau hier an. Sie schafft einen Übergang zwischen Vorbereitung und Umsetzung. Damit aus tragfähiger Arbeit Realität werden kann, ohne dass der Preis dafür Überlastung ist.
Warum ich um Unterstützung bitte:
Ich bitte nicht um Rettung.
Ich bitte um solidarische Unterstützung auf dem Weg in Unabhängigkeit.
Als Alleinerziehende gibt es kein Auffangnetz.
Jede Krise trifft direkt. Jede Pause kostet. Und trotzdem möchte ich meinem Kind vorleben, dass Grenzen achten kein Scheitern ist. Dass Hilfe annehmen legitim ist. Dass Solidarität mehr sein kann als ein geteilter Post.
Ein finanzielles Polster bedeutet für mich:
- Planbarkeit statt Dauerstress
- Zeit, um meine Selbstständigkeit tragfähig aufzubauen
- Stabilität für mein Kind
- Wirksamkeit ohne Selbstaufgabe
Wofür das Geld genutzt wird?
Das Geld gibt mir Zeit und Sicherheit.
Es trägt meinen Lebensunterhalt und ermöglicht mir, erste Pilotprojekte und Produktideen umzusetzen.
Es nimmt Druck raus, der sonst jede Entscheidung überschattet.
Es schafft Stabilität für mein Kind.
Und es macht es möglich, an Projekten zu arbeiten, die Menschen echte Teilhabe eröffnen, ohne dass ich mich dabei selbst übergehe.
Ein Gedanke zum Schluss:
Unabhängigkeit wird oft als individuelle Leistung verkauft. In Wirklichkeit ist sie fast immer eine Frage von Startbedingungen und Unterstützung.
Wenn viele Menschen einen Euro geben, entsteht Raum.
Wenn viele Menschen solidarisch handeln, entsteht Sicherheit.
Diese Kampagne ist eine Einladung, Solidarität konkret werden zu lassen.
Nicht laut. Nicht performativ. Sondern wirksam.
Danke fürs Lesen.
Danke fürs Weitertragen.
Danke für Unterstützung in welcher Form auch immer.
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: Why this campaign exists:
I work to make social spaces more just.
For people who cannot simply escape poverty.
For neurodivergent people.
For single parents.
For all those whose abilities are there, but whose security is not.
This is not something I started yesterday. Over the years, I have built and supported projects, facilitated processes, explained complex issues, held conflict, and enabled participation. This work is effective. It is necessary. And it is demanding.
What I lack is not competence.
What I lack is financial stability.
What this is really about:
I am in the process of becoming self-employed while simultaneously building something that is socially viable and future-oriented. Something that takes people from working-class and low-income backgrounds seriously. Something that does not help from above, but enables participation.
This kind of work requires resources.
Time. Calm. Planning security.
This is where many people fail. Not because they do too little, but because they wear themselves down in the process.
Who I am?
My name is Julia. I am 33 years old, soon to be 34.
I am a single mother.
I am neurodivergent.
I grew up with a single mother, without a financial buffer, without a safety net.
I do not know structural barriers from theory alone. I know how quickly exhaustion sets in when everything has to be carried at once. And I know how much potential is lost when people have no room to breathe.
At the same time, I have strong areas of focused interest, including questions of justice, social power structures, and participatory solutions. These abilities flow directly into my work. And I do not want to lose them because the system leaves no space for them.
Where I currently stand:
I am not working in a vacuum.
What I am building is not a spontaneous idea or a short-term impulse.
For almost a year now, I have been working consistently on the structures behind it. I have developed concepts, designed formats, and worked with an external expert on a business plan. This plan forms the basis for funding applications that have already been submitted.
I have received feasibility assessments from external bodies. My project has been reviewed and assessed as realistic. The substantive work is in place, the direction is clear, and I bring the necessary experience.
The planned starting point is early next year. What remains uncertain are the well-known insecurities of the social sector. Funding decisions take time. Feedback is slow. Whether and when funds will be approved is beyond my control.
This campaign addresses exactly this moment. It creates a bridge between preparation and implementation, so that solid work can become reality without the cost being burnout.
Why I am asking for support:
I am not asking to be rescued.
I am asking for solidarity on the path toward independence.
As a single parent, there is no safety net.
Every crisis hits directly. Every pause has a cost. And still, I want to show my child that respecting one’s limits is not failure. That accepting help is legitimate. That solidarity can be more than a shared post.
What a financial buffer means to me:
- Predictability instead of constant stress
- Time to build my self-employment on a sustainable basis
- Stability for my child
- Being effective without self-sacrifice
What the money will be used for:
The money gives me time and security.
It supports my livelihood and allows me to implement initial pilot projects and product ideas.
It relieves the pressure that otherwise overshadows every decision.
It creates stability for my child.
And it makes it possible for me to work on projects that open up real participation for people, without having to overextend or neglect myself in the process.
A final thought:
Independence is often presented as an individual achievement. In reality, it is almost always a question of starting conditions and support.
When many people give one euro, space is created.
When many people act in solidarity, security emerges.
This campaign is an invitation to make solidarity tangible.
Not loud. Not performative. But effective.
Thank you for reading.
Thank you for sharing.
Thank you for support in whatever form it takes.


