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Hallo,
mein Name ist Alp, ich bin ein trans Mann und seit fast 4 Jahren auf Testosteron. Mein größter Wunsch – eine Mastektomie (Brustentfernung) – begleitet mich schon seit über 5 Jahren. Diese Operation ist für mich nicht nur ein medizinischer Eingriff, sondern ein entscheidender Schritt, um endlich im Einklang mit meinem Körper und meinem Leben zu stehen.
Mein Weg bis hierhin:
Schon als Kind habe ich gespürt, dass das Geschlecht, das mir zugeschrieben wurde, nicht zu mir passt. Doch in einem konservativen Umfeld blieb mir oft nichts anderes übrig, als mich zu verstecken und eine Rolle zu spielen. Diese Jahre waren die dunkelsten meines Lebens – ich fühlte mich wie gefangen in einem Körper, der nicht meiner war.
Irgendwann war klar: So konnte es nicht weitergehen. Ich begann, mein Äußeres meinem wahren Ich anzupassen, trug meine Haare kurz, nahm einen Spitznamen an, den meine Freunde nur noch benutzen sollten, und bekam meinen ersten Binder. Mit jedem Schritt kam ein Stück Hoffnung zurück: Ich konnte eine Ausbildung abschließen, offener leben, das erste Mal echtes Selbstbewusstsein spüren.
Als ich schließlich meinen Namen und Personenstand ändern konnte und mit der Hormontherapie begann, fühlte ich mich zum ersten Mal wirklich frei. Zwar habe ich auf diesem Weg auch Menschen verloren – Freundschaften und familiäre Bindungen – doch es war es wert, um endlich als mein wahres Ich zu leben.
Warum die Mastektomie so wichtig ist:
Trotz allem bleibt meine Brust ein großes Hindernis. Seit über 5 Jahren trage ich täglich einen Binder. Anfangs war er eine Hilfe, doch inzwischen bringt er mir starke Rückenschmerzen, Atemprobleme und belastet meinen Alltag massiv. Ohne Binder ist die Dysphorie so überwältigend, dass ich mich oft kaum vor die Tür traue. Dieses ständige Spannungsfeld zwischen körperlichen Schmerzen und seelischem Leid raubt mir Lebensqualität.
Die Mastektomie ist für mich der einzige Weg, schmerzfrei, frei und selbstbestimmt leben zu können.
Warum ich eure Hilfe brauche:
Meine Krankenkasse hat die Kostenübernahme leider abgelehnt – mit Begründungen, die weder medizinisch noch rechtlich standhalten. Ein Klageverfahren würde Monate oder gar Jahre dauern, die ich nicht mehr aushalten kann. Die Operationskosten belaufen sich auf rund 10.000 €, die ich allein nicht aufbringen kann.
Wofür die Spenden eingesetzt werden:
- Operationskosten
- Vor- und Nachuntersuchungen
- Medizinische Materialien (z. B. Kompressionswesten)
Damit alles transparent bleibt, habe ich ein separates Konto nur für die Spenden eingerichtet. Ich halte euch außerdem regelmäßig über den Spendenstand und die nächsten Schritte auf dem Laufenden.
So könnt ihr helfen:
Mit einer direkten Spende über GoFundMe
Durch das Teilen dieser Aktion in euren Netzwerken
Jeder Beitrag – ob groß oder klein – bedeutet für mich mehr als Geld. Er schenkt mir Hoffnung, Mut und die reale Chance auf ein Leben, in dem ich endlich ohne Schmerzen und in meinem eigenen Körper zuhause sein darf.
Von Herzen danke ich euch für jede Unterstützung.
Ihr helft mir, den wichtigsten Schritt in Richtung eines selbstbestimmten, freien und glücklichen Lebens zu gehen.
Herzliche Grüße,
Alp Zeyd (er/ihm)





