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Wir sind Martins Lehrerinnen und Kolleginnen von seinen Eltern und begleiten schon lange das schwere Schicksal der Familie.
Nachdem sie in diesem Jahr gemeinsam die erneute schwere Tumorerkrankung der Mutter und Herzprobleme des Vaters überstanden haben, schlägt das Schicksal nun besonders hart zu. Der jüngste Sohn der Familie, Martin, ist an einer sehr schweren Form von Morbus Crohn erkrankt. Er hat bereits zwei Darmverschlüsse an sehr ungünstigen Stellen und wiegt aktuell nur noch 52 kg bei 186 cm. Momentan wird er über eine Darmsonde ernährt und muss immer wieder ins Krankenhaus. Im Februar entscheidet sich, wie er operiert werden muss. Erst danach kann man absehen, wie Martins Leben mit der Erkrankung aussehen wird, Einschränkungen werden in jedem Fall bleiben.
Klar ist jetzt schon, dass die Operationen bei einem Spezialisten in Köln -300 km von seinem Wohnort entfernt- durchgeführt werden müssen.
Martin und seine Familie kämpfen momentan um jedes bisschen Normalität und Alltag. Martin möchte sehr gern, wenigstens stundenweise, zur Schule kommen, ist aber oft zu schwach. Hinzu kommt eine immer wieder auftretende Übelkeit, die die künstliche Ernährung gefährdet. Die Sondennahrung muss mindestens 13 Stunden täglich angeschlossen bleiben und der Vorgang überwacht werden. Die Sonde musste bereits zweimal in Operationen verlegt werden, zudem hat die Sonde bereits in den Atemwegen gelegen.
Martin kann zur Zeit kaum alleine bleiben und kann keinen Weg alleine machen. Die Mutter kann aufgrund der Folgen der Tumorerkrankung nicht Autofahren, so dass jeder Weg ins Krankenhaus nach Hannover zu einer Herausforderung wird. Der Vater ist voll berufstätig und kann daher auch nicht immer fahren.
Medizinische Hilfen für die Mutter und Martin werden zwar grundsätzlich gezahlt, trotzdem entstehen durch die Krankheit veränderten Lebensbegleitumstände immer wieder zusätzliche Kosten, die selbst aufgebracht werden müssen. Hinzu kommen zahlreiche Fahrten mit dem Auto ins Krankenhaus Hannover und die bevorstehende Begleitung von Martin für den Zeitraum des Krankenhausaufenthaltes in Köln.
Die Ersparnisse der Familie wurden bereits durch die Begleitkosten der lebensnotwendigen Operationen der Mutter aufgebraucht.
Die Familie arrangiert sich mit dem Schicksal und hält ganz fest zusammen. Sie waren und sind alle besonders hilfsbereit und die Eltern setzen sich immer für die Schule und das Kollegium ein, auch jetzt noch. Sie engagieren sich besonders für die Schwachen und geben immer mehr als sie nehmen. Da trifft es besonders schwer, wenn der Vater in seiner Verzweiflung sagt: "Es muss endlich aufhören, Scheisse auf uns zu regnen."
Wir finden, sie hätten endlich etwas Glück und Frieden verdient - das liegt nicht in unserer Hand.
Aber wir möchten die Familie zumindest finanziell unterstützen, damit Martin bestmöglich betreut werden kann und seine Eltern ihn auf seinen schweren Wegen begleiten können.
Bitte helft uns dabei! Das Geld fließt direkt und ungefiltert an die Familie.
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Organizer and beneficiary
Guido Koop
Beneficiary

