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Hallo, mein Name ist Picolo, ich bin ein Schäferhund-Bordercollie Mischling und erst 9,5 Jahre alt.
Als ich mir am 26.02. im Garten mein rechtes Hinterbein etwas vertreten habe, dachten wir noch an nichts schlimmes... In den darauffolgenden Tagen ging es auch schon wieder besser mit dem Laufen und ich konnte das Bein auch zum Teil wieder belasten.
Am 05.03. wollte ich eine Katze, nahe unserem Zaun, verscheuchen - zurecht, ist ja mein Revier - und vertrat mir irgendwie auch noch das linke Bein. Daraufhin konnte ich kaum mehr überhaupt gehen, geschweigedenn Schmerzfrei.
Mein Frauchen fuhr natürlich zum schnellstmöglichsten Termin am 07.03. nachmittags zu meiner Ärztin, um zu schauen, was passiert ist.
Ich hatte solche Schmerzen, dass jegliches anfassen eine Tortur für mich war - ich hab es Ihnen nicht leicht gemacht - also wurde ich sediert, um tasten und röntgen zu können. War so auch für mich besser, im nachhinein.
Aufgrund der Beweglichkeit der Kniegelenke und der sichtbaren Wasseransammlung zwischen den Gelenkköpfen stand fest, dass beide Kreuzbänder gerissen waren. Wir waren völlig entsetzt, konnten es kaum glauben.
Da ich gar nicht mehr wirklich laufen konnte, kümmerte sich meine Ärztin sofort um einen zeitnahen OP-Termin, in der von Ihr empfohlenen Klinik in Hofheim am Taunus. Da erhielten wir zum Glück direkt einen Termin am Dienstag, den 11.03.2025, zur Operation TPLO.
Da ich noch nicht so alt bin und noch mind. 5 Jahre vor mir habe - wenns nach mir geht nochmal 10 ;-) - unsere langen und ausführlichen Wanderungen über Berge und durch Wälder sehr genieße und diese auch gerne weiter machen möchte, gab es nur die Option des teuren TPLO-Eingriffes, um Langzeitfolgen, wie z.B. Arthrose oder auch das erneute Reißen des Kreuzbandes zu verhindern.
Ich habe die erste OP am linken Bein sehr gut überstanden und dank meinem Frauchen und Herrchen ist die Genesung in vollem Gange.
Täglich mehrfach kühlen, Massagen um die Wundflüssigkeit abzutransportieren, Physio mit dem Knie, dass es nicht steif wird, Schmerzmittel und nach Anordnung nur bestimmte Zeiten, wo ich spazieren darf.
Anfangs brauchte ich sogar Laktolose, weil ich vor lauter Schmerzen nicht richtig mein Geschäft verrichten konnte.
Seit der OP ist mein linkes Bein wie neu.
Schon nach 1 Stunde, als ich aus dem OP zum aufwachen raus kam, konnte ich schon aufstehen und darauf gehen. Ich bin so glücklich und wünsche mir, dass Frauchen und Herrchen auch mein rechtes Bein operieren lassen.
Allerdings haben Sie bis zum heutigen Tag bereits 4101,45€ aufbringen müssen, wovon 3620€ alleine die OP war.
Meine Krankenversicherung erstattet nur 2000€ und das nur maximal in einem Kalenderjahr.
Die zweite OP sollte frühestens nach 3 Monaten stattfinden, aber zu lange warten dürfen wir auch nicht, da die Gefahr der Arthrose droht, da ich bis dahin ja die volle Belastung auf dem Gelenk habe, was ohne Kreuzband nicht mehr fest zusammengehalten wird.
Ich würde mich sehr über Hilfe für uns freuen, dass ich bald wieder schmerzfrei lange Spaziergänge erleben kann.






