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Hallo ihr Lieben,
Seit 3 1/2 Jahren bin ich gezwungen mein Medikament selbst zu finanzieren.
Ich bin Olivia und 23 Jahre alt.
Mit 19 bekam ich die Diagnose einer schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose.
Es wurden viele medikamentöse Maßnahmen eingesetzt, um den Ausbruch der MS und der daraus entstandenen körperlichen Schäden einzugrenzen.
Meine Einschränkungen habe ich hauptsächlich in den Beinen. Diese zeigen sich durch Spastiken und eine Gangbildstörung, verbunden mit täglichen dauerhaften Schmerzen.
Ich war gezwungen, mein Abitur abzubrechen und meine bis dahin geplante Zukunft anzupassen.
Die nächsten 2 Jahre waren sehr schwierig und anstrengend für mich.
Um größtenteils, meine Mobilität wieder zu erlangen, habe ich alle medizinischen Möglichkeiten genutzt und nutze sie auch weiterhin. Leider bin ich seit Ausbruch der MS trotzdem auf einen elektr. Rollstuhl angewiesen.
Mittlerweile habe ich den Schock verkraftet und meine Krankheit akzeptiert. Trotz Allem was passiert, habe ich es geschafft, meine Positivität und mein Lächeln nicht zu verlieren.
MS bedeutet für mich nicht nur Einschränkungen im Bewegungsablauf, sie beinhaltet auch starke Schmerzen und Spastiken.
Lange habe ich verschiedene Opiate einnehmen müssen um die Schmerzen zu reduzieren.
Die Nebenwirkungen haben aber leider auch mein Bewusstsein und mein Handeln sehr stark beeinträchtigt.
Die Opiate haben es mir unmöglich gemacht mich und meinen Alltag zu koordinieren.
Meine körperlichen Schmerzen auf Grund von Entzündungen in Teilen der Wirbelsäule konnten trotz Opiate nur abgedämpft werden.
Gleichermaßen erfüllten die anti-spastischen Medikamente nicht ihre erhoffte Wirkung und zusätzlich hatte ich wieder mit starken Nebenwirkungen zu kämpfen.
Die Krankenkasse ist leider nicht gewillt die Kosten für alternative Medikamente zu übernehmen.
Seit 3 1/2 Jahren klage ich vor Gericht dagegen an, obwohl medizinisch nachgewiesen werden konnte, dass alternative Medikamente für mich geeignet und angebracht sind.
Leider sind mittlerweile die Möglichkeiten der Finanzierung durch meine Familie, Freunde und Bekannte nach dieser langen Zeit ausgeschöpft, weshalb ich euch heute um Hilfe bitte.
Mir fällt es nicht leicht, euch um Hilfe zu bitten, aber ich sehe leider aktuell keine andere Möglichkeit mein Medikament weiter zu finanzieren.
Ich bin für jede kleine Spende sehr dankbar.
Danke Schön ♥️
Olivia

