Hallo Leute, ich brauche dringend eure Hilfe!!! Ich wollte nie eine Spendenaktion ins Leben rufen, aber ich habe so große Angst und nur bis Samstag Zeit um den kleinen Rest meines Lebens zu retten. Dies ist mein letzter verzweifelter Versuch nicht alles zu verlieren!
Bitte teilt diesen Beitrag was das Zeug hält!
Letztes Jahr hatte ich einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt, ein Defibrillator wurde mir fest eingesetzt welcher mich bereits sieben Mal schockte. Nach einer OP im Februar sagte man mir das ich nur noch 26% Herzleistung und wahrscheinlich nicht länger als ein Jahr zu leben habe.
Darüber habe ich auch ab und zu bereits über Social Media geschrieben. Worüber ich bisher noch nie geschrieben habe ist der Terror den ich im letzten Jahr in meiner Wohnung durch meinen Vermieter erleben musste.
Während Corona fiel ich in eine Depression, die schleichend schlimmer wurde.
Dadurch fiel ich dann auch ins Bürgergeld.
Ende 2024 war es so schlimm, u.a. auch da ich körperlich nicht mehr in der Lage war mich auch nur noch leicht anzustrengen, dass ich nichts mehr um mich herum mitbekam. Das ich stark Herzkrank bin wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht und ich schob alles auf die Depression. Ich war das erste Mal im Bürgergeld und wusste nicht, dass ich einen Weiterbewilligungsantrag stellen musste. Daraufhin bekam mein Vermieter Dezember und Januar keine Miete vom Jobcenter (wurde später ohne Probleme vom Jobcenter nachgezahlt).
Anfang Februar 2025 saß ich auf meiner Couch, als die Wohnungstür aufging. Mein Vermieter und seine Frau warfen mir eine fristlose Kündigung vor die Füße, griffen mich an, beleidigten mich (Im Mittelalter hätte man so schwache Menschen wie mich erhängt, Es wäre für alle Beteiligten besser wenn ich mich umgebracht hätte...), bedrohten mich, verletzten mich am Kopf und nötigten mich, ein Schriftstück zu unterschreiben, das besagte, dass ich in 10 Tagen ausziehen werde.
Dies alles brachte ich einen Tag später zur Anzeige.
Ich ging zur Diakonie, und ein Sozialarbeiter sollte mir helfen und vermitteln. Er handelte aus, dass ich die Anzeige zurücknehme und dafür die Kündigung ausgesetzt wird. Widerwillig stimmte ich zu.
Ich dachte, ich könnte schnell aus der Wohnung ausziehen und wollte meinen Keller schon einmal bei Bekannten unterbringen. Als sie Mitte Februar kamen um ihn mit mir auszuräumen, war mein Keller komplett leer. Mein Vermieter behauptete, er hätte meinen Sperrmüll entsorgt. Es handelte sich aber nicht um Sperrmüll, sondern um meine kompletten ersten 30 Jahre: Fotos die noch analog aufgenommen wurde und die ich nie mehr wiederbekommen werde, alle meine Zeugnisse und viele Dokumente, Liebesbriefe... So verdammt viele Sachen die einem viel bedeuten und von denen man sich niemals trennen möchte. Wertsachen, auch mit emotionalem Wert, wie mein Amiga, He-Man Figuren, Wrestling Fanartikel und und und. Die Liste ist so lang das ich gar nicht alles aufzählen kann. Es tut so verdammt weh und während ich drüber schreibe muss ich wieder heulen...
Im März 2025 erlitt ich dann einen Schlaganfall und im April 2025 ging ich in eine psychiatrische Tagesklinik, weil ich mit allem komplett überfordert war.
Im Juli 2025 erfuhr ich, dass ich keine Einladungen zu Wohnungsbesichtigungen erhielt, weil meine Schufa negativ war.
Während ich versuchte, Sachen zu verkaufen, um die Schufa zu bereinigen, erlitt ich Anfang September einen Herzinfarkt. Mir wurde ein Defibrillator eingesetzt. Der Defibrillator schockte mich in den kommenden Monaten insgesamt 7 Mal, wodurch ich in Angst verfiel, mich zu bewegen. Es war so schlimm, dass ich mich nicht einmal traute kurz aufzustehen um jegliche Anstrengung zu vermeiden. Und das alles gefangen in einer Wohnung wo ich jede Nacht die Tür verschloss, weil ich Angst vor einem erneuten Übergriff hatte und aus der ich einfach nur raus wollte... Es war extrem schlimm...
Im Februar 2025 schockte der Defi mich an meinem Geburtstag dreimal hintereinander innerhalb von 15 Sekunden. Ich wurde erneut am Herzen operiert. Ich habe noch 26 % Herzleistung. Die Ärzte geben mir max. ein Jahr zu leben.
Ich soll mich nun für eine Herztransplation listen lassen, aber eigentlich habe ich dafür gar keine Kraft mehr übrig.
Ich war auch komplett alleine in Oberhausen und wollte nach Essen zu Freunden und Familie ziehen, was nun schon ein Jahr nicht geklappt hat. Aus Verzweiflung schrieb ich alle Vorstände von Wohnungsgesellschaften an, und endlich meldete sich jemand, der mir für Ende Juni 2026 eine Wohnung in Aussicht stellte. Ein kurzer Hoffnungsschimmer in diesem Drama.
Parallel meldete ich mich wieder in der Psychiatrischen Tagesklinik an, um die Angst vor dem Defibrillator in den Griff zu bekommen, und dort sollte ich am 16. April anfangen.
Am 25. März kam ich nach Hause vom Einkaufen mit meinem Vater. Die Schlösser meiner Wohnung waren ausgewechselt. Gerichtlich geräumt. Ich hatte von nichts gewusst. Mein Vermieter und ich teilen uns einen Briefkasten. Er konnte alles an mir vorbei in die Wege leiten.
Ich bettelte um meine Herztabletten, die mir nach langem Hin und Her aus der Wohnung gebracht wurden. Ich selber durfte nicht hinein, besitze seit dem nur die Sachen die ich am Körper hatte.
Ich bekam einen Nervenzusammenbruch und ging stationär in die Psychiatrie, wo ich nun bin. Die Sozialarbeiterin hier schrieb den Vermieter an, dass ich Sachen für das Krankenhaus brauche. Er gab mir nichts heraus und aus dem Mailverkehr geht hervor, dass er mir nun nach meinem ganzen Besitz im Keller den er bereits vernichtet hatte auch noch den Rest meines Lebens nehmen möchte.
Ich habe in der Wohnung nicht mehr sehr viel, aber ich will dringend letzte Fotos und emotionale Gegenstände retten.
Mein Anwalt hat nun ausgehandelt, dass am Samstag Leute die komplette Wohnung räumen können. Allerdings gibt der Vermieter nur fünf Stunden für vier Leute, die er in die Wohnung lässt (ich selber darf wohl nicht rein, um anzuweisen, was Umzug und was Müll ist). Er gibt die Reihenfolge vor (erst Müll, dann Möbel, ...), und man merkt, dass er alles daran setzt, dass ich nicht an wichtige Dinge komme.
Ich finde, das ist zu wenig, besonders das alles nach Willen des Vermieters läuft. Außerdem habe ich keine Schulden bei ihm, verstehe nicht, weshalb er mir alles nehmen kann, wenn wir es in fünf Stunden nicht schaffen. Er ist höchst kriminell, begeht auch seit Jahren Meldeadressenbetrug, und es kann doch nicht sein, dass sich das Gericht nicht beide Seiten anhört.
Aber egal, ich muss jetzt versuchen, am Samstag alles rauszuholen, aber dazu brauche ich ein Umzugsunternehmen, denn sie sind die Einzigen, die so etwas in fünf Stunden leisten könnten und ich bin körperlich zu schwach, davon abgesehen das er mich ja nicht in die Wohnung lässt... Aufgrund der Kurzfristigkeit haben die meisten Unternehmen keine Zeit, und ich werde direkt abgewimmelt. Die, die helfen würden, wollen die Situation durch extrem hohe Kosten ausnutzen. Ich selbst habe keinen Cent und glaube nicht, dass das Jobcenter sich auf solche Forderungen einlässt und das übernimmt. Aber es geht hier um die letzten Erinnerungen und den letzten Besitz den ich noch habe, und ich kann nicht einfach aufgeben. Wenn ich wirklich nur noch ein Jahr lebe, möchte ich meine letzten wenigen alten Fotos anschauen, schöne Zeiten Revue passieren lassen und etwas PlayStation spielen, was immer ein Teil meines Lebens war.
Deswegen brauche ich eure Hilfe!!!
Da wegen der Kosten gerade alles so ungewiss ist, rufe ich diese Spendenaktion ins Leben, um hoffentlich bis Freitag genug Geld für Umzug und Lagerkosten (bis ich endlich eine neue Wohnung finde) zusammenzubekommen.
Und falls ich es dann trotzdem nicht schaffe, an Sachen zu kommen, weil ich kurzfristig kein Umzugsunternehmen bekomme oder wieder einmal sonst etwas passiert, wie dass der Vermieter sich nicht an Absprachen hält, hätte ich wenigstens etwas Geld, um mir das Nötigste zu holen.
Ich weiß echt nicht, woher ich noch die Kraft nehmen soll, um meine Gesundheit zu kämpfen, wenn ich nichts mehr habe, wofür es sich zu kämpfen lohnt. Stand heute bin ich obdachlos, sitze in der Psychiatrie, besitze nichts mehr und habe jegliche Freude an allem, was mir mal etwas bedeutet hat, wie z.B. Filme und Serien, verloren. Ich habe nur bis Samstag, um mir einen Teil zurückzuholen. Ich habe hier in der Klinik zwar tolle Sozialarbeiter, die unterstützen, aber wir sind nun am Limit, deswegen wäre ich euch unendlich dankbar, wenn ihr ein paar Euro entbehren könntet oder wenn ihr diesen Beitrag teilen könntet.
Dankeschön!
Euer Base (Björn)
Organizer and beneficiary
Uwe Werner
Beneficiary

