Klage gegen DTTB - Fairness statt myTT-Datenmonopol

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Klage gegen DTTB - Fairness statt myTT-Datenmonopol

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Wir hätten uns gewünscht, diesen Schritt niemals gehen zu müssen.

Als Teil der Tischtennis-Community brennen wir für unseren Sport. Wir glauben an Fairness, an Ehrenamt, an Leidenschaft – und daran, dass Fortschritt allen zugutekommen sollte. Genau deshalb sehen wir uns gezwungen, den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) zu verklagen.
Nicht, weil wir Streit suchen. Sondern weil wir überzeugt sind, dass sich strukturell etwas ändern muss.

Was gerade im deutschen Tischtennis passiert
Der Spielbetrieb in Deutschland hängt digital an wenigen zentralen Systemen – insbesondere an den Daten und Strukturen rund um myTischtennis und an der offizielle Ligaverwaltung click-TT.
Diese Daten sind das Rückgrat unseres Sports. Ohne sie funktionieren Ergebnisdienste, Apps, Live-Ticker oder digitale Innovationen schlicht nicht.
Aus unserer Sicht wird dieser Zugang jedoch kontrolliert und nicht offen gestaltet. Gleichzeitig bestehen enge Verflechtungen zwischen Verband, beteiligten Unternehmen und Entscheidungsprozessen. Digitalisierung, Ausschreibungen und technische Integration erfolgen in Strukturen, die für Außenstehende nur begrenzt transparent sind.
Wir haben erlebt, wie neue Ideen ausgebremst – und wie Innovationen dreist kopiert werden.

Warum das ein Problem für alle ist
Wenn ein System abgeschottet wird, trifft das nicht nur einzelne Anbieter – es trifft den gesamten Sport. Innovation entsteht dort, wo Wettbewerb möglich ist. Fehlt dieser Wettbewerb, bleiben Lösungen teurer, entwickeln sich langsamer und orientieren sich weniger an den Bedürfnissen von Vereinen, Trainern und Spielern.
Viele kennen das Gefühl: Digitalisierung im Tischtennis wirkt schwerfällig, kompliziert und kostspielig.
Unser Sport verdient etwas Besseres.

Unsere Erfahrung – Innovation stößt an Grenzen
Mit janova entwickeln wir digitale Lösungen für den Tischtennissport, darunter ein digitale Zählgerät, das bereits bei den TT-Finals und beim Champions League Final Four erfolgreich eingesetzt wurde.
Unsere Idee war einfach: den Spieltag erleichtern, Ergebnisse automatisch erfassen und den Sport digital voranbringen. Doch ohne Zugang zu den offiziellen Spielbetriebsdaten aus click-TT kann eine solche Innovation im Ligabetrieb nicht sinnvoll funktionieren.
Alle unsere Kunden, die Vereine, wünschen sich genau diesen Zugang.
Genau dieser Zugang wird uns de facto verwehrt – obwohl er für funktionierenden Wettbewerb notwendig ist.
Gleichzeitig wurden andere Lösungen integriert – nach Ausschreibungen, die aus unserer Sicht Fragen nach Fairness und Transparenz aufwerfen.
Wir stehen damit nicht nur für uns, sondern für ein strukturelles Problem.

Warum wir klagen
Unsere Klage basiert auf einem klaren rechtlichen Grundsatz:
Wenn ein Akteur eine zentrale Infrastruktur kontrolliert, darf er anderen Unternehmen den Zugang nicht ohne sachlichen Grund verweigern.
Im deutschen Kartellrecht – konkret in § 19 Abs. 2 Nr. 4 GWB – ist geregelt, dass marktbeherrschende Stellen den Zugang zu wesentlichen Daten oder Schnittstellen gewähren müssen, wenn diese für Wettbewerb erforderlich sind.
Genau darum geht es hier.
Ohne Zugang zu den Spielbetriebsdaten kann kein Anbieter echte Alternativen entwickeln. Schlechte Angebote sind die real erlebbar Folge.
Wir verlangen daher Zugang zu diesen Daten zu fairen, angemessenen und diskriminierungsfreien Bedingungen.
Es geht nicht um Sonderrechte. Es geht um gleiche Regeln für alle.

Wofür wir kämpfen
Wir kämpfen für offene Schnittstellen zu click-TT.

Damit Innovation im Tischtennis wieder möglich wird.
Damit Vereine echte Auswahl haben.
Damit neue Anwendungen entstehen können:

Ein moderner Terminplaner.
Digitale Zählgeräte.
Trainer-Apps.
Smart Rackets.
Neue Tischtennis-Portale.

All das ist möglich – wenn die Infrastruktur offen gestaltet wird.

Vor allem kämpfen wir für einen Sport, der nicht von geschlossenen Strukturen geprägt ist, sondern von Fairness. So wie wir sie am Tisch jeden Tag leben.
Denn wenn wenige Entscheidungsträger primär bestehende Strukturen schützen, leidet am Ende die gesamte Gemeinschaft.

Warum wir eure Unterstützung brauchen
Eine Klage gegen einen großen Verband ist langwierig und teuer.
Für unser kleines Startup bedeutet das ein erhebliches finanzielles Risiko. Trotzdem gehen wir diesen Weg, weil wir überzeugt sind: Der Tischtennissport verdient Offenheit, Transparenz und echten Wettbewerb.

Mit eurer Unterstützung können wir diesen Weg weitergehen.
Jeder Beitrag hilft. Jede Unterstützung setzt ein Zeichen.

Lasst uns gemeinsam etwas bewegen
Wenn ihr glaubt, dass Tischtennis offen, fair und innovativ sein sollte – dann unterstützt uns.

Für offene Schnittstellen.
Für die Vereine.
Für die Spieler.
Für unseren Sport.

Bitte helft uns, für ein faires Tischtennis zu kämpfen.

Hinweise zum Verwendungszweck
Die Gelder der GoFundMe Kampagne werden ausschließlich für die Kosten des Prozesses genutzt. Wir werden im Laufe des Verfahrens die detaillierten Kosten hier veröffentlichen.

Die Kosten setzen sich aus Gerichtskosten & Anwaltskosten zusammen.
Sollten die Spendensumme diese übersteigen, werden wir gemeinsam mit der Kommunion eine wohltätigen Zweck innerhalb des Tischtennis suchen und das überschüssige Geld spenden.

Kostenaufstellung (wird fortlaufend aktualisiert):
• Gerichtskosten – 3594,00€

Organizer

Simon Stuetzer
Organizer
Jena, Thüringen
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