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Odin kämpft für mehr Freiheit! Er braucht Hilfe

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Moin, hallo und Wuff,
mein Name ist Odin, ich bin ein stattlicher Molosser-Rüde und bin 11 ½ Jahre jung. Ich fühle mich im Kopf noch wie ein Jungspund. Mein Frauchen sagt oft zu mir, ich sei ein Maxi-Welpe.
Zu meiner Familie gehören mein Frauchen Melli, mein Herrchen sowie meine "kleine" Schwester Lotte.
Ich spiele so gerne im Garten und am liebsten mit meiner "kleinen" Lotte. Wer hätte schon gedacht, dass ich das "Monster" mal so lieben werde. Sie hat mir wieder ganz viel Lebensfreude zurückgebracht. Ich möchte Lotte gerne hinterherrennen, aber leider machen das meine hinteren Beine nicht mehr mit. Nach zwei, drei Schritten falle ich immer um. Manchmal rumst das ganz schön und manchmal bremse ich dann auch mit meiner Schnauze. "Autsch".
Dann muss ich warten, bis mein Frauchen herbeieilt, um mir hochzuhelfen. Dann geht die Spielrunde weiter. Allerdings falle ich dann wieder hin und irgendwann macht es mir keinen Spaß mehr. Dabei möchte ich so gerne spielen und rennen. Ich liebe es, meinem Eierball hinterherzulaufen, den schubse ich immer mit meiner Schnauze vor mir her.
Am liebsten hätte ich einen Hunderolli, damit ich wieder spielen und rennen kann. Dann kann ich auch endlich wieder an den Strand und mit meiner kleinen Schwester durch die kleinen Priele flitzen. Ich sag Euch, das bringt Gaudi. Leider kann ich das seit einigen Monaten nicht mehr machen. Ich schaffe es nicht mehr, weitere Strecken zu laufen, ohne umzufallen. Das macht mich ziemlich traurig. Jetzt will mein Frauchen alles dafür tun, um mir einen Hunderolli zu ermöglichen, damit ich wieder über Wiesen, Strände oder sogar in das Wasser springen kann.

Leider wird das Laufen schwerer und meine Muskeln bauen ab, weil der Rücken meine Beine zu Wackelbeinen macht. Ich habe fast nur gute Tage und will nur spielen. Die wenigen schlechten Tage mache ich mit Kuscheln weg. Zum Glück kann ich aber weiterhin alleine meine Geschäfte verrichten.
Mit einem Rolli könnte ich wieder mehr laufen, rennen, toben und kann vielleicht wieder dadurch meine Muskeln stärken.

Am besten erzähle ich Euch kurz etwas über mein Leben, damit Ihr erfahren könnt, was mir passiert ist und wieso ich ein Kämpfer bin und das Leben in vollen Zügen genießen möchte. Ich möchte nicht immer zu Hause bleiben müssen.

Als ich 11 Monate alt war, habe ich im Garten gespielt und bin dabei ganz doll gestürzt. Man, das war ein übler Schmerz, zum Glück ahnte ich nicht, dass dies der Anfang von etwas Großem wird und einen ganz blöden Start in das Leben mit sich bringt.
Ich habe mir das Kreuzband gerissen, welches operiert wurde. Nur leider verheilte die Wunde nicht. Es tat so schrecklich weh und wir waren fast ein Jahr drei- bis viermal in der Woche beim Doktor. Die waren alle sehr lieb zu mir und haben alles versucht. Ich war immer ganz brav und lieb, ich wusste, sie helfen mir. Ich fing an, nur noch auf drei Beinen zu laufen, und meine Wirbelsäule verschob sich durch die Fehlbelastung. Dann endlich fanden wir das Problem: Der Faden im Knie löste sich nicht auf und machte mir so dolle Schmerzen und Entzündungen.

Es ging dann zum Glück ganz schnell bergauf. Und ich durfte endlich schwimmen lernen, und mein Rücken und das Knie taten weniger weh. Ich konnte wieder normal laufen. Mein Rücken hat sich zum Glück wieder begradigt, auch wenn ich immer mal wieder Schmerzmedikamente brauchte. Mein Frauchen hat versucht, vieles durch Übungen und Homöopathie zu lindern, das klappte auch einige Jahre prima.
Nur zog ich mir leider in dem einen Jahr der Fehlbelastung einen Kreuzbandriss im linken Knie zu, sowie bekam ich in so jungen Jahren ganz dolle Arthrose im rechten Knie.
Mein Frauchen hat alles für mich getan über all die Jahre, wurde fast zu einem Experten: Physiotherapie, Wasserlaufband, Hebegeschirr, Expander und vieles mehr. Mein Frauchen hat selber gesundheitlich ganz große Probleme, aber diese werden trotz ihrer eigenen Schmerzen immer hintenangestellt. Sie sagt immer, ich bin ihr Seelenhund, was auch immer sie damit meint. Aber ich liebe mein Frauchen und versuche, ihr zu folgen und liebe sie bedingungslos. Wenn ich das nicht kann, dann weine und wimmere ich. Denn ich kann leider seit zwei Jahren nicht mehr alleine aufstehen. Der Doktor sagt, der Rücken sei nun nach all den Jahren schwach und drückt mir ein paar Nerven ab. Ich kann aber stehen und laufen und manchmal etwas rennen, nur aufstehen, das ist blöd. Mein Frauchen hat mir ein tolles Hebegeschirr gekauft, das war eine Anfertigung für mich und mein Gewicht, das habe ich am Tage immer an, damit ich immer Hilfe bekommen kann. Ist bei fast 60 kg nicht immer einfach. Das Geschirr macht es aber möglich.
Anfang letzten Jahres kam dann die nächste Hiobsbotschaft: Sie haben per Zufall entdeckt, dass ich Morbus Addison habe und dadurch auch zusätzlich die Schilddrüse nicht so dolle arbeitet. Mein Frauchen hat geweint und war sehr traurig, weil ich keine Kraft mehr hatte. Ich wollte spielen und toben und kuscheln, aber ich habe es nicht geschafft. Ich war so traurig, ich wollte doch noch so viel erleben. Doch die Regenbogenbrücke muss noch warten, denn ich habe beschlossen, weiterzukämpfen, und das tat ich mehr denn je. Ich bekomme seither nun mehrere Tabletten am Tag, lecker mit Leberwurst und Keks, ein Highlight;-). Die Medikamente sind unfassbar teuer. Fast 150 € nur für meine Medikamente, jeden Monat.
Mein Frauchen sagt mir immer wieder: Wir schaffen das. Du wirst sehen.

Alle paar Monate dann Blutkontrolle, ob die Dosis reicht. Mein Frauchen hat zwar eine OP-Versicherung, seit ich klein bin, aber leider keine Krankenversicherung. Durch die Erkrankung muss ich auch spezielles gastrointestinales Futter bekommen. Seither geht es mir wirklich prima.
Es macht mich traurig, dass mein Frauchen auf alles verzichtet, damit es mir oder uns gut geht. Sie sagt immer: "Für euch tue ich alles."
Ich hatte euch ja erzählt, dass mein Frauchen selber krank ist und durch einen dummen kleinen Unfall dann auch noch ihren Nebenjob verloren hat.

Seit zwei Jahren, seit ich die Rückenprobleme und dadurch den Ausfall bzw. die Lähmungserscheinungen habe, besitze ich Expander und extra Expander-Schuhe. Die sind fürchterlich teuer, aber diese hat mein Frauchen gekauft. Durch meine Gewichtsabnahme und Muskelabbau sind mir diese leider zu groß geworden und ich bräuchte neue. Auch meine beiden Hebegeschirre geben langsam nach und rutschen, eines ist sogar am Griff eingerissen. Seufz.
Wenn ich diese nicht tragen kann und so ohne Schuhe spazieren gehen würde, hätte ich danach blutige Pfoten, da ich meine Beine manchmal nicht hinterherziehen kann oder auf meinem Pfotenrücken laufe. Dann laufe ich nicht gerne. Aber mein Frauchen schafft es immer, diese schnell wieder zu heilen.

Mein Frauchen ist traurig und ich auch, dass ich weniger dabei sein kann. Dabei bin ich so gerne dabei, wenn es zur Nordsee oder auch zur Ostsee geht. Dann versuche ich, meiner kleinen Schwester zu folgen. Aber durch meinen Rücken und die schlappen Beine schaffe ich nicht mehr viel. Aber mein Kopf möchte mehr. Ich kämpfe. Mein Frauchen hat Angst, dass mein Körper die Anstrengung irgendwann nicht mitmacht. Wie ich euch ja oben schon erzählt habe, versucht mein Frauchen nun, einen Rolli für mich zu ermöglichen. Daher hat sie mich darum gebeten, meine Vorderpfoten zu schwingen, um euch meine Geschichte zu erzählen.

Wir haben noch nie in all den Jahren um Hilfe gebeten, immer haben wir das irgendwie geschafft. Mein Frauchen versucht eher noch anderen zu helfen.

Im Video könnt ihr sehen, wie ich laufe, mal besser, mal schlechter. Die meiste Zeit liege ich mittlerweile aber leider rum. Mein Frauchen kann natürlich auch die vielen Arztrechnungen belegen.

Wir würden uns freuen, jede kleine Hilfe ist eine Hilfe. Und sollte ich diese Hilfe jemals nicht mehr brauchen, dann wird sie weitergegeben, an jemanden, der sie dann vielleicht auch braucht.

Wir geben nicht auf!

Ich hoffe, ihr seid beim Lesen nicht eingeschlafen. Danke für eure Zeit und ggf. für eure Hilfe.

Euer Odin mit seinem Frauchen Melli, Lotte und Herrchen
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    Melanie Hey
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    Tönning, Schleswig-Holstein

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