Not durch Argentur für Arbeit und Jobcenter

  • K
  • M
  • S
5 donors
0% complete

€200 raised of 

Not durch Argentur für Arbeit und Jobcenter

Donation protected
Guten Tag,

mein Name ist Mario und es fällt mir echt schwer darüber zu schreiben, aber mittlerweile bin ich echt verzweifelt.
Seit 2022 bin ich krank aus mentalen und psychischen Gründen und darf auch weiterhin nicht arbeiten.
Ich wurde wegen lebensmüde Gedanken eingewiesen und blieb da auch mehrere Monate. Es wurde PTSD, Rezidive Depressionen und Angst-, sowie Schlafstörungen diagnostiziert.

Ich kam ein Jahr später in betreuten Wohnen und das Jahr darauf war ich in einer Reha-Klinik für weitere drei Monate.
In der Zeit bekam ich Bürgergeld. Bevor ich 2024 in Februar in die Reha kam, gab ich der Argentur für Arbeit bescheid und zusätzlich wurde es von meinem gesetzlichen Betreuer bestätigt. Aber es wurde nie wirklich verzeichnet, obwohl wir (der gesetzliche Betreuer und ich) es mehrmals bestätigt haben. Dennoch kam es zu dem Ergebnis, dass die Argentur für Arbeit mir zu viel Geld überwiesen hat. Ich bat mehrmals mir direkt die Daten zu schicken, sodass ich das Geld zurück überweisen könne, während ich in der Reha war, da ich erstens so schnell wie möglich erledigt haben wollte und zweitens wegen der Reha Aufenthalt keine Essens kosten tragen musste. Aber das wurde mir leider nicht ermöglicht.

Ich habe jede Therapie mitgemacht, die schwere EMDR Therapie angefangen und versucht so viel lernen wie es ging.
Nach der Reha habe ich versucht das weiter zu führen, was ich gelernt habe, was am Anfang gut ging, bis plötzlich mein Mitbewohner in dem betreuten Wohnen mich terrorisiert hat. Er wurde aggressiv mir gegenüber, hat mich beleidigt, hat angefangen mitten in der Nacht für mehrere Stunden laut zu poltern, gegen Wände, Türen und Boden zu schlagen bzw. treten.
Wegen mein PTSD habe ich mehrmals Panik Attacken bekommen. Ich habe versucht dem Betreuten Wohnen das alles zu erzählen, aber man wurde mir nicht geglaubt. Aber es wurde auch gleichzeitig von denen abgeraten die Polizei zu rufen. Irgendwann habe ich geschafft Videos aufzunehmen von dem Krach, dennoch wurde mir nicht geglaubt. Erst als die Nachbarn befragt wurden, hätte man mir Glauben geschenkt.
In der zwischen Zeit kam ein Brief, dass ich direkt ca 1800 zurück überweisen soll. Aber wegen der Miete, Essen, Hygieneartikel und weitere Kosten hatte ich das Geld so nicht mehr zu Verfügung, aber gleichzeitig wegen dem ganzen Stress, Schlafmangel, Angst und vor allem Übelkeit konnte ich keine weitere Gedanken dazu hegen.
Da das betreute Wohnen mir nicht in der Hinsicht helfen wollte, bin ich seit September 2024 auf der Wohnungssuche.
Gleichzeitig suchte ich auch seitdem nach einem Therapeuten für EMDR und später nach einem neuen betreuten Wohnen, Reha für Tiefenpsychologie und versuchte weiter irgendwie organisatorische Probleme zu lösen.
Aber leider alles Erfolglos.
2025 war ich in der selben Reha wie letztes Jahr, aber da hatte sich alles strukturell verändert und die Therapien wurden richtig schlimm und für mich alles andere als effektiv. Meine Bitten wurden ignoriert, es gab kaum lehrreiche Gespräche und letzten Endes mir viele Wunden aufgerissen und würde einfach quasi "stehen gelassen", was daraus resultierte, dass meine Traumata intensiver wurden und somit mir psychisch und mental immer schlechter ging. Nicht desto trotz habe ich so gut wie jeden Therapie mitgemacht, aber dort lief vieles schief.

Nun wurde mir angeboten, dass ich in eine andere Stadt ziehen könne, aber im selben Atemzug droht mir nun die Agentur für Arbeit mit Gericht. Und ich kann nicht umziehen, wenn ich Schulden habe.
Ich fühle mich aber schlecht, dass nun eine liebevolle Person sorgen möchte irgendwie die Kosten zu bürgen, generell fühle ich mich schlecht überhaupt irgendwen zu fragen, aber ich bin wirklich am Ende meiner Nerven und ich habe Angst nun auf der Straße zu landen, da nun gedroht wurde ganz das Geld zu streichen.
Ich habe wirklich alles versucht und komme dennoch nicht weiter...

Um kurz zu erläutern was mir im Groben passiert ist, will ich vorher eine Triggerwarnung aussprechen.

Seit Kindheit habe ich sexuelle und körperliche Gewalt erfahren, aber vieles in meiner Kindheit ist nur wage vorhanden. Aber die Alpträume und die weitere typischen Anzeichen waren Jahrelang da, aber ich habe sie damals nie bewusst wahrgenommen, bzw. wurde gedacht, dass es körperlich bedingt war.
Seit der Grundschule habe ich auch viel Mobbing erfahren. Im jungen Erwachsenen Alter wurde ich insgesamt sechs Mal vergewaltigt. Meine Mutter hatte sich 2017 das Leben genommen.
Ich habe vorher versucht irgendwie durch Arbeit, meine Hobbies und weitere Aktivitäten mich abzulenken und auch auszuhelfen, aber dann kam Corona und seitdem ging es stark bergab, sodass ich mehr und mehr Lebensmüde Gedanken hatte.
Die Letzte Vergewaltigung war mit 26, was nun sieben Jahre her ist.

Nun Versuche ich irgendwie zu überleben, ständig weiter zu kämpfen und irgendwie hoffen, dass ich weiter komme und hoffentlich naher Zukunft endlich anfangen kann unabhängiger zu werden.
Gleichzeitig benötige ich eine Operation, die noch von der Krankenkasse übernehmen werden muss.

Es fällt mir wirklich schwer drum zu bitten...aber ich will endlich weiter kommen...

Ich bedanke mich bei Jedem herzlichst, der sich das in Ruhe durch gelesen hat und eventuell mir helfen möchte.

Mit freundlichen Grüßen,

Mario



Donate

Donations5

Organizer

Mario Toews
Organizer
Bochum

Your easy, powerful, and trusted home for help

  • Easy

    Donate quickly and easily

  • Powerful

    Send help right to the people and causes you care about

  • Trusted

    Your donation is protected by the GoFundMe Giving Guarantee