Aufgeben ist keine Option.

AUFGEBEN IST KEINE OPTION 

https://linktr.ee/Sophie.Meder dort befindet sich auch ein Paypal Konto

Du bekommst im Leben, wozu du den Mut hast zu fragen und mutig ist, Angst zu haben und es trotzdem zu tun. Eines Tages wirst du erzählen, wie du es geschafft hast. Und wirst damit eine Inspiration für jemand anderen sein.

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Liebe Freund*innen, liebe Unterstützer*innen,

mein Name ist Sophie (juristisch Oliver Meder) und das ist meine Geschichte.
Ich bin jetzt 48 Jahre alt und mzf-transident (Mann zu Frau).
Ich bin seit 15 Jahren auf diesem steinigen Weg. Steinig, weil die Gesellschaft leider immer noch nicht viel für Transgender übrig hat.
Trotz aller Hindernisse bemühte ich mich stets um ein geregeltes Leben und war dankbar für jede Begegnung, in der ich keine Diskriminierung erfahren habe. Deshalb habe ich mich vor zwei Jahren entschlossen „Gesicht zu zeigen“ und mit meiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen.

Seither unterstütze ich andere Betroffene im Rahmen meiner Möglichkeiten und engagiere mich in dem Verein MetooGermany. Jetzt brauche ich selbst Hilfe und bitte euch hier um Unterstützung, um aus meiner jahrelangen Schuldenfalle herauszukommen, die ich alleine einfach nicht mehr bewältigen kann. Die Schulden begannen nach einer Trennung und endeten nach einem Schicksalsschlag im Desaster.

Ich war vierzehn Jahre lang bei der Bundeswehr .Als ich diesen Job verlor, hielt ich mich als Berufskraftfahrer über Wasser.
Diese Arbeit wurde dann erfreulicherweise besser bezahlt und ich bekam neue Hoffnung.
Mein neuer Arbeitgeber war ein Lichtblick am Horizont.
Natürlich war das per se nicht einfach, aber ich hatte meinen Frieden.
Bis das Undenkbare geschah.
Einzelheiten erspare ich Euch an dieser Stelle. Ich weiß natürlich, wie sehr man wissen will "wie so etwas passieren kann". Ich schreibe derzeit mein eigenes Buch drüber. Um kurz darauf einzugehen: stellt Euch einen Raubüberfall vor, potenziert durch brutale männliche sexuelle Gewalt zweier völlig unbekannter Männer, die mir ihr Messer an den Hals drückten, mich von der Raststätte in den Wald zerrten und mir mit dem Tod drohten.

Daraufhin folgte mein psychischer Zusammenbruch.
Ich konnte nicht mehr weiterfahren.
Nicht mehr denken, nicht mehr schlafen,
nicht mehr essen, - gar nichts mehr. Ich war ein Wrack. 
Bevor ich mir Hilfe holte, verging eine Weile, so sehr versank ich in Selbstscham, - angst und -schuldgefühl, weil ich Trans bin und vergewaltigt wurde.
Obendrein folgte in meiner Arbeitsunfähigkeit dann eine Sperre von der Agentur für Arbeit für drei Monate wegen Stellenaufgabe durch Eigenverschulden.

Es entwickelte sich zudem eine Medikamentenabhängigkeit und so schwere depressive Phasen, dass ich suizidal war und keinen Lebenssinn mehr sah.
Es folgten Therapien und ein Klinikaufenthalt. Arbeitsunfähigkeit durch: Posttraumatische Belastungsstörung und Depressionen.
Meine Situation war ausweglos. An meine Schulden konnte ich genauso wenig denken,
wie an das Essen im Kühlschrank.

Mein Arbeitslosengeld war nun aufgebraucht, meine finanzielle Situation verschlechterte sich im Sauseschritt.
Seit einer Weile bekomme ich Hartz IV und werde von einem Schuldenberater betreut. Bei immer noch aktiver Traumatherapie gelingt es mir immer noch nicht mich beruflich neu zu orientieren, das Geld reicht vorne und hinten nicht mehr, um die Schulden zu bedienen ein echter Teufelskreis, der mir die Luft abschnürt. Wobei ich inzwischen die Kraft gefunden habe über meine Geschichte zu sprechen, anderen damit zu helfen und Gesicht zu zeigen.  Aber die ehrenamtliche Arbeit, die zwar meiner Psyche und dem Allgemeinwohl dient,
ändert meine Situation nicht.

Deshalb wende ich mich nun mit einiger Überwindung an euch.
Meine Schulden begannen vor fast 10 Jahren durch einen Kredit bei einer Bank. Zwischenzeitlich hatte ich einiges davon abbezahlt.
Aber jetzt scheint es immer mehr zu werden, anstatt weniger. (Seit drei Jahren kann ich gar nichts mehr abbezahlen)
Ich würde gerne, aber ich kann nicht. Ich benötige zum Beispiel dringend Zahnersatz, habe aber durch die Schulden keine Möglichkeit auf Erstattung.
Auch musste ich die Entscheidung die gegengeschlechtliche Hormontherapie weiterzuverfolgen nach einem Jahr aufgeben.

Mich von dem offiziellen (also dem staatlich unterstützten) Trans-Weg zu verabschieden, fällt mir sehr schwer. Meine Lebensgrundlage wird gewissermaßen pulverisiert. Das setzt mir sehr arg zu.
Wie soll es jetzt weitergehen? All die vielen Jahre der Identitätskrise haben Spuren hinterlassen. Und nun stehe ich vor der Entscheidung, wie ich die nächsten Jahre meines Lebens verbringen  möchte.
Ja, das sind einige Baustellen und der Kampf darum zerrt an mir.

Ich frage jetzt nach eurer Unterstützung, um mich aus der Schlinge um meinen Hals befreien zu können. 
Ich danke dem Sozialstaat für die bisherige Aufrechterhaltung meines Lebens
Mir fällt das hier nicht leicht, euch um Unterstützung zu bitten.
Aber Freunde, Betroffene und Mitstreiter animieren mich jetzt endlich wieder nach vorne zu schauen und den mutigen Schritt zu wagen.
Wir sind in einer Zeit angekommen, wo wir beginnen über unsere Schicksale zu sprechen und uns gegenseitig damit zu stützen.
Auf Social Media könnt ihr verfolgen, wie mein Weg zur Heilung sich gestalten wird. Ich schreibe an meinem Buch und baue eine Webseite auf.
Alles, was von euren Spenden übrigbleibt,
werde ich dem Verein MetooGermany spenden.
Herzlichen Dank!

Eure Sophie

Gemeinsam sind wir stärker.
Ziel: Schuldenregulierung, Zahnersatz, Hormontherapie Rückweg

https://www.instagram.com/sophie.meder/
www.metoogermany.de
https://www.facebook.com/sophie.meder.92 

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GIVING UP IS NOT AN OPTION

https://linktr.ee/Sophie.Meder there is also a Paypal account

In life you get what you have the courage to ask and are brave to be afraid of and do it anyway. One day you will tell how you did it. And with it you will be an inspiration to someone else.

************* for english please scroll down ****************

Dear friends, dear supporters,

my name is Sophie (legally Oliver Meder) and that's my story.
I am now 48 years old and mzf-transident (male to female).
I've been on this rocky road for 15 years. Rocky, because unfortunately society still doesn't care for transgender people.
Despite all the obstacles, I always tried to live a regular life and was grateful for every encounter in which I did not experience any discrimination. That's why two years ago I decided to “show my face” and go public with my story.

Since then I have been supporting other people affected as far as I can and am involved in the MetooGermany association. Now I need help myself and I am asking for your support in order to get out of my long-standing debt trap, which I simply can no longer cope with on my own. The debts started after a breakup and ended in disaster after a stroke of fate.

I was in the armed forces for fourteen years, and when I lost this job, I kept afloat as a professional driver.
Fortunately, this work was better paid and I got new hope.
My new employer was a bright spot on the horizon.
Of course it wasn't easy per se, but I was at peace.
Until the unthinkable happened.
I will spare you details at this point. Of course, I know how much you want to know 'how something like this can happen'. I'm currently writing my own book about it. To go into briefly: imagine a robbery, potentiated by the brutal male sexual violence of two completely unknown men who pressed their knife to my neck, dragged me from the rest stop into the forest and threatened me with death.

This was followed by my mental breakdown.
I couldn't go any further.
No more thinking, no more sleeping
no longer eat - nothing at all. I was a wreck.
Before I got help, it took a while, so much did I sink into self-shame, fear and guilt, because I am trans and was raped.
On top of that, my incapacity for work was followed by a ban from the employment agency for three months because I was responsible for giving up my job.

I also became dependent on medication and had such severe depressive phases that I was suicidal and could no longer see the meaning of life.
Therapy followed and a stay in hospital. Inability to work due to: Post Traumatic Stress Disorder and Depression.
My situation was hopeless. I couldn't think of my debts either
like food in the refrigerator.

My unemployment benefits were now used up, and my financial situation deteriorated in leaps and bounds.
For a while now I've been receiving Hartz IV and am being looked after by a debt advisor. With trauma therapy still active, I still fail to reorient myself professionally, the money is no longer enough in front and behind to service the debts - a real vicious circle that is choking my air. In the meantime I have found the strength to speak about my story, to help others and to show my face. But the voluntary work, which serves my psyche and the common good,
doesn't change my situation.

That is why I now turn to you with some effort.
My debt started almost 10 years ago with a loan from a bank. In the meantime I had paid off some of it.
But now it seems to be getting more and more instead of less. (I haven't been able to pay off anything for three years)
I would like to, but I can't. For example, I urgently need dentures, but due to the debt I have no possibility of reimbursement.
I also had to give up the decision to pursue opposite-sex hormone therapy after a year.

It is very difficult for me to say goodbye to the official (i.e. the state-supported) trans path. In a sense, my livelihood is being pulverized. That affects me very badly.
How shall we continue? All the years of the identity crisis have left their mark. And now I have to decide how I want to spend the next few years of my life.
Yes, there are some construction sites and the struggle is pulling on me.

I am now asking for your support to free myself from the noose around my neck.
I thank the welfare state for maintaining my life so far
It's not easy for me to ask for your support
Yours, Sophie
Together we are stronger.
Goal: debt settlement, dentures, hormone therapy return.

https://www.instagram.com/sophie.meder/
http://www.metoogermany.de/
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