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Hallo,
ich bin Nala und ich bin fast 6 Jahre alt. Ich bin eine lebensfrohe Labrador- Hündin, die alle Menschen liebt und einfach jedem ein lächeln ins Gesicht zaubert.
Die letzten 3 Monate waren für mich und meine Hundeeltern allerdings ein harter Kampf, mit viel Schmerz und großen Tränen. Diesen Kampf haben wir jetzt endgültig verloren und mir wird nächste Woche ein Bein amputiert.
Ende April habe ich mir mein Bein und mein Gelenk am linken Vorderlauf beim Spielen auf dem Feld gebrochen. Es war Freitagnachmittag und wir mussten zur Not Op bis nach Köln fahren, weil es hier in der Umgebung keine Kapazitäten für eine solche Op gab.
Nach der Op dachten wir, dass jetzt wieder alles gut wird. Aber hier beginnt unser langer Leidensweg erst.
Eine Woche nach der Op drangen Drähte durch die Haut aus meinem Gelenk. Für unsere ortsansässige Tierärztin war das nicht typisch, laut Köln aber schon. Also machten wir uns nochmal auf den Weg nach Köln um auf Nummer Sicher zu gehen. Die Oberärztin hat nichtmal den Stützverband abgemacht um sich das Ganze anzuschauen. Lediglich einen Finger unter den Verband gehalten und uns freundlich lächelnd entgegnet: ,,Machen sie sich bitte keine Sorgen, das ist ganz normal.“
Vier Wochen später, Ende Mai, beim Kontrollröntgen wurde dann festgestellt, dass nichts in Ordnung war. Die Drähte haben nicht gehalten und das Gelenk saß nicht dort wo es hingehört. Unsere Tierärztin hat sofort Kontakt zu einer befreundeten Oberärztin (Chirurgin) der Uniklinik Gießen hergestellt. Dort konnte ich schon am nächsten Tag mit einer dicken Schraube re-Operiert werden.
Zu diesem Zeitpunkt war der Knochen im Gelenk aber schon etwas porös. Durch die rausstehenden Drähte der 1. Op sind Keime ins Gelenk eingedrungen. So, dass die neue Schraube im nach hinein auch nicht mehr richtig gehalten hat. In der Uniklinik Gießen haben die Ärzte alles versucht mein Bein zu retten. Weitere Kurznarkosen um das Gelenk immer wieder zu spülen und keimfrei zu bekommen, haben nicht geholfen. Mein Knochen hat immer weiter abgebaut anstatt aufzubauen. Jetzt sehen die Ärzte keine Chance mehr mein Bein zu erhalten.
Ich war ein junger gesunder Hund, der durch eine medizinisch falsche Operationsmethode bei der 1. Op in Köln am Ende sein Bein verliert. An der Uniklinik Gießen sind sich alle Ärzte/Oberärzte (Radiologen/Orthopäden/Chirurgen) einig, die Fraktur im Gelenk wurde in Köln medizinisch falsch rekonstruiert. Dadurch wurden es 3 Monate in denen ich immer schmerzen hatte, fast durchgehend Schmerzmittel und Antibiose bekommen habe, 5 mal sediert war und 24/7 unter Beobachtung stehen musste, damit mir am Ende trotzdem mein Bein amputiert wird.
Meine Hundeeltern sind nervlich und finanziell am Ende. Ohne die bevorstehende Amputation haben sie in den letzten 3 Monaten bereits über 13.000€ investiert um mein Bein zu retten. Sind mit mir tausende Kilometer zu den Kliniken für meine Op´s gefahren und waren mit mir über 30 Mal beim ortsansässigen Tierarzt zur Kontrolle, Wundversorgung und zur Physiotherapie.
Jetzt sind wird finanziell am Limit angekommen und die Amputation kostet nochmal 2000€-3000€. Anschließend fallen weitere Kosten für Nachsorge, Reha, Physio und ggf. Prothesen an. Außerdem ist es uns wichtig, dass wir rechtlich gegen Köln vorgehen, damit so etwas keinem anderen Tier passiert. Aber dazu müssen wir uns einen Anwalt nehmen, der auch wieder Kosten verursacht. Um das alles zu stemmen sind wir jetzt unfreiwillig auf die Hilfe anderer angewiesen und möchten mit den Spenden nicht nur die weitere medizinische Versorgung für mich gewährleisten, sondern auch das Köln zur Rechenschaft gezogen wird und Verantwortung dafür übernimmt.
Bitte helft uns






