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Mein Name ist Sandra, ich bin 40J alt und lebe mlt meinen Hunden und Katzen im Ruhrgebiet.
Ich war länger als mein halbes Leben in einer Praxis für Allgemeinmedizin tätig. Habe dort als Schülerpraktikantin begonnen, meine Ausbildung zur Arzthelferin erfolgreich absolviert, und habe mich letzten Endes zur Praxismanagerin und Versorgungsassistentin (eVA/NäPa) hoch gearbeitet und weitergebildet.
Ich habe meinen Job so sehr geliebt.
Die Mischung aus praktischer Medizin, Selbstständigkeit als Leitung, Ausbildung der nächsten Generationen und alles dazwischen hat mich sehr erfüllt.
Privat habe ich mich zuletzt nebenbei zur Hundephysiotherapeutin ausbilden lassen und hatte meinen Weg immer klar vor Augen: in der Praxis bleiben bis mein Chef in Rente geht, nebenbei mit Hunden arbeiten und später als Hundephysiotherapeutin eine Selbstständigkeit anstreben.
Doch im Februar 2023 kam alles anders.
Ich fuhr am Morgen wie gewohnt meine Hausbesuche und kam später am Vormittag zur Praxis. Auf der Treppe kam mir eine Patientin entgegen, die sehr aufgelöst und zittrig wirkte. Als ich ihr entgegen ging und sie vor einem Treppensturz bewahren wollte passierte das Unfassbare: sie schlug auf mich ein, immer wieder, mit der Faust gegen den Kopf. Erst als mein Chef dazu kam ließ sie von mir ab.
Später erfuhr ich, dass sie schon in einer aggressiven Grundstimmung die Praxis betrat und mit meinem Chef eine Diskussion über ihre AU-Zeit führte. Als Dieser sie dann der Praxis verwies stieß sie auf mich.
Zur falschen Zeit am falschen Ort.
Ich erlitt einige körperliche Schäden, doch nichts davon war so schmerzhaft wie die Angst die mich immer mehr begleitete. Panikattacken, Unruhe, Schlaflosigkeit und das Gefühl nicht mehr sicher zu sein.
Erst ein halbes Jahr später traute ich mich darüber zu sprechen und ging zu einem Therapeuten. Doch was dann geschah zog mir komplett den Boden unter den Füßen weg:
während meiner Krankschreibung wegen meiner posttraumatischen Belastungsstörung erhielt ich meine Kündigung. Der Ort der mein zweites Zuhause war und zu dem ich unbedingt zurück kehren wollte, wurde mir verschlossen. Der Mann, mit dem ich seit meiner Jugend zusammen arbeitete ließ mich fallen. Das Loch in das ich fiel war tief und sehr dunkel und mir ging die Kraft aus um mein Trauma zu heilen, mit der Enttäuschung meines Jobverlustes umzugehen und weiterhin mein Alltag zu stemmen.
Und auch die Stolpersteine der BG raubten mir Kraft. Geldern wurden nicht gezahlt, ich sollte Ärzte wechseln ungeachtet meiner Angstsymptomatik in Arztpraxen und niemals hörte man mich an.
Immer mehr hörte ich auf zu kämpfen. Mir fehlte es an Kraft.
Nur dank meiner aktuellen Therapeutin kam dann etwas Hoffnung zurück. Aber natürlich blieben die Trümmer vor denen ich stehe.
Ich benötige Hilfe und Unterstützung um mein Leben wieder in die richtige Bahn lenken zu können.
Kosten die ich aktuell nicht alleine stemmen kann sind u.a.
• (hoffentlich nicht) aufkommende Tierarztkosten
• meine, vor dem ganzen Chaos begonnene, Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin mit einer Prüfung vor dem Verband final zu beenden um (sobald ich gesundet bin) mir den Traum einer Selbstständigkeit zu erfüllen
• und auch wenn er es nicht verlangt, würde ich gerne meinem besten Freund, der mir in all der Zeit bei meinen Fixkosten geholfen hat, etwas Geld zurück geben können.
Aber all dies, auch wenn es viel Kummer verursacht, ist für mich nicht das Hauptanliegen.
Ich benötige zu allererst juristische Hilfe bzgl der BG. alleine kann ich mich dem nicht stellen und auch die staatlichen Hilfen sind begrenzt.
Mir ist bewusst, dass eure Spenden meine Probleme nicht löst, aber eine gewisse Last weniger zu haben würde mir mehr Kraft verleihen um mein Leben wieder zu ordnen.
Ich danke jedem der sich die Mühe gemacht hat meine Geschichte zu lesen. gerne möchte ich auf den Podcast "von Bohne zu Bohne" verweisen. Dort durfte ich meine Geschichte erzählen und meine Stimme wiederfinden. nach Veröffentlichung ergänze ich euch den Link dazu ♡


