Ein neues Voltigierpferd

Das sind wir

Unser Verein besteht derzeit aus drei Voltigiergruppen mit jeweils 10 Mitgliedern. Die Mädchen und Jungs sind zwischen 5 und 25 Jahren alt und betreiben ihr liebstes Hobby im Breiten- sowie Leistungssport.

Unsere Zwergengruppe trainiert auf ihrem Pony Lakritz, mit dem sie die Grundlagen des Voltigierens und den Umgang mit Pferden erlernen. Der Spaß und ein gutes Miteinander stehen an erster Stelle.

Unsere Nachwuchsgruppe ist topmotiviert, allerdings erlitten sie, was ihren treusten Begleiter angeht, einige traurige Rückschläge. Davon lassen sie sich trotzdem nicht unterkriegen. Aktuell trainieren sie Übergangsweise auf einem Privatpferd (das heißt: das Pferd gehört nicht unserem Verein, wir dürfen es uns lediglich von seiner Besitzerin "ausleihen").

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Die älteste Gruppe startet im hohen Leistungsbereich der Klasse M*. Um unter dem Niveau der besten Voltigiergruppen Bayerns mitzuhalten, haben sie sich mit ihren Pferd Jasson durch Höhen und Tiefen gekämpft. Neben dem eigenen Training bringt sich das Team im Training der anderen Gruppen, sowie in der Pflege der Pferde tatkräftig mit ein.

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Ohne unsere Trainerinnen Ingrid und Bettina wäre all das nicht möglich, da sie täglich unsere Pferde versorgen, sowie Training und Turniere organisieren. Mit viel Herz und Engagement bringen sie jeden Voltigierer zu seinem individuellen Ziel.

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Vom Pech verfolgt

Im Frühling 2014 begann unsere Pechsträhne. Unser geliebter ‚Zamiro‘ (zu diesem Zeitpunkt Pferd der ältesten Gruppe) brach sich plötzlich bei einem Unfall das Bein und musste daraufhin traurigerweise eingeschläfert werden. Trotz des großen Schocks haben wir uns auf Pferdesuche gemacht, allerdings erwies diese sich als sehr schwer und erst nach mehreren Monaten landeten wir den Glückgriff mit unserem Jasson.

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Da die Nachwuchsgruppe zu groß für ihr Pony ‚Zwergi‘ wurde und dieser entlastet werden sollte, starteten sie mit ihrem neuen Pferd ‚Bäri‘ in ihre Zukunft als Turniergruppe. Die Gruppe und ihr neuer Liebling wuchsen schnell fest zusammen und bestritten erfolgreich Turniere. Doch dann kam der nächste Tiefschlag: Bäri erkrankte schwer an den Atemwegen. Die einzige Möglichkeit Bäri zu retten, war ein sehr langer und kostspieliger Klinikaufenthalt mit einer Operation. Wir entschieden uns dafür, unseren Schatz nicht gehen zu lassen und steckten unsere finanziellen Mittel, sowie unsere Hoffnung in die Behandlung von Bäri. Nachdem er die Zeit in der Klinik  überstanden hatte und die Genesung gut voran ging, konnte Bäri  wieder zu uns in den Stall. Die von der Operation betroffenen Blutgefäße waren jedoch nicht so gut verheilt wie gedacht, sodass unserem Bäri nicht mehr geholfen werden konnte und er letztendlich  von seinem Leid erlöst werden musste. Die finanziellen Mühen, die in Bäris Behandlung eingeflossen waren, wurden durch die Fassungslosigkeit und die unendlich große Trauer überschattet. Ein so tolles Pferd wie ihn nach all dem was er durchgestanden hatte, zu verlieren, war für jeden von uns ein harter Schicksalschlag. Als Übergangslösung bekam die Nachwuchsgruppe ein Privatpferd fürs Training zur Verfügung gestellt.

Nachdem Zwergi über 10 Jahre den Kindern beim Voltigieren Freude bereitete, entließen wir ihn in den wohlverdienten Ruhestand. Als Nachfolger für ihn kam die Ponystute ‚Dolli‘, die den Kindern genauso viel Spaß bereitete und immer verlässlich im Umgang mit der Zwergengruppe war. Nach einem Tierarztbesuch stellte sich heraus, dass Dolli an einer Störung des zentralen Nervensystems leidet, welche zu schwerem Gleichgewichtsverlust und somit auch zu einer hohen Verletzungsgefahr beim Reiten und Voltigieren führt. Natürlich wollten wir dieses Risiko weder für die Kinder, noch für Dolli eingehen und fanden ein neues Zuhause für sie, wo sie ohne Sorgen und Belastung nun ihr Leben auf der Weide genießt. Manchmal liegt das Glück ganz nah am Unglück. Ein Pony aus dem eigenen Stall , Lakritz, erwies sich als würdiger Nachfolger und bis heute der neue Liebling unserer Zwergengruppe.

Aufgrund der nicht optimalen Trainingsmöglichkeit auf dem Privatpferd war unser Plan ein neues Pferd für die älteste Gruppe zu finden, und den erfahrenen Jasson als Routinepferd in der Nachwuchsgruppe einzusetzen. Lange gingen wir auf Pferdesuche bis wir schließlich ‚Momo‘ fanden, der als Neuling im Voltigiersport seine Aufgabe super meisterte.

Endlich konnten wir aufatmen, da jede Gruppe nun ihren passenden Partner gefunden hatte.

Leider hielt die Euphorie nicht lange an, da Momo uns signalisierte, dass er während des Voltigierens Schmerzen im Rücken hat. Nachdem der Tierarzt Momos Rücken genauer unter die Lupe genommen hatte erhielten wir die Schockdiagnose: Momo ist wegen eines Befundes in Wirbelsäule nicht als Voltigierpferd einsetzbar. Aktuell sind wir auf der Suche nach einem neuen Zuhause für ihn.

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Jetzt kommen Sie ins Spiel 

Nicht nur die Pferde, die aktuell an unserer Seite sind kosten Geld. Unsere ehemaligen treuen Partner wurden von uns früher als üblich in "Rente" geschickt. Uns ist es wichtig, ihnen einen verdient würdigen Lebensabend in einem angenehmen Umfeld zu ermöglichen. Leider bekommt man einen solchen Platz auch nicht für umsonst, sodass wir unsere Rentner monatlich unterstützen.

Für unsere aktiven Voltigierpferde müssen wir Geld für Boxenmiete, Pflege (Hufschmied und Tierarzt), das Equipment usw. aufbringen. Dazu kommt die schmerzlindernde Therapie für Momo. Es gibt keinen Bereich mehr, in dem wir die Ausgaben minimieren können.  Um unsere seit 30 Jahren bestehende Voltigierabteilung aufrecht zu erhalten organisieren wir Ferienprogramme, bieten Schnuppertage für pferdeinteressierte Kinder an und versuchen somit, so viel Geld wie möglich zu sammeln. Trotzdem reichen unsere Ersparnisse nicht aus , weshalb wir um Ihre Hilfe bitten. 

Unsere Voltigierabteilung besitzt zwei eigene Pferde für drei Gruppen. Die Rechnung geht nicht auf, da für uns das Wohlergehen unserer Pferde an erster Stelle steht. Jasson sollte in Zukunft nicht mehr für die älteste, sondern für die Nachwuchsgruppe eingesetzt -  und somit entlastet werden. Da Jassons Nachfolger Momo jedoch nicht bei uns bleiben kann, sind wir nun wieder auf der Suche nach einem neuen Pferd.

Durch den Klinikaufenthalt von Bäri, sowie die Anschaffung und Therapie von Momo  sind nun alle finanziellen Mittel ausgeschöpft. Wir können wir uns kein neues Pferd leisten. Um unsere Voltigierabteilung zu retten, benötigen wir Ihre Hilfe. Es handelt sich für uns hierbei um eine absolute Herzensangelegenheit. Einige (ob Trainer oder Eltern) sind seit den Anfängen vor 30 Jahren dabei. Viele von uns Voltigierern sind in diesem Verein mit den Trainern, Teammitgliedern und vor allem mit den Pferden aufgewachsen. Es sind nicht nur tolle Teams, sondern auch Freundschaften entstanden. Wir möchten alles in unserer Macht stehende tun, um die Voltigierabteilung unseres Vereins zu retten.

Egal, wie hoch die Summe Ihrer Unterstützung ist, jeder Euro zählt!

Wir, die Voltigierer, Trainer, Eltern und Pferde sind für Ihre Hilfe sehr dankbar.



*spendenbegünstigt ist in diesem Fall der Verein Münchner Pferdefreunde - Voltigierabteilung (vertreten von der Kassenwärtin und Trainerin Frau Bettina Kremer).

Donations (0)

  • Christian Block  
    • €100 
    • 23 d
  • Daniel Pfeiffer 
    • €50 
    • 1 mo
  • Dietl Beatrix 
    • €50 
    • 1 mo
  • Grete Gyöker 
    • €50 
    • 2 mos
  • Anonymous 
    • €70 
    • 2 mos
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Fundraising team: Verein Münchner Pferdefreunde (Voltigierabteilung) (5)

Eva Stadler 
Organizer
Raised €315 from 6 donations
Garching bei München, Bayern, Deutschland
Bettina Kremer 
Beneficiary
Marlene Döbler 
Team member
Raised €100 from 1 donation
Marianne Pfeiffer 
Team member
Monika Hierl 
Team member
This team raised €3,165 from 48 other donations.
  • #1 fundraising platform

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    In the rare case that something isn’t right, we will refund your donation. Learn more

  • Expert advice, 24/7

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