
MS-Schub, Depression, Klinik – jetzt kämpfe ich um Heilung
0% complete
CHF4,302 raised of CHF30K
21 donations
Seit 10 Monaten lebe ich im Ausnahmezustand - Diagnose um Diagnose, Schmerz, Reizüberflutung und Überforderung.
Ich habe den Halt verloren, weiß nicht mehr, wohin mein Weg führt – und alleine schaffe ich es nicht mehr.
Hallo, ich bin Corinna
Ich war immer so voller Energie, Lebensfreude und Tatendrang.
Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein echtes Steh-auf-Frauchen – voller Mut und Vertrauen, immer für einen Spass zu haben, mit Freude am Leben und Leidenschaft für das, was ich tue, was ich liebe: Yoga, Meditation, Menschen begleiten, ihnen Kraft und Zuversicht schenken. Oft war ich diejenige, die andere trägt, sie bestärkt, ihnen Mut zuspricht und zuhört.
Heute stehe ich vor Scherben, ohne Halt, ohne Richtung. Plötzlich ist mein Leben wie ein Kartenhaus zusammengebrochen, und ich musste erkennen, dass auch ich nicht unverwundbar bin.
Im Herbst 2024 begann alles mit Herzrhythmusstörungen – die Abklärungen ergaben einen Herzfehler. Kurz darauf kam die nächste Diagnose: Multiple Sklerose. Schon vor 15 Jahren stand diese Krankheit im Raum, doch da es mir lange hervorragend ging und keine weiteren Abklärungen gemacht wurden, habe ich sie verdrängt. Nun wurde sie für mich zur harten Wirklichkeit.
Trotz Schmerzen und Erschöpfung habe ich weitergearbeitet, wollte durchhalten. Aber im Februar 2025 kam der Einbruch: ein einschneidendes Krisenereignis in einer toxischen Beziehung, das mich zutiefst verletzt und in Verzweiflung gestürzt hat. Mit Suizidgedanken musste ich in die Klinik – und blieb dort drei Monate. Dort erfolgte auch die endgültige Trennung aus dieser ungesunden Beziehung.
In der Klinik hieß es zunächst: schwere Depression, Trauma. Dann kam noch die Diagnose ADHS. Heute weiß ich: Es ist auch ein autistisches Burnout, das mich in einen Zustand extremer Reizüberflutung gebracht hat. Seitdem lebe ich fast isoliert, lerne mich mit all den Diagnosen ganz neu kennen – und spüre, dass ich kaum noch weiß, wer ich eigentlich bin.
Seit Monaten ist es, als hätte sich ein Fass ohne Boden geöffnet:
Eine Diagnose nach der anderen, ein Schicksalsschlag nach dem nächsten. Im Juli 2025 kam schließlich die nächste Bestätigung: Impingement-Syndrom, Sehnenschäden, Bursitis in meiner Schulter – nach monatelangen Schmerzen und einem endlosen Kampf darum, dass man mich ernst nimmt.
Parallel dazu dieser andere Kampf, der mich fast mehr Kraft kostet als die Krankheiten selbst: die Krankentaggeldversicherung. Sie hat sich ein Schlupfloch gesucht, um nicht zahlen zu müssen. Egal, wie viele Belege und Gegenbeweise ich eingereicht habe – sie weigert sich und geht nicht darauf ein. Ich habe irgendwann gemerkt: Ich kann nicht mehr - ich kann einfach nicht mehr alleine gegen diese Windmühle ankämpfen. Ich habe keine Kraft mehr, das auch noch selber zu bestreiten. Denn mir bleibt nur noch der Klageweg, und dafür brauche ich einen Anwalt , um überhaupt eine Chance zu haben.
Zwischenzeitlich habe ich längst alle Abos meiner Kursteilnehmenden zurückerstattet, meine Retreats absagen und Rückvergütungen leisten müssen. Mein Studio steht seit vielen Monaten still. Und ich stehe mit leeren Händen da.
Warum ich Hilfe brauche:
Ich möchte endlich wieder Luft holen können. Seit 10 Monaten hetze ich von Diagnose zu Diagnose, von Formular zu Formular, von Kampf zu Kampf. Ich bin erschöpft, reizüberflutet und zugleich schlaflos. Es blieb mir bis heute kein wirklicher Raum, innezuhalten, zu spüren, was da alles gerade geschieht, mich auf all die Veränderungen einzustellen und hinzuspüren, wo ich eigentlich hinwill.
Früher hatte ich ein Vision Board, voller Träume, voller Pläne, voller Hoffnungen. Heute weiß ich nicht einmal mehr, wer ich eigentlich bin und wohin mein Weg mich führt. Noch nie in meinem Leben war ich so orientierungslos wie jetzt. Es fühlt sich an, als stünde ich auf einem unendlich weiten Feld, ohne zu wissen, in welche Richtung ich gehen soll. Ich weiß nicht, ob ich je wieder mein Studio führen kann oder überhaupt soll, obwohl es meine grösste Leidenschaft war. Ich weiß nicht, wie ein Leben mit MS, ADHS und Autismus aussehen kann. Ich weiß nur, dass ich im Moment Schritt für Schritt, Tag für Tag, Stunde für Stunde, oft sogar Minute für Minute gehen muss – und dass ich das nicht alles alleine schaffen kann.
Deine Unterstützung bedeutet für mich:
- meine Lebenshaltungskosten und die laufenden Fixkosten meines Yogastudios abdecken zu können,
- die Selbstbehalte und Anteile von Arztkosten tragen zu können,
- die Anwaltskosten bezahlen zu können,
- nicht mehr jeden Tag mit der Angst leben zu müssen, wie ich das alles finanziell stemmen soll,
- und dadurch vor allem: den Raum und die Ruhe zu bekommen, die ich so dringend brauche, um wieder zu mir selbst zu finden.
Was deine Hilfe bedeutet
Jeder Beitrag – ob klein oder groß – schenkt mir nicht nur finanzielle Entlastung, sondern auch das Gefühl, dass ich diesen schweren Weg nicht alleine gehen muss.
Vielleicht berührt dich meine Geschichte, vielleicht erkennst du dich selbst in einem Teil davon wieder, vielleicht spürst du einfach, dass niemand so viele Schläge auf einmal aushalten sollte.
Von Herzen danke ich dir fürs Lesen, fürs Teilen und für jede Unterstützung.
Du schenkst mir damit mehr als Sicherheit – du schenkst mir Hoffnung, Halt und den Mut, wieder aufzustehen.
Corinna
Mehr über mich erfährst du hier:




