Molly – eine kleine Kämpferin braucht eure Hilfe

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Hallo,

mein Name ist Molly und ich habe eine Krankheit.

Diese Krankheit macht mir mein sonst so geliebtes Leben manchmal richtig schwer.

Dabei bin ich eigentlich ein so lebensfroher Hund. Ich renne für mein Leben gern, spiele mit meinen Freunden und liebe es, draußen unterwegs zu sein. Ich bin ein unglaublich kluger Hund und habe meinen eigenen kleinen Kopf. Und wenn ich nicht gerade herumtobe, liebe ich es zu kuscheln – am liebsten ganz nah bei meiner Mama.

Ich bin jetzt fast 8 Jahre alt und möchte eigentlich einfach nur mein Leben genießen, doch leider macht mir meine Krankheit das nicht immer möglich.

Manchmal ist alles gut und ich kann einfach Molly sein. Und dann kommt wieder ein Schub. Meine Haut und mein Gewebe entzünden sich, es entstehen Knoten, ich bekomme hohes Fieber und immer wieder kommen neue Probleme dazu. Beim letzten mal konnte ich nicht mal mehr alleine aufstehen. Dabei bin ich doch so schnell, wenn ich renne.

Meine Mama merkt sofort, wenn etwas mit mir nicht stimmt. Dann macht sie sich große Sorgen und fährt mit mir zum Tierarzt. Ich musste schon viele Untersuchungen über mich ergehen lassen
- Ich bin aber immer ganz Vorbildlich, ein richtiges Feinchen -

Meine Mama sagt immer, dass ich ganz tapfer bin. Und ich versuche es auch zu sein.
Aber in letzter Zeit ist es leider wieder schlimmer geworden und ich brauche immer mehr Hilfe.

Meine Mama hat bisher alles für mich getan und immer versucht, mir die Untersuchungen und Behandlungen zu ermöglichen, die ich gebraucht habe.

Jetzt braucht sie selbst ein bisschen Hilfe.

Was in den letzten Monaten passiert ist und was noch vor mir liegt, erzählt euch meine Mama selbst.

Ich möchte einfach wieder Molly sein.

Eure Molly


Was bisher passiert ist:

Ich bin Mollys Mama und möchte euch kurz erklären, was in den letzten Monaten (und davor) passiert ist. Der Übersicht halber, versuche ich es chronologisch aufzubauen.

Vor dem ersten Schub 2025:
Molly hat mit Unverträglichkeiten, Futtermittelallergien und einer Ohrrandnekrose zu kämpfen. Die rechte Ohrspitze wird ihr operativ entfernt, von der linken wird eine Probe ausgestanzt und beides wird pathologisch untersucht.
Die Biopsie ergab eine chronische Entzündung mit Schäden am Ohrknorpel und Veränderungen der Blutgefäße. Der Befund spricht für eine thrombovaskuläre Nekrose der Ohrmuschel. Die genaue Ursache bleibt aber leider unbekannt.

2025:
Molly hat ihren ersten schweren Schub. Sie hat Fieber, vergrößerte Lymphknoten, Knoten und Beulen an Bauch, Brust und der Milchleiste. Es wird unter anderem eine Biopsie unter Vollnarkose durchgeführt. Die Untersuchung zeigt entzündliche und autoimmune Veränderungen.
Sie bekommt unter anderem Apoquel. - Der Schub wird besser aber das nekrotische Gewebe an den Ohren breitet sich schneller aus.

2026:
Molly hat Muskuläre Probleme am Rücken. Laut Tierarzt sind das Verspannungen. Keine vier Wochen später reißt sie sich die Kralle ein und wir müssen zum Notdienst. Wieder keine vier Wochen später hat Molly ihren zweiten schweren Schub. Diesmal schlimmer. Wieder die gleichen Symptome wie 2025, diesmal aber höheres Fieber und sie verliert Fell an Gesicht / Schnauze. Sie kann ohne Hilfe kaum noch aufstehen. - Wieder Notdienst.
Das Tiergesundheitszentrum leitet uns nach Untersuchungen und Blutbild an das Fachzentrum weiter.
Im Fachzentrum werden weitere Untersuchungen gemacht. Unteranderem ein ANA Test - dieser ist deutlich auffällig (1:800). Der Befund gibt einen Hinweis auf eine mögliche systemische Autoimmunerkrankung, insbesondere SLE (Lupus), oder eine lupusassoziierte Erkrankung.

Aktuell bekommt Molly Medikamente, die ihre Beschwerden jedoch nur geringfügig lindern. Gleichzeitig schreitet die Erkrankung weiter fort. Besonders die Nekrose an ihrer linken Ohrmuschel breitet sich immer weiter aus und macht ihr zu schaffen.
Um der Ursache näherzukommen und die Behandlung gezielter ausrichten zu können, ist nun eine Operation geplant.

Bei dieser OP soll Mollys linke Ohrmuschel fast vollständig entfernt werden. Gleichzeitig werden ihre Zähne gereinigt und Hautproben entnommen, die anschließend zur weiteren Untersuchung an ein Speziallabor geschickt werden.


Die Kosten:

09/2025 - 1.151,07€ - Vollständig bezahlt
10/2025 - 411,04€ - BFS Ratenzahlung; ca. Hälfte ist bezahlt
06/2026 - 203,78€ - BFS
06/2026 - 237,44€ - BFS Ratenzahlung; ab 09/26
07/2026 - 543,54€ - BFS
08/2026 - 311,84€ - Vollständig bezahlt
08/2026 - ca. 85€ - Wird am OP Tag beglichen

Allein die bisherigen Behandlungen haben bereits mehrere tausend Euro gekostet. Ein Teil davon ist noch nicht vollständig bezahlt.
Für die bevorstehende OP wurde etwa 2.000€ angesetzt. Dazu kommen die Kosten für das Speziallabor und Nachsorge, deren genaue Höhe ich derzeit noch nicht kenne.
Deshalb weiß ich momentan noch nicht genau, wie hoch die endgültigen Gesamtkosten sein werden.


FAQ:

Schon mal was von einer Tierkrankenversicherung gehört?
Molly war den Großteil ihres Lebens Vollversichert. Leider wurde uns nach Schadenfall gekündigt und das kurz vor dem ersten Schub 09/2025.
Aufgrund ihres Alters und vor allem ihrer Vorerkrankungen bekommen wir keine Versicherung mehr.

Ersparnisse, Familie oder einfach arbeiten?
Die letzten Jahre waren auch für mich nicht einfach. Aktuell mache ich eine Umschulung und meine finanziellen Mittel sind stark begrenzt. Jegliche Ersparnisse sind bereits aufgebraucht. Meine Familie besteht nur aus meiner Schwester und mir, und auch sie kann die mittlerweile hohen Kosten nicht zusätzlich auffangen.

Molly abgeben?
Ist für mich keine Option. Molly gehört zu mir, so wie ich zu ihr. Das wäre das schlimmste was ich ihr antun könnte.

Sie gehen lassen?
Molly ist in keinem Zustand, in dem man sich ernsthafte Gedanken darüber machen müsste. Sie ist trotz allem voller Leben, sie liebt ihre Freunde, rennt für ihr Leben gerne und ist noch immer ein richtiger Sonnenschein.
Nur aufgrund von Geld beende ich kein Leben.


Wenn ihr Molly mit einer Spende unterstützen könnt, sind wir euch von Herzen dankbar. Jeder Betrag hilft uns dabei, ihr die Untersuchungen und Behandlung zu ermöglichen, die sie braucht. Und auch wenn ihr nicht spenden könnt: Teilen hilft uns genauso.

Vielen Dank
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Dilara Asir
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Chemnitz
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