Hallo, mein Name ist Britta. Mir ist das hier wirklich unangenehm, da es mir sehr schwer fällt um Hilfe zu bitten. Vielleicht erscheint mein Problem wie ein Luxusproblem, doch für mich ist es eine existenzielle Bedrohung. Ich verliere meinen sicheren Ort, mein Zuhause.
Ich arbeite halbtags in der Psychiatrie als Genesungsbegleiterin. Genesungsbegleitende sind Menschen, die selbst psychiatrisch erkrankt sind, sich aber zurück ins Leben gekämpft haben und dann aus ihren eigenen Erfahrungen heraus, anderen Betroffenen zur Seite stehen. Ich bin fast 50 Jahre alt und war 30 Jahre alt, als ich aus dem Leben gerissen wurde. Um gesund zu bleiben brauche ich ein ruhiges Umfeld, in dem ich mich in meiner Freizeit erholen kann.
Nun muss ich zum 2. Mal innerhalb von zwei Jahren so ein Umfeld auf Grund einer Eigenbedarfskündigung verlassen. Durch meine Erkrankung bin ich nicht so belastbar wie gesunde Menschen und kann nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Meine gesamten Ersparnisse habe ich bei dem Umzug vor 2 Jahren aufgebraucht. Ich habe jetzt eine Wohnung gefunden, wo meine Tiere (sie geben mir Stabilität und Struktur ) und ich willkommen sind. Wer Tiere hat weiß, dass das Angebot an Wohnraum diesbezüglich sehr gering ist. So musste ich diese Wohnung nehmen und die Bedingungen akzeptieren Die Wohnung muss nämlich noch in Eigenleistung renoviert werden. Zwar wurde die Elektrik, das Bad und die Küche neu gemacht, aber es fehlen Böden, die Wände müssen gestrichen werden und ich muss mir Möbel für ein Schlafzimmer bauen, da es eine Dachgeschoss Wohnung ist und meine Möbel dort keinen Platz haben. Ich muss dort die besagte Küche übernehmen. Die alleine kostet schon 5.000 Euro und auch der Umzug an sich kostet viel Geld (für mich ist das sehr viel), da ich nicht in der Lage bin alles selber zu transportieren.
Ich möchte endlich ankommen und bleiben. Ich habe keine Kraft mehr und die finanziellen Sorgen rütteln an meiner Stabilität. Ich selbst helfe trotz meiner geringen Mittel immer wenn ich kann. Sei es durch den Erwerb einer Obdachlosen Zeitung oder weil jemandem an der Kasse 3 Euro beim Bezahlen fehlen. Nun bin ich in Not und deswegen frage ich jetzt Sie: Unterstützen Sie mich,wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, mit ein paar Euro.?
Ich glaube daran, dass jemandem der Gutes tut, Gutes widerfährt. Ihnen und auch mir.
Vielen lieben Dank und Ihnen von Herzen alles Gute.






