Spendenaufruf
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir sind Ulrike Hübner und Dr. Nana Karlstetter und arbeiten im Bereich der Ökozidgesetzgebungen sowie verwandter Themen. Mit unserer langjährigen Erfahrung in Wissenschaft und Aktivismus möchten wir zu aktuellen Entwicklungen informieren, Hintergründe beleuchten und politische Argumentationslinien klären.
Was wir konkret tun
Aktuell bauen wir eine Struktur auf um den rechtlichen Schutz unseres gesamten phantastischen Ökosystems Erde aktiv voranzutreiben. Inhaltlich wollen wir z.B. Ansätze wie den von Stop Ecocide International (https://www.stopecocide.earth/) unterstützen und ergänzen. Praktisch möchten wir einen Rahmen etablieren für gezielte Projekte, die helfen eine effektive Strafverfolgung von Ökoziden auf den Weg zu bringen. Mit einem der ersten Schritte geht es uns insbesondere um Zuarbeit für die Umsetzung der neuen European Crime Directive in nationales Recht. Letzteres muss auch in Deutschland bis zum 21. Mai 2026 geschehen sein. Ökozid als eigenen Straftatbestand zu ermöglichen ist dabei neu und zentral (vgl.
https://law.ucla.edu/sites/default/files/PDFs/Promise_Europe/MANUAL_FOR_A_NATIONAL_CRIMINALISATION_OF_ECOCIDE-5.pdf).
Wir bitten um Spenden für Reisen, Recherchen, Erstellung von Einschätzungen, Kooperationen mit NGOs und weiteren Gruppen, die zu Ökozid arbeiten, etc.
Unser Engagement zielt dabei auf die folgenden drei Punkte ab:
• Stoppen von Ökoziden: Wir möchten den Kampf gegen Ökozide mit der Einhaltung von planetaren Grenzen (https://www.pik-potsdam.de/de/produkte/infothek/planetare-grenzen/planetare-grenzen) verknüpfen.
• Umweltgerechtigkeit: Der Erhalt und die Wiederherstellung unserer Lebensgrundlagen sind untrennbar mit der Schaffung von Umweltgerechtigkeit verbunden – sowohl auf nationaler als auch globaler Ebene (vgl.https://www.bundjugend.de/produkt/kolonialismus-und-klimakrise-ueber-500-jahre-widerstand/) .
• Verändertes Wirtschaftssystem: Es ist notwendig ein Wirtschaftssystem zu fördern und zu entwickeln, das den Schutz der Ökologie in den Mittelpunkt stellt. Ein nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften ist der Schlüssel um Ressourcen verträglich zu nutzen und die Bedürfnisse aller Lebewesen zu respektieren.
Unser Alleinstellungsmerkmal
Unseres Wissens nach gibt es bisher weder einen Rahmen, der die Gestaltung der Ökozidgesetze an die Einhaltung der planetaren Grenzen bindet, noch eine stichhaltige rechtliche Verknüpfung ökozidaler Situationen mit Fragen zu Umweltgerechtigkeit.
Diese Zusammenhänge sind aus unserer Perspektive jedoch nicht nur zentral und wichtig, sie sind maßgeblich entscheidend erforderlich um die gesamte Problematik wirklich in den Griff zu kriegen.
Und diese Lücke wollen wir schließen.
Du willst dem Verlauf unserer Arbeit folgen?
Hier berichten wir regelmäßig:
https://steadyhq.com/de/oekozidgesetz-und-planetare-grenzen (auch auf steady kannst du uns mit einem monatlichen Betrag per Abo unterstützen)
oder
Warum jetzt handeln?
In Anbetracht der dramatischen gesellschaftlichen und ökologischen Krisen steht viel auf dem Spiel. Die Wirksamkeit von Ökozidgesetzen muss sich an den tatsächlichen ökologischen Rahmenbedingungen orientieren. Die Überschreitung globaler Budgets (z.B. CO2-Grenzen) und der Erdüberlastungstag (https://www.germanwatch.org/de/overshoot) sind klare Indikatoren dafür, wie weit wir von einem nachhaltigen Zustand entfernt sind. Wir müssen uns diesen Herausforderungen stellen und die Ausbeutung, Verschmutzung und Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beenden. Nur so wird echter Wohlstand für alle möglich.
Stand der Diskussion zum Thema Ökozid im Europäischen Kontext
Im Europäischen Kontext gewinnt das Thema Ökozid zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Rahmen der Bemühungen um den Umwelt- und Klimaschutz. Der Begriff bezeichnet schwerwiegende umweltzerstörende Handlungen, die das Ökosystem und dessen Integrität gefährden. Verschiedene Initiativen und Organisationen setzen sich dafür ein Ökozid rechtlich zu definieren und als internationales Verbrechen zu verankern.
In der Europäischen Union gibt es bereits Bestrebungen, Umweltkriminalität durch strengere Gesetze zu bekämpfen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in mehreren Urteilen klargestellt, dass der Schutz der Umwelt im Rahmen der EU-Rechtsvorschriften eine zentrale Rolle spielt. Zudem wird die öffentliche Diskussion über Umweltgerechtigkeit und die Verantwortung von Unternehmen in Bezug auf ökologische Schäden immer lauter.
Ein bedeutsamer Schritt in diese Richtung war die Einführung des Konzepts des "Ökozids" als Teil verschiedener rechtlicher Rahmenbedingungen und Initiativen. Einige EU-Länder, wie Frankreich und die Niederlande, haben bereits Schritte unternommen um den rechtlichen Rahmen zu erweitern und Ökozid in ihre nationale Gesetzgebung einzuführen. Dies könnte das Potenzial haben, präventiv gegen umweltschädliches Verhalten vorzugehen und eine nachhaltige Entwicklung in Europa zu fördern.
Insgesamt bleibt der Weg zur rechtlichen Anerkennung des Ökozids im europäischen Kontext eine Herausforderung, bietet jedoch gleichzeitig eine wertvolle Gelegenheit, umweltpolitische Standards neu zu definieren und das Bewusstsein für den Schutz unseres Planeten zu schärfen.
Aktueller Stand zum Thema Ökozid im internationalen Kontext
Insgesamt zeigt der auch der internationale Stand zur Anerkennung des Ökozids, dass es einen wachsenden Trend gibt Umweltkriminalität rechtlich zu verfolgen und den Schutz der Erde zu stärken. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein um zu klären, wie weit diese Initiativen tatsächlich umgesetzt werden können und ob ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden kann, der den Schutz der Umwelt auf globaler Ebene gewährleistet.
Viele Informationen dazu findest du hier:
Du als Teil der Veränderung!
Deine Unterstützung kann einen wirklichen Unterschied machen. Gemeinsam setzen wir uns für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft ein. Mit deiner Spende hilfst du uns, wichtige Projekte voranzutreiben und unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Jeder Beitrag zählt und ist von entscheidender Bedeutung!
Hier berichten wir regelmäßig:
https://steadyhq.com/de/oekozidgesetz-und-planetare-grenzen (auch auf steady kannst du uns mit einem monatlichen Betrag per Abo unterstützen)
oder
Vielen Dank, dass du mit uns für den Schutz unserer Umwelt kämpfst! ✨
Ulrike Hübner & Dr. Nana Karlstetter


