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Mit dem SRK-Kurs in ein glückliches Leben
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Liebe Alle da draussen
Ich möchte gerne meine Geschichte in Kurzform erzählen, damit ihr wisst, warum ich für mich selber Spendengelder sammle.
Ich bin 43, habe drei wunderbare Kinder und einen liebevollen Lebenspartner. Mein Leben war ein stetiges Auf und Ab. Achterbahnfahrten, die mich in die Hölle und aber auch kurzzeitig wieder auf den Erdboden gebracht haben.
Ich habe seit klein auf Depressionen. Damals wusste ich nicht, was das ist und somit habe ich immer gedacht, mit mir stimmt doch irgendwas nicht. Ich habe alles, was man braucht um glücklich zu sein. Aber ich war es nie. Ich war rastlos und geplagt von Selbstzweifeln. Ich bin nicht genug, ich bin faul, ich kriege nichts hin und sowieso mache ich alles falsch. Das Gefühl von Glückseeligkeit war mir fremd. Ich habe nie spüren können, wie sich innerer Seelenfrieden und glücklich sein, anfühlt. So wuchs ich auf. Über Jahre. Das Gefühl des Versagens, und nicht in diese Gesellschaft zu passen, nahm überhand. Vor 2 Jahren hatte ich ein kompletter Zusammenbruch. Psychisch wie auch körperlich. Es ging nichts mehr, ich hatte monatelang Höllenschmerzen aufgrund eines Bandscheibenvorfalls im Halswirbel. Ich dachte, das war‘s. Ich werde nicht wieder auf die Beine kommen, obwohl ich fast ein Jahr zur Physio ging. 2 Jahre lang, war ich komplett arbeitsunfähig, musste ohne irgendwelche finanziellen Mittel meine Familie durch bringen, weil ich überall durchs Raster viel. Wir lebten also lange Zeit, nur vom Lohn meines Partners.
Ich entschied mich, in eine psychiatrische Klinik zu gehen. Das war der Beginn von meinem heutigen ICH. Ich habe gekämpft, geweint, gezweifelt, Ängste durch gestanden. Und letztendlich zu mir selber gefunden. Ich wurde diagnostiziert. Adhs und möglicherweise Autistin (das wurde noch nicht bestätigt). Und plötzlich ergab alles Sinn. Seither kämpfe ich jeden Tag darum, mich selber zu mögen und zu akzteptieren. Ich habe gelernt, dass ich eigene Werte habe und diese auch vollumfänglich leben darf und ich mich nicht mit falschen Glaubenssätzen zufrieden geben muss. Ich wurde mutig. Habe etwas riskiert, was ich noch nie in meinem Leben gemacht habe. Ich bin aus meiner (vorgegaukelten) Komfortzone raus und habe mich für eine Pflegestelle beworben. Ich wusste schon früh, dass ich eine Art Traumberufung habe. Aber ich bin letztendlich im Verkauf gelandet, weil es das einzige war, was ich „konnte“. Meine Träume, Hebamme oder sonst einen sozialen Beruf zu erlernen, habe ich an den Nagel gehängt. Ich musste ja froh sein, überhaupt irgendwas zu können. Nun wurde ich in dieser Pflegeeinrichtung zu meiner Überraschung angenommen. Nicht nur angenommen, sondern ich werde geschätzt. ICH, der kleine, unscheinbare, unsichere, schüchterne Mensch, mit der quirligen und verpeilten Art. ICH die oft so nervig war, weil ich Mühe habe, gewisse Dinge zu verstehen. Ich hab so lange, jedes kleinste Detail hinterfragt und irgenwann wurde ich still und habs gelassen, weil die Menschen weder Zeit, Lust noch Nerven hatten, mir alles haargenau und 50x zu erklären. Dann wurde ich halt dumm (dachte ich), weil ich Dinge falsch gemacht habe, weil ich nicht verstand, was von mir gewollt wurde. Das hat leider auf Dauer nichts Gutes angerichtet.
Aber zurück zum Thema. Nun stehe ich also in dieser Pflegeeinrichtung, Tag für Tag und darf Menschen in verschiedenen Lebenslagen begleiten. Ich darf mit Ihnen lachen und weinen. Ich darf meine Lebensfreude (die ich komplett verloren hatte) zeigen, die Menschen damit anstecken und sie lachen mit mir mit.
Jetzt weiss ich, wie sich dieses innere Glücksgefühl anfühlt. Dieses Gefühl von „angekommen sein“ . Die Leere in meinem Herzen, mit der ich 43 Jahre lang gelebt habe, füllt sich…ich habe nun wirklich alles, was ich mir für mich und mein Leben gewünscht habe, bis auf eines! Den SRK-Kurs. Dieser ist nötig, damit ich in der Pflege bleiben kann. Und genau darum, bitte ich jetzt euch um Hilfe. Durch die massive Lohneinbusse, der letzten Jahre, kämpfen wir aktuell darum, unseren Lebensstandart, welcher auch davor schon eher bescheiden war, wieder herzustellen. Die Mittel für den Kurs und meinem damit verbundenen Traum, haben wir nicht.
Für mich wäre es das grösste Geschenk aller Zeiten, nein, nicht nur ein Geschenk. Es ist das fehlende Puzzleteil in meinem Leben, was ihr mir schenken würdet, um endlich richtig glücklich zu werden. Und ich meine es genau so wie ich es schreibe. Glück ist für mich ein riesengrosses Wort, welches ich nun endlich nach 43 Jahren, gaaaanz tief in meinem Inneren fühlen darf. Dahin gebracht, wo ich jetzt bin, habe ich mich selbst, mit unermüdlicher Arbeit an mir selbst. Aber der letzte, der aller aller letzte Schritt, schaffe ich ohne eure Hilfe nicht.
Deswegen möchte ich DANKE sagen, an jede/n der/die meine Geschichte nicht nur liest, sondern auch fühlt. Und mich dabei unterstützt, das fehlende Puzzleteil in mein Herz zu setzen. Jede Unterstützung in Form von Teilen meines Aufrufes, oder Spenden, helfen mir dabei.
Danke von Herzen.
Ich wünsche euch allen eine gesegnete Zeit mit vielen wertvollen Momenten. ✨⭐️✨
Updates folgen selbstverständlich ☺️
