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Bitte helft mir, wieder ein würdiges Leben zu führen – nach einem Unfall, der mir fast alles genommen hat
Mein Name ist Jitka. Noch vor wenigen Monaten war ich voller Kraft, voller Bewegung, voller Freude. Ich war jeden Tag zu Fuß unterwegs, trainierte Kinder im Schwimmen, lief Marathons, fuhr Motorrad und tanzte, so oft ich konnte. Meine Freunde nannten mich liebevoll ihren kleinen Flummi – weil ich voller Energie durchs Leben sprang und jeden mitriss, der mich kannte.
Doch im Mai letzten Jahres änderte ein einziger Moment alles.
Ein schwerer Motorradunfall riss mich brutal aus meinem alten Leben. Ich verbrachte sechs Monate im Krankenhaus, viele Wochen davon schwebte ich zwischen Hoffnung und Angst. Während dieser Zeit infizierte ich mich mit mehreren resistenten Krankenhauskeimen und einer schweren Pilzinfektion – Infektionen, die meinen Körper immer weiter schwächten und meinen Heilungsverlauf nahezu zerstörten.
Um mein Leben zu retten, musste mein linkes Bein amputiert werden. Doch selbst damit endet diese Geschichte nicht. Die Nerven in meinem Becken sind so stark beschädigt, dass ich sehr wahrscheinlich niemals eine Prothese nutzen kann. Mein linker Arm bleibt fast vollständig gelähmt. Ein Katheter begleitet mich immer noch. Und durch die resistenten Keime wurde mir eine Reha verweigert – der Weg zurück in irgendeine Form von Selbstständigkeit ist also bisher nicht einmal begonnen worden.
Seit einigen Wochen bin ich wieder zu Hause. Aber „zu Hause“ fühlt sich nicht wie ein Zuhause an. Das Haus ist nicht barrierefrei. Ich lebe in einem Bett im Wohnzimmer, weil ich die anderen Räume nicht erreichen kann. Ich liege dort Tag und Nacht. Ich schaue auf Türen, durch die ich nicht hindurchkomme, auf Treppen, die ich nie wieder allein bewältigen kann. Und auf ein Obergeschoss, das für mich unerreichbar geworden ist.
Ich versuche stark zu bleiben. Aber manchmal bricht es über mich herein – die Stille, die Hilflosigkeit, das Gefühl, gefangen zu sein im eigenen Leben.
Währenddessen ziehen sich die Krankenkassen-Anträge endlos hin. Entscheidungen lassen auf sich warten, Fristen verschieben sich, Zuständigkeiten wechseln. Doch meine Realität wartet nicht. Ich brauche jetzt Hilfe – nicht irgendwann.
Was mir bleibt, ist meine Familie. Meine beiden Töchter, besonders Barbora, die mich nun pflegt, sind meine größte Kraft. Aber auch sie stoßen an Grenzen – körperlich, emotional, finanziell. Sie tragen mich, so gut sie können. Doch die Last ist größer, als eine Familie alleine tragen kann.
Damit ich in diesem Haus überhaupt leben kann, brauche ich dringend:
einen barrierefreien Zugang zum Haus (1.000-25.00€)
eine Teerung unserer 50 Meter langen, steilen Auffahrt (5.250- 15.000€)
einen Lift ins Obergeschoss (4.000- über 30.000€)
Umbauten, die mir ermöglichen, mich sicher und in Würde im Rollstuhl zu bewegen
Es fällt mir schwer, um Hilfe zu bitten. Ich war immer diejenige, die selbst angepackt hat, die geholfen hat, die für andere da war. Jetzt bin ich diejenige, die angewiesen ist – und das tut weh.
Aber ich bitte dennoch: Bitte helfen Sie mir.
Bitte helfen Sie mir, ein Zuhause zurückzubekommen, das diesen Namen verdient.
Bitte helfen Sie mir, wieder ein Leben zu führen, das nicht nur aus Überleben besteht.
Wir hoffen, 20.000 Euro sammeln zu können, um diese dringend notwendigen Umbauten zu finanzieren. Jede Spende – wirklich jede – hilft. Und auch das Teilen dieser Kampagne bedeutet Unterstützung.
Ich danke Ihnen von Herzen.
Dass Sie lesen. Dass Sie mitfühlen. Dass Sie helfen.
Ihr Beitrag gibt mir nicht nur Möglichkeiten zurück – er gibt mir Hoffnung.





