Heinz's letzte Reise.. Spenden für meinen Papa!

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In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meinem lieben Vati Heinz, der am 04. Dezember unerwartet im Alter von 70 Jahren durch einen Behandlungsfehler im Krankenhaus aus dem Leben gerissen wurde. Sein Tod noch vor Weihnachten hat vor allem unsere Familie fassungslos zurückgelassen.

Wenn man Angehörige in ein Krankenhaus gibt, sollte man sich sicher fühlen, dass alles zum Wohle des Patienten getan wird. Leider ist bei ihm das Gegenteil passiert. Eine Ärztin hat eigenmächtig ein lebenswichtiges Medikament abgesetzt, völlig grundlos - weil sie der Meinung war, "es habe generell viele Nebenwirkungen, man solle es nicht zu lange nehmen und sein Wert war ja gut". So hat sie es mir gesagt, als ich noch am Todestag das Gespräch mit ihr gesucht habe, weil eine Antwort auf das WARUM haben wollte.
Bei seinen Diagnosen (COPD, Herzinsuffiziens + Schilddrüsenüberfunktion) war die Entscheidung der Ärztin ein fataler Fehler, der den Kreislauf zum Überdrehen gebracht und einen (vermutlich) vorzeitigen Herzstillstand verursacht hat. Er wurde nicht über das Absetzen informiert, auch nicht vor den Folgen gewarnt. Die Ärztin der Intensivstation sprach von "fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge". Ich warte momentan noch auf die Ergebnisse der Obduktion. Wäre er einfach eingeschlafen, könnte man irgendwie damit leben. Aber dass es künstlich herbeigeführt wurde macht wütend und traurig. Und man fühlt sich machtlos. Ich hab Vati 8 Jahre lang verantwortungsvoll gepflegt, alles getan was ich tun konnte - und dann passiert hinter meinem Rücken sowas. Ich bin unfassbar enttäuscht, da ich über das betroffene Krankenhaus bisher nichts Schlechtes sagen konnte.

Ich habe noch nie einen Spendenaufruf gemacht. Aber wir bitten hiermit von Herzen um finanzielle Spenden, die für seine Bestattung benötigt werden. Jeder Beitrag – unabhängig von der Höhe hilft uns. Wir sind für jeden Cent dankbar!
Ich möcht mit diesem Aufruf auch etwas mit auf den Weg geben: Fehler können passieren, auch Ärzten. Aber es gibt Fehler, die dürfen nicht passieren - weil blanke Unwissenheit keine Rechtfertigung dafür ist. Laut meinem Anwalt ist die Dunkelziffer solcher Fälle sehr hoch. Wir werden versuchen dagegen vorzugehen - aber ob man eine reelle Chance hat, steht in den Sternen.

Im Namen unserer Familie danken wir allen, die in dieser schweren Zeit ihre Anteilnahme zeigen und mit ihrer Unterstützung ein Zeichen der Solidarität setzen.

Liebe Grüße, Susan.
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Susan Kaiser
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