Mein Name ist Susanne, Mutter zweier Söhne und seit letztem Jahr die Einzige die von der restlichen Familie noch übrig ist.
In den letzten 10 Jahren habe ich erst meinen Opa verloren, dann meinen Vater, dann mitten in Corona meine Oma und letztes Jahr im November meine Mutter. Ich habe meine Mutter sehr geliebt und der Verlust war für mich extrem schlimm.
Die hat sich so Mühe gegeben bis zum bitteren Ende fröhlich zu sein und ihre Schmerzen nicht zu zeigen
Ich habe meine Oma bis zu ihrem Tode gepflegt was schon wirklich schlimm und traumatisch war und direkt nach ihrer Beerdigung wurde bei meiner Mutter Pankreaskrebs festgestellt.
Natürlich habe ich mich immer bemüht positiv zu wirken und mir nicht anmerken zu lassen, dass ein weiterer Verlust für mich gar nicht tragbar sein würde, aber eine Wahl hat man da natürlich nicht.
Ich pflegte also seit 8 Jahren praktisch durchgehend, zusätzlich dazu dass ich zwei Söhne mit Asperger Autismus habe.
Ich bin erschöpft, so so soooo unendlich erschöpft und allein mit allem.
Nun kommt zu all den Dramen hinzu, dass meine Mutter in ihrem Sterbejahr auch keine Steuererklärung gemacht hat, und obwohl man glauben sollte, dass das Finanzamt nicht erwartet, dass jemand unter Chemotherapie das noch kann, der nicht mehr viel Zeit zum Leben hat, haben sie wohl den Steuerberater angeschrieben und angemahnt - dieser fühlte sich nicht zuständig und hat mir nichts gesagt, und nun erreichen mich Briefe des Finanzamtes, dass ich zahlen soll, was meine Mutter nicht mehr konnte.
Ich habe um eine Fristverlängerung gebeten, um wenigstens noch eine Steuererklärung nachreichen zu dürfen, aber das hat niemanden so wirklich interessiert. Die Frist läuft am 15.01 ab.
Wer einen Angehörigen verloren hat weiß, dass alle Reserven durch Beerdigung und drum herum aufgebraucht werden und selbst das war schon ein Drahtseilakt.
Bitte helfen Sie mir dabei dieser Notlage zu entkommen, damit meine Kinder und ich nicht mit einer Zwangsvollstreckung ins neue Jahr starten müssen und alles verlieren.



