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Meine Mutter, 42 Jahre alt, kämpft täglich gegen MS
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Mein Name ist Noah, ich bin 20 Jahre alt und mache gerade meine Ausbildung. Ich starte diese Spendenaktion für meine Mutter.
Meine Mutter heißt Tamara, ist 42 Jahre alt, zweifache Mutter und hat ihr ganzes Leben als Bäckereifachverkäuferin gearbeitet – ein körperlich sehr anstrengender Beruf, den sie immer mit viel Herzblut ausgeübt hat. Seit 2021 lebt sie mit der Diagnose Multiple Sklerose.
Diese Krankheit hat ihr Leben stark verändert. Vor allem das Gehen ist für sie zu einer täglichen Herausforderung geworden. Sie ist inzwischen auf einen Gehstock angewiesen, um sich fortbewegen zu können. Dazu kommen starke, anhaltende Schmerzen, die ihren Alltag zusätzlich extrem erschweren. Dinge, die für andere selbstverständlich sind, kosten sie heute Kraft, Konzentration und oft auch Mut.
Früher war meine Mutter aktiv, selbstständig und mitten im Leben. Heute ist jeder Schritt unsicher. Oft bleibt sie in der Wohnung, nicht weil sie nicht will, sondern weil die Angst vor Stürzen groß ist und die Schmerzen sie schnell an ihre Grenzen bringen.
Während einer Reha im letzten Jahr durfte sie den L300 Go testen. Dieses medizinische Hilfsmittel unterstützt das Gehen durch sanfte elektrische Impulse, die gezielt Nerven und Muskeln im Bein aktivieren. Dadurch wird der Gang sicherer und stabiler. Der L300 kann außerdem helfen, Muskeln aktiv zu halten, Beweglichkeit zu bewahren, die Durchblutung zu fördern und das Gleichgewicht zu verbessern – alles Dinge, die für meine Mutter im Alltag enorm wichtig sind.
Als sie mir davon erzählt hat, sagte sie etwas, das mich sehr berührt hat:
Ihre Beine hätten sich wieder geführt angefühlt.
Sie hatte wieder Kontrolle über ihre Schritte, konnte bewusster auftreten und sich sicherer bewegen. Vor allem aber hatte sie wieder Vertrauen in ihren eigenen Körper.
Mit dem L300 war sie mobiler und emotional deutlich verändert. Trotz der Schmerzen kamen Lebenslust, Mut und Hoffnung zurück – ein Stück von der Frau, die sie früher einmal war.
Umso härter war es, als die Krankenkasse den L300 nach der Reha abgelehnt hat. Seitdem ist meine Mutter arbeitsunfähig, und die Krankheit sowie die Schmerzen bestimmen ihren Alltag.
Ich habe diese Spendenaktion gestartet, weil ich helfen möchte. Auch wenn ich selbst erst 20 Jahre alt bin und noch in der Ausbildung stecke, will ich nicht tatenlos zusehen. Alleine kann ich das finanziell nicht schaffen – aber gemeinsam vielleicht.
Es geht hier nicht um Luxus.
Es geht um weniger Schmerzen, mehr Sicherheit beim Gehen, besseres Gleichgewicht, selbstbestimmte Bewegung und Lebensqualität.
Danke an alle, die sich Zeit nehmen, das zu lesen, es zu teilen oder uns zu unterstützen. ❤️


