- S
- E
- H
Hallo und erstmal Dankeschön, dass ihr auf diesen Link geklickt habt. Egal ob ihr ihn von Freunden, Verwandten, Instagram oder sonst woher aus dem Internet habt, ihr seid am richtigen Ort. Im folgenden Text beschreibe ich die Krankheit meiner Mutter und erkläre für welches medizinische Produkt das Geld benötigt wird. Wer kann, nehme sich doch bitte Zeit dafür, ansonsten ist oben der Button für die Direktspende.
Mein Name ist Elias Bretscher und ich sammle mit diesem Crowdfunding Spenden für meine Mama Petra - bzw. Mutsch, das mag sie mehr :) - um ihr ermöglichen zu können wieder ganz normal laufen zu können. Was für die meisten von uns Normalität und Alltag ist, wurde bei meiner Mom in den letzten Jahren zur Rarität. Der letzte richtige Spaziergang - ohne Hilfsmittel zum laufen, für die sie übrigens lustige Namen hat - liegt viele Jahre zurück. Meine Mama bekam 2007 die Diagnose Multiple Sklerose (MS) und seitdem hat sich einiges in unserer Familie verändert. Ich bin damals sechs Jahre alt gewesen und wuchs damit auf. Es war meine Normalität für mehrere Monate im Jahr ohne Mama zu sein, da sie in Kliniken gewesen ist. Es war meine Normalität dass meine Mama manchmal beim Laufen umkippte, nichtmehr sehen konnte und unter starker Fatigue litt. Meine zwei jüngeren Brüder, sowie mein Vater mussten uns an diese Situation gewöhnen und da die Multiple Sklerose (MS) zu der damaligen Zeit immer nur schubweise auftrat, konnte man diese schwierigen Zeiten noch irgendwie auffangen. Drumherum leben, in den Urlaub fahren, Ausflüge unternehmen usw.
Doch heute sieht das leider ganz anders aus. Seit nun ca. 2,5 Jahren wurde bei meiner Mutter, eine andere Form der MS festgestellt: sekundär progredient . Dies bedeudet dass die MS nun nichtmehr in Schüben vorkommt, sondern kontinuierlich alle Symptome der Vergangenheit schlechter werden und neue dazu kommen werden. Einfach gesagt, das Leben wurde immer mehr eingeschränkt, es wird auch noch weitaus schlimmer sein wenn man den Prognosen glaubt. Nur um ein paar Dinge aufzuführen: längere (20min+) Autofahrten sind (wohlgemerkt auf dem Beifahrersitz) nicht möglich, Geschmacksnerven versagen, Dauerschmerzen am ganzen Körper, Laufen geht nur noch an guten Tagen in den eigenen vier Wänden, gefüttert werden wenn die Kraft in den Armen schwindet, Tage im Bett verbringen. Und noch mehr Tage im Bett verbringen. Jeden. Tag. Im. Bett. Was bereits nervig in Textform ist, fühlt sich im echten Leben schrecklich an und da es kaum Forschung, keine effektiven Medikamente oder Therapien für die sekundär progrediente MS gab, stoßen wir vor etwa einem Jahr auf den sogentannten "Mollii suit " der Firma Otto Bock.
In deren Worten kann dieser "Exopulse Mollii Suit Ihnen die Möglichkeit verschaffen mittels Knopfdruck und nach einer kurzen Stimulationszeit die Symptome einer Spastik zu reduzieren. Menschen mit (...) Multipler Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen können hiervon profitieren."
Wir hatten damals Hoffnung auf Übernahme durch die Krankenkasse, allerdings ist das Produkt zu neu um in deren Katalogen zur Verfügung zu sein.. Doch er war wirksam. Meine Mutter testete den Anzug bereits letztes Jahr und nach wenigen Anwendungen wurden die Muskelschmerzen weniger, Spastiken in Hand und Körper geringer und sie konnte wieder ohne Rolli laufen. So richtig, fit und aktiv. Es war wirklich traumhaft. Die jahrelange Zerstörung des Körpers, insbesondere der Nerven, durch die MS wurde durch diesen Anzug stark reduziert. Nach etlichen Kämpfen mit Krankenkasse, selbst unterstützt durch Organisationen für Betroffene, wurde uns bewusst, dass dieses medizinische Hilfsprodukt so schnell nicht finanziert werden würde. Wir müssten es selbst zahlen. Als fünfköpfige Familie, mit einem Hauptverdiener im sozialen Bereich hatten wir nie die Möglichkeiten viel Geld beiseite zu legen und zu sparen, auch wenn wir bereits seit Jahren nichtmehr als Familie in den Urlaub fahren können und auch andere Action geladenen Ausflüge meiden. 9000€ waren und sind zuviel für uns. Daher kam mir die Idee meiner Mama hiermit zu helfen. Heute, am 21. Februar wird Petra 49 Jahre alt und seit 18 Jahren kämpft sie gegen die MS und hat noch lange nicht aufgegeben. Meine Mama ist eine Kämpferin. Stark wird sie bei der wöchentlichen Krankengymnastik hier im Dorf. Mutig ist sie noch immer, wenn ich eine Spinne in meinem Zimmer finde und schreie. Hilfsbereit ist sie jeden Tag bei Kleinigkeiten die sie noch für uns tun kann. Und ihre liebevollen Zettel auf dem Frühstückstisch zeigen mir jeden Morgen dass sie Alles tut um das Leben positiv zu gestalten. Für sich, ihre Kinder, ihren Mann und all die Freunden um uns herum.
Nun möchten wir als Familie ihr den Alltag lebenswerter machen. Zumindest möchten wir es versuchen. Die letzte Hoffnung liegt im Mollii Suit und ihr könnt ein Teil davon sein.
JEDE noch so kleine Spende hilft uns diesen Wunsch zu ermöglichen. Egal ob 1€, 10€ oder sogar 100€. Wir freuen uns über jeden Cent. Weil wir unsere Mama lieben.
Bitte teilt diesen Aufruf in WhatsApp Status, Instagram Story oder leitet den Link an Freunde weiter. Wer möchte, kann dafür auch eines der Bilder nutzen. Wir sind auf eure Hilfe angewiesen und danken bereits im Vorraus.
(Kurzer Hinweis: die Service-Gebühr, nach welcher beim Spenden gefragt wird kann mit dem Schieberegler auf 0€ gesetzt werden, dieses Geld würde die Website und nicht unser Projekt unterstützen)






