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Mehr Lebensqualität für Fynn – mit euch und Ellywunschente
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Der neunjährige Fynn ist ein echtes Energiebündel – neugierig, herzlich, mit einem ansteckenden Lachen, das sofort jedes Herz gewinnt. Er liebt es, neue Dinge zu entdecken, zu lachen, alte Babyfotos von sich anzuschauen. Er könnte stundenlang Papier lochen und schneiden, bis das Konfetti überall fliegt. Doch vieles, was für andere Kinder selbstverständlich ist, bedeutet für Fynn und seine Eltern eine große Herausforderung.
Fynn kam elf Wochen zu früh – in der 29. Schwangerschaftswoche – per Notkaiserschnitt zur Welt. Mit gerade einmal 700 Gramm Geburtsgewicht kämpfte er sich ins Leben. Eine Hirnblutung unter der Geburt führte dazu, dass Fynn heute mit einer spastischen tetraplegischen Zerebralparese lebt.
Was bedeutet das für Fynn?
Zerebralparese ist eine dauerhafte Bewegungsstörung, die durch eine frühkindliche Schädigung des Gehirns entsteht. Bei Fynn betrifft es den ganzen Körper: Seine Muskulatur steht ständig unter Spannung, Bewegungen sind oft steif oder nur eingeschränkt möglich. Diese Spastik erschwert nicht nur das Gehen, sondern beeinflusst auch das Gleichgewicht und die Körperhaltung.
Trotz dieser Einschränkungen ist Fynn voller Lebensfreude. Er besucht die zweite Klasse einer Förderschule, robbt flink durchs Haus, spielt mit seiner kleinen Schwester und lässt sich von seiner Diagnose nicht bremsen. Doch außerhalb des Hauses ist Fynn auf seinen Rollstuhl angewiesen – und genau hier beginnt die Herausforderung für die Familie.
Alltag zwischen Organisation und Einschränkung
Überall im Haus der Familie stehen Hilfsmittel, die helfen den Alltag mit einem beeinträchtigten Kind zu meistern, und Sportgeräte, die Fynns Muskeln stärken und seine Beweglichkeit fördern. Für Ausflüge, Arzttermine oder Schulwege ist die Familie fast immer auf das Auto angewiesen. Kurze Wege oder spontane Unternehmungen sind oft schwierig, da der Rollstuhl transportiert und Fynn gehoben werden muss – eine wachsende körperliche Belastung, denn Fynn wird größer und schwerer. Der Wunsch nach mehr Flexibilität und gemeinsamer Bewegung, auch mal im größeren Umfang, ist groß.
Unser Ziel: Ein elektrisches Lastenfahrrad für mehr Mobilität und Lebensfreude
Damit Fynn wieder mehr Teilhabe am Alltag und an gemeinsamen Erlebnissen haben kann, möchte das ASB-Projekt „Ellywunschente“ ihm und seiner Familie ein elektrisches Lastenfahrrad mit Rampe und E-Antrieb ermöglichen.
Die Vorteile:
- Fynn kann über eine kleine Rampe direkt in die Transportbox rollen – ohne schweres Heben und auch für ein Elternteil alleine machbar.
- Der elektrische Antrieb unterstützt die Eltern beim Fahren.
- Das Fahrrad bietet Sicherheit und ermöglicht Teilhabe und neue Perspektiven – Fynn kann Wind, Sonne und Bewegung spüren, statt immer im Auto zu sitzen.
- Die Familie gewinnt mehr Freiheit und Selbstbestimmung im Alltag – bei Ausflügen, Schulwegen oder Besorgungen.
- Einfach mal das Auto stehen lassen können, Wald und Wiesen wieder anders erleben.
Ein solches Spezialrad bedeutet nicht Luxus, sondern echte Lebensqualität und Inklusion. Leider wird es von der Krankenkasse nicht als Hilfsmittel anerkannt, weshalb die Familie die Kosten selbst tragen müsste.
So könnt ihr helfen
Mit eurer Spende möchten wir von "Ellywunschente" Fynn und seiner Familie diesen großen Herzenswunsch erfüllen: ein individuell angepasstes, elektrisches Lastenfahrrad mit Rampe, Sicherheitsausstattung und Elektroantrieb.
Damit schenken wir nicht nur Mobilität, sondern vor allem ein Stück Freiheit, Lebensfreude und Familienzeit.
Jeder Beitrag zählt – ob klein oder groß. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Fynn die Welt draußen erleben kann: lachend, mittendrin, mit dem Wind in den Haaren.
Danke für eure Unterstützung und fürs Teilen!
