- F
- S
- J
Wir starten diese Spendenaktion für unsere Schwester Nadja – 34 Jahre alt, diplomierte Krankenschwester mit Herz, Mama eines dreijährigen Sohnes, Goti und Tante einer vierköpfigen Jungsbande.
Über zehn Jahre lang hat Nadja auf der neurologischen Station im Landeskrankenhaus Hochzirl gearbeitet und unzählige Menschen in schwierigen Situationen begleitet – mit Empathie und Fachwissen.
Noch vor einem Jahr leistete sie Hilfe - jetzt benötigt sie sie selbst.
Sie liebte die Ausflüge mit ihrem Kleinen zum Pump Track, Spielplatz und ins Schwimmbad. Als Goti und Tante war sie wertvolle Unterstützung, liebevolle Begleitung und für jeden Spaß zu haben.
Heute muss sie ihre Energie für ihre Jungs einteilen und an guten Tagen genießen sie ihre Goti- und Tantezeit ganz bewusst.
Die Alltagsbewältigung ist ein Kraftakt, konsequentes Pacing ihr ständiger Begleiter. Ihren Kleinen zum Kindergarten fahren und abholen ist nicht möglich, ebenso spontane Spielplatzbesuche. Mamasein, wie sie es war und immer noch sein möchte, kann sie nicht mehr. Damit kämpft nicht nur Nadja, sondern auch ihr Sohn besonders.
Nadjas Leben hat sich gravierend verändert.
Die Diagnose: ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom). Eine schwere, chronische, bislang unheilbare Multisystemerkrankung. Gesellschaftlich unterschätzt, forschungstechnisch noch in den Kinderschuhen.
Gemeinsam mit ihren Ärzt*innen setzt sie auf eine ganzheitliche, medizinisch begleitete Behandlung – in der Hoffnung, Verschlechterung zu vermeiden, ihren Zustand zumindest zu stabilisieren und vielleicht auch Besserung zu bewirken.
Das ist mit laufenden, hohen Kosten verbunden, die aufgrund fehlender Forschungsergebnisse nicht von der Krankenkasse übernommen werden.
Die finanziellen Belastungen sind enorm und allein schwer zu stemmen.
Doch die Behandlungen sind Hoffnungsschimmer und bieten eine kleine Chance für mehr Lebensqualität.
Was bleibt ist ihr Kampfgeist. Nadja kämpft. Jeden Tag. Für sich. Für ihr Kind. Für ihre Familie.
Danke für eure Zeit, euren Beitrag und eure Hilfe – sei es durch Spenden, Teilen oder einfach Bewusstsein schaffen.
Anna und Lisa

