Mariannes erstes Mal am Meer

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Mariannes erstes Mal am Meer

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Mariannes erstes Mal am Meer  
Ein Gespräch zwischen Trauer und Traum

Als sich die junge trans Frau Ella in ihrem schönsten Kleid auf den Weg zu einem Fest macht, wird sie in einem U-Bahnhof von einer Gruppe heranwachsender Männer zu Tode geprügelt. Ihre beste Freundin Marianne zieht sich in ihrer Trauer in eine einsame Hütte am Meer zurück. Nach Halt suchend, wendet sie sich an eine künstliche Intelligenz und das Meer.
Wie leben wir weiter, wenn jemand stirbt, der uns getragen hat? Und was sagt es über unsere Zeit aus, wenn eine KI unsere Trauer besser versteht, als die Welt um uns herum? 

Was das Publikum als Theaterabend erlebt, entsteht aus einem radikalen Selbstexperiment: Künstler*in Paul Marianne Furtwängler isoliert sich sieben Tage lang in einer Hütte am Meer und spricht ausschließlich mit einer KI. Aus diesem Selbstexperiment entsteht ein intimer Theaterabend über Trauer, Queersein und die Suche nach Halt in einer Welt, die diese Haltlosigkeit mitverursacht.


Das Kreative Team
Die No-Budget-Produktion bringt die Bühnenkünstlerin Paul Marianne Furtwängler erneut mit dem Choreografen Tomas Bünger zusammen. Nach ihrer ersten Zusammenarbeit setzen sie ihren generationsübergreifenden Dialog fort und schaffen Raum für queere Perspektiven auf der Bühne. Das Projekt entsteht als unmittelbare künstlerische Reaktion auf die zunehmende Gewalt gegen trans Menschen und wird zu einem Ritual der Erinnerung an einen geliebten Menschen.

Tomas Bünger, langjähriges Mitglied des Bremer Tanztheaters (u.a. mit Susanne Linke, Urs Dietrich und Reinhild Hoffmann), arbeitet seit vielen Jahren international, unter anderem in Bangladesch und Indien. Mit auf der Bühne steht die Schauspieler*in Moritz Bock als Ella. Die Stimme der KI spricht Elena Marieke Gester. Zum künstlerischen Team gehören außerdem der Szenograf Dario Droste, die Filmemacherin Lilli Moors, die Musiker Basile Borkenhagen und Johannes Furtwängler sowie das Mode-Label Odeeh.


Und Jetzt?
Trans und nicht-binäre Stimmen werden angegriffen und verschwinden. Marianne stellt sich gegen dieses Verschwinden und braucht ihre Unterstützung, um gehört zu werden. Das Projekt wird am 13.März. 2026 im Schwere Reiter Theater München uraufgeführt.

Um das möglich zu machen, benötigen wir finanzielle Unterstützung: für eine faire Bezahlung aller Beteiligten, Technik, Kostüm, Bühnenbild, Reisen und Pressearbeit. Zusätzliche Beiträge helfen, Mariannes erstes Mal am Meer an weitere Orte zu bringen.

Wenn Sie sich von diesem Projekt angesprochen fühlen, ob als Verbündete, als Mitträger*innen oder als Zeug*innen, sind auch sie Teil einer gemeinsamen Verantwortung. Diese Arbeit gehört nicht nur mir allein. Sie gehört all denen, die Helfen sie möglich zu machen.

Jede Form der Unterstützung - ob finanziell, durch Netzwerke, oder Impulse – ist wesentlich, um diese Arbeit auf die Bühne zu bringen.

Mit großer Dankbarkeit für Ihre Zeit und Hingabe,
Paul Marianne Furtwängler





Dieses Projekt ist all denen gewidmet, die unsterblich sind.


"Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh' in einem stillen Gebiet!
Ich leb' allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!"

(Aus den Rückert-Liedern von Gustav Mahler)

Organizer

Paul Marianne Furtwaengler
Organizer
Munich, Bayern
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