Mastek für Wolke (top surgery)

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Mastek für Wolke (top surgery)

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----English below----

Hallöchen,
ich heiße Nika Wolke, bin 23 Jahre alt und nicht-binär. Das bedeutet ich fühle mich weder als Mann noch als Frau.
Wie im unteren Text beschrieben habe ich schon seit meiner Kindheit Probleme mit meinem Körper. Meine Brüste passen nicht zum Rest. Leider werden die Kosten einer Mastektomie bei nicht binären Transpersonen nicht übernommen und sind sehr hoch. Zwischen 7.500-8.000€. Leider bin ich chronisch krank und konnte daher bislang noch kein eigenes Geld verdienen.
Ich traue mich endlich nach Hilfe zu fragen & wende mich nun damit an euch.
Ich bin jedem verbunden & dankbar für jeden einzelnen Beitrag, sei er noch so klein.
Ihr helft mir ungemein damit zu mir selbst zu finden und den großen Schritt zu gehen.

Solltest du keinen Geldbeitrag leisten können oder wollen, bitte ich um das Teilen dieses GoFundMe's. Vielleicht gibt es Familienmitglieder oder Freund*innen die mich unterstützen mögen & können.

Die Kosten kommen durch
-die OP selbst
-Nachsorge
-Narkose
-Kompressionsoberteil für Heilungsphase
-Unterkunft in der Klinik
zustande.



Ein kleiner Einblick in meine Welt mit Brüsten:

Fremdkörper
Leben mit Körperteilen die sich fremd anfühlen.
Ich bin 12, meine Brüste wachsen.
Ich versuche es zu ignorieren.
Um mich herum pure Freude über deren eigene Wachstumsschübe.
Ich weigere mich vehement gegen die Akzeptanz, gegen das Tragen eines BHs.

Ekel
Im Spiegel sehe ich eine andere Person.
Ich fühle mich unwirklich und entwickle eine Abneigung meinem Körper gegenüber. Spiegel nun eine Sperrzone.

Zwang
Mitschüler*innen fangen an mich zu hänseln. Absurd finden sie es, das Weglassen eines BHs. Tragen soll ich ihn und dazu noch Freude empfinden. Ich tat was man mir befahl.

Trauer
Sie durchfährt mich wie ein eisiger Schmerz. Ich bemerke dass es für meinen Körper nun kein Zurück gibt. Zumindest dachte ich es.

Umbruch
Ich bin 16 als ich endlich auf mich hörte und den BH weglasse. Das gab mir Kraft, für einen kleinen unscheinbaren Augenblick. Es lag in meiner Hand. Getragen werde meist die weitesten Sachen.

Erkenntnis
Kurz darauf kämpfte es sich wieder in den
Vordergrund, das Gefühl nicht ich zu sein. Es war nie weg, doch ich konnte mich kurzzeitig selbst belügen. Ich verschloss meine Augen vor Spiegeln & Fenstern. Also kaufte ich mir gebraucht einen Binder. Ich hätte schreien&weinen können, als ich mich das erste Mal mit flacher Brust im Spiegel ansah. Bin das wirklich ich?

Hoffnung
Mit 20 erfahre ich, es gibt einen Weg zu mir selbst. Die Mastektomie! Sie bedeutet für mich die Chance mich in meinem eigenen Körper wohl zu fühlen.
Keine hängenden Störenfriede mehr, die mir Komplexe machen.
Ein flacher Oberkörper der endlich mein Inneres nach außen trägt.
Hoffnung auf die fehlende Liebe für meinen Oberkörper.

Danke fürs lesen, teilen & spenden❤️

Foto: @nats.ofview

Hi there,
My name is Wolke, I’m 23 years old, and I’m non-binary.
That means I don’t identify as a man or a woman.
As you’ll read below, I’ve struggled with my body since childhood. My breasts don’t feel like they belong to me. Sadly, top surgery isn’t covered by health insurance for non-binary trans people, and the costs are very high—between €7,500 and €8,000. On top of that, I’m chronically ill and haven’t been able to earn my own income so far.

For the first time, I’m gathering the courage to ask for help—and that’s why I’m reaching out to you.

I’m deeply grateful for every contribution, no matter how small. You’re helping me take a huge step toward becoming myself.

If you can’t or don’t want to donate, I’d be incredibly thankful if you could share this GoFundMe. Maybe someone in your circle—family, friends—might be willing and able to support me.

The costs include: – the surgery itself
– aftercare
– anesthesia
– compression garments for recovery
– accommodation at the clinic


---

A glimpse into my world—living with breasts:

Foreign Body
Living with body parts that feel like they don’t belong.
I am 12, my breasts are growing.
I try to ignore it.
Around me, people are overjoyed about their own development.
I stubbornly refuse to accept it or wear a bra.

Disgust
In the mirror, I see someone else.
I feel disconnected, unreal. I develop a strong aversion to my body.
Mirrors become off-limits.

Pressure
Classmates start mocking me.
They find it absurd that I refuse to wear a bra. I’m told to wear one—and to be happy about it.
I did what I was told.

Grief
It rushes through me like an icy ache.
I feel like there’s no turning back for my body.
At least that’s what I thought.

Turning Point
I’m 16 when I finally start listening to myself and stop wearing a bra.
That gave me strength—for one small, quiet moment.
It was my choice.
Since then, I mostly wear oversized clothes.

Realization
Soon, the feeling returned—of not being myself.
It had never truly gone away, I’d just managed to lie to myself for a while.
I avoided mirrors and windows.
Eventually, I bought a used binder.
When I saw myself with a flat chest for the first time, I wanted to scream and cry.
Was that really me?

Hope
At 20, I learned there’s a way to finally come home to myself:
Top surgery.
It represents a chance to finally feel at ease in my body.
No more sagging intruders making me feel ashamed.
A flat chest that finally reflects my inner truth.
Hope for the love I’ve never been able to feel for this part of me.


---

Thank you for reading, sharing, and donating. ❤️

Photo: @nats.ofview

Organizer

Nika Usseni
Organizer
Oberhausen, Nordrhein-Westfalen
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