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Hallo, mein Name ist Laurie und ich sammle Spenden für meine sehr kranke Katze Lotti.
Lotti ist erst junge 5 Jahre alt und eine reine Hauskatze. Sie war immer eine sehr agile, freundliche und besondere Katze, welche ich wesentlich mehr als Familie als als Haustier betrachte.
Sie brachte Bälle zurück, wenn man sie warf, antwortete einem, wenn man mit ihr sprach und spielte gerne mit meinem Hund Elmo. Sie war immer sehr wach und aufmerksam, liebevoll und schlau, hatte nie körperliche oder gesundheitliche Probleme.
Am Mittwoch, den 05.11., hat sie dann angefangen sich zu übergeben und vom Wesen komplett zu verändern. Danach ging es steil bergab. Ich wartete eine Nacht, aber sie war am nächsten Tag schlechter zurecht; verwirrt, abwesend und ängstlich, hatte eine Körpertemperatur von 37,1 Grad und ich lies sie untersuchen. Es gab keine Magen- und Darmbewegungen, sie konnte sich kaum auf den Beinen halten. Sie wurde gegen Schmerzen und Übelkeit behandelt und ich sollte zuhause regelmäßig ihre Temperatur messen und ihr Tabletten geben.
Als wir wieder zuhause waren und sie das erste mal ihre Medikamente bekommen sollte, kamen die Krampfanfälle. Sie machte sich in meinem Arm ganz steif und bewegte sich für einige Zeit nicht mehr. Da bekam ich so eine Angst, dass ich direkt wieder in die Notklinik fuhr.
Sie hatte einen Klinikaufenthalt, angefangen am 06.11., bis heute, den 10.11., mit sehr verschiedenen, nicht klaren Symptomen, welche bis heute zu keiner Diagnose helfen konnten. Erster Verdacht Pankreatitis, dann Fremdkörper, Vergiftung, Tumor, Wirbelsäulenprobleme… Nichts davon kann klar diagnostiziert werden. Zwischenzeitlich befand sie sich immer wieder in Lebensgefahr.
Sie wurde stabilisiert, medikamentiert und per Nasenschlundsonde über die letzten drei Tage gefüttert, da auch zu Futter kein Interesse mehr aufgebracht werden konnte. In jeglichen Stresssituationen bekam sie wieder einen Krampfanfall. Dafür bekam sie ein Epilepsiemedikament, welches sie für die Zeit beruhigte.
Zu dem Zeitpunkt an dem ich das hier verfasse, befindet Lotti sich im CT, nachdem sie gerade schon im MRT war. Dieses war unauffällig. Ihr Zustand ändert sich aber nicht. Zusätzlich wird ihr noch Gehirnflüssigkeit abgenommen. Dies geschieht in einer zweiten Klinik, welche sich alles noch mal aus einem neuen Blickwinkel anschaut. Ich bete, dass etwas gefunden werden kann und ihre Lebensqualität wieder hergestellt werden kann.
Durch das Wochenende, die späte Aufmahmezeit, dem Klinikwechsel und der intensiven Untersuchungen sind die Tierarztkosten jetzt schon immens hoch. Alleine das MRT und CT kosten 2000€.
Da Lotti meine beste Freundin ist und ich nicht weiß, was ich ohne sie machen würde, möchte ich jegliche Untersuchung machen, um rauszufinden was es ist und ihr wieder zu Gesundheit und Leichtigkeit zu helfen. Trotzdem bin ich erst 23 Jahre alt und gerade erst richtig im Berufsleben angekommen und habe keine Rücklagen.
Meine Familie und ich geben alles, aber ohne Unterstützung müssen wir aus Kostengründen die Therapie bald einstellen, was durch ihre nicht existente Lebensqualität Einschläferung bedeutet. Bitte helft mir sie zu retten. Lotti hat es verdient ein noch langes, lebenswertes Leben zu führen, weswegen ich hiermit um Unterstützung für die Kosten der jetzt schon geschehenen, und vielleicht noch nötigen Behandlungen der Kleinen.
Jegliche Hilfe, egal wie klein oder nur ein Gebet, ist eine riesige Unterstützung in dieser äußerst schwierigen Zeit.
Mein Herz blutet bei dem Gedanken an dieses kleine Kätzchen, welches unter so viel Stress und Unwissenheit so viele Prozedere durchlaufen muss und dessen Leben so in der Schwebe hängt. Mein einziger Wunsch ist es, dass sie es schafft.
Ich danke jedem, der sich die Zeit genommen hat, das hier zu lesen und vielleicht sogar ein wenig Hilfe zuteil werden lassen kann. Lotti ist meine Familie und ich weiß nicht, wer ich heute ohne sie wäre.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,
Laurie und Lotti
Update:
Lottis Befund des CTs ergab Flüssigkeit in der Lunge, wahrscheinlich Blut, da die roten Blutkörperchen auch sehr gering sind. Die Narkose war sehr hart zu ihrem schwachen Körper, sie ist aktiv in einem lebens bedrohlichen Zustand. Hoffentlich morgen bekommen ich die Gehirnflüssigkeits- und erneuten Blutergebnisse, sowie den Toxologiebericht. Bis dahin muss sie es aber erst ein mal schaffen.
Ich danke jetzt schon mal jedem von ganzem Herzen, der etwas beigetragen hat. Ich bin überwältigt von der Anteilnahme und so beruhigt, dass ich die Entscheidung über ihr Leben erstmal nicht mehr von Geld abhängig machen muss, sondern nur von ihrem Zustand. Danke Danke Danke!





