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Hey liebe(r) Leser ich bin Ela, ich bin 28 Jahre alt, und ich habe ein Lipödem im Stadium 2. Ich benötige vier Operationen, die von den Krankenkassen leider nicht bezahlt werden. Aber ohne chirurgische Eingriffe schreitet das Lipödem fort und die Symptome verschlimmern sich zunehmend, bis es zu einem völligen Verlust der Mobilität kommt. Um dies zu verhindern, bitte ich um eure Unterstützung. Zunächst aber ein paar Worte zu dieser Krankheit und meinem Leidensweg.
Ein Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, bei der sich Fettgewebe in bestimmten Körperbereichen, ungleichmäßig ansammelt. Sie betrifft überwiegend Frauen, ist nicht durch Übergewicht bedingt, sondern eine krankhafte Veränderung des Fettgewebes. Sie schränkt den Alltag stark ein und stellt viele Betroffene vor immense Probleme. Für mich bedeuten die Beschwerden, dass alltägliche Dinge wie Gehen und Stehen zur Qual werden. Meine Beine fühlen sich schwer wie Blei an, und es fällt mir zunehmend schwer, Freizeitaktivitäten zu genießen. Spontane Ausflüge oder einfach mal eine längere Strecke laufen – ist nur erschwert möglich. Der Schmerz und das Gefühl von Schwere machen es fast unmöglich, Dinge zu tun, die mir früher Freude bereitet haben.
Es ist ein ständiger Kampf gegen die Anstrengung und den Schmerz. Dinge, die früher selbstverständlich waren, wie Schuhe binden, Beine überschlagen oder Treppen gehen, fallen zunehmend schwerer. Auch die Körperpflege ist zur Herausforderung geworden – sei es das Rasieren der Beine oder das schneiden der Fußnägel. Es ist frustrierend, wenn man merkt, dass die eigenen Einschränkungen immer mehr zunehmen.
Die Suche nach einer passenden Hose wird zu einem weiteren stressigen Punkt im Leben. Statt die Freude am Shoppen zu genießen, kostet es mich mehr Energie als Freude, weil ich häufig keine passende Hose finde. Das Stadium des Lipödems ist mittlerweile so fortgeschritten, dass ich nur noch in teuren Online-Shops fündig werde. Doch auch das bietet nur bedingt eine Lösung.
Aber nicht nur die Beine bereiten Probleme. Auch die Arme machen mir das Leben schwer. Das Föhnen meiner Haare, ein einfacher Zopf oder gar eine besondere Frisur – all das ist nur mit Pausen möglich. Es raubt mir so viel Energie und Motivation, dass ich oft auf solche Dinge ganz verzichte.
Was ich mir wünsche, ist einfach wieder Leben zu können – wie jeder in meinem Alter. Spontan sein, Ausflüge machen und die kleinen Freuden des Lebens genießen, ohne ständig überlegen zu müssen, ob es Sitzmöglichkeiten gibt oder ob meine Beine es überhaupt mitmachen. Die Operationen würde mir so viel Lebensqualität zurückgeben und mir helfen, wieder das Leben zu führen, das ich mir wünsche. Ich möchte wieder unbeschwert sein, ohne ständig mit den Einschränkungen des Lipödems kämpfen zu müssen.
Ich danke für jeden gespendeten Cent/Euro und freue mich, mit diesem Beitrag mehr Aufklärung und Verständnis zu dieser Erkrankung zu erreichen.






