
Lichtfieber – Bipolare Kunst im Wandel der Gefühle
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Mein Name ist Lory, ich bin freischaffende Künstlerin aus Nähe Leipzig und lebe mit einer bipolaren Störung.
Für mich ist Kunst mehr als Ausdruck – sie ist Überlebensstrategie, Sprache und Heilung zugleich. In meinen Bildern verarbeite ich die Extreme zwischen Euphorie und Dunkelheit, die diese Krankheit mit sich bringt. Jedes Werk ist ein Versuch, mich selbst zu verstehen und gleichzeitig Brücke zu anderen Menschen, die Ähnliches fühlen.
Mit dieser Spendenaktion möchte ich meine erste eigene Vernissage realisieren: eine Ausstellung, die das Thema psychische Krankheit sichtbar macht, ohne Angst oder Scham. Ich möchte zeigen, dass auch im Chaos Schönheit liegt und dass Verletzlichkeit Stärke sein kann.
Die gesammelten Gelder fließen direkt in die Organisation der Ausstellung: Raummiete, Materialkosten, Drucke, Lichtgestaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Sollte mehr zusammenkommen, plane ich kleine Kreativ-Workshops für Betroffene, um gemeinsam über Kunst neue Wege zu Heilung und Ausdruck zu finden.
Dieses Projekt bedeutet mir alles weil es ehrlich ist, weil es mich zeigt, und weil ich glaube, dass Kunst helfen kann, die Seele zu entstigmatisieren.
Jeder Beitrag – egal wie klein – ist ein Stück Licht auf diesem Weg.
Ich lebe mit einer bipolaren Störung. Lange habe ich geschwiegen – aus Angst, aus Scham, aus Unwissen. Diese Vernissage ist mein Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
Mit Kunst möchte ich zeigen, wie sich Extreme anfühlen, wie Nähe und Überforderung, Hoffnung und Absturz gleichzeitig existieren können. Und ich möchte einen Raum schaffen, in dem über psychische Gesundheit gesprochen werden darf – ohne Tabus.
