Liana braucht unsere Hilfe – ihr Kampf gegen den Krebs

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Liana ist 5 Jahre alt. Bis zum 3. Juli 2026 war sie ein vollkommen gesundes, fröhliches Kind.
Ein paar Tage später hätte sogar ihr erstes Fußballtraining gestartet. Niemand hätte ahnen können, dass sich ihr Leben und das ihrer gesamten Familie innerhalb weniger Stunden für immer verändern würde.

Ich bin Lianas Tante und möchte euch berichten, wie es dazu kam.

Liana lebt mit ihren Eltern – meiner Schwester und meinem Schwager – und ihrer achtjährigen großen Schwester Alessia. Eine ganz normale Familie, bis zu jenem Tag, an dem plötzlich nichts mehr normal war.

03.07.2026 – Der lebensbedrohliche Notfall:

Am 2. Juli begann es zunächst mit Übelkeit und Kopfschmerzen. Es wirkte wie eine normale Erkrankung. Doch in der Nacht verschlechterte sich Lianas Zustand dramatisch und sie bekam massive Krampfanfälle, weshalb der gerufene Rettungsdienst sie unverzüglich ins Krankenhaus brachte.

Bei den Untersuchungen entdeckten die Ärzte einen etwa 7 cm großen Hirntumor.

Ein Schock, mit dem niemand gerechnet hatte, denn Liana war bis dahin vollkommen gesund gewesen.

Aufgrund der Größe und der lebensbedrohlichen Situation musste sie sofort notoperiert werden.

Es folgte eine 9 Stunden dauernde, hochkomplexe Operation, um den Tumor zu entfernen.

Danach lag Liana auf der Intensivstation im künstlichen Koma und wurde beatmet. Auch nach der Operation kam es weiterhin zu Krampfaktivität im Gehirn, die unter anderem im EEG festgestellt wurde.

Doch die erste Operation war nicht das Ende des Kampfes…

Lianas Zustand wurde erneut lebensbedrohlich, da der Hirndruck enorm anstieg und sie musste ein weiteres Mal notoperiert werden. Um ihr Leben zu retten, musste der Schädel aufgemacht und Teile des Kleinhirns abgetragen werden.

An diesem Tag hätten wir Liana fast verloren.

Ihre Eltern mussten innerhalb kürzester Zeit zweimal um das Leben ihrer kleinen Tochter bangen.

Noch dazu kam der endgültige Laborbefund des untersuchten Tumors: ein supratentorielles ZFTA-fusionspositives Ependymom WHO 3 - eine seltene Form von Hirnkrebs.

Heute – schwerste neurologische Einschränkungen

Als Liana langsam aus dem Koma erwachte, wurde deutlich, wie schwer ihr Gehirn durch den Tumor, die Krampfanfälle und die beiden Operationen belastet worden war.

Das Mädchen, das wenige Wochen zuvor noch alles selbstständig konnte, ist heute schwer neurologisch beeinträchtigt.

Sie kann nicht sprechen, nicht selbstständig sitzen oder laufen und wird über eine Sonde ernährt. Ihre Reaktionen sind stark eingeschränkt und sie verbringt viele Momente damit, einfach ins Leere zu schauen.

Liana befindet sich derzeit in intensiver Rehabilitation und erhält Physio-, Logo- und Ergotherapie, um Schritt für Schritt wieder Kraft und Fähigkeiten aufzubauen.

Eine für ihre weitere Krebsbehandlung sehr wichtige Protonenbestrahlung steht noch bevor. Diese kann jedoch erst durchgeführt werden, wenn Liana körperlich und neurologisch stabil und kräftig genug dafür ist.

Jeder Fortschritt in ihrer Rehabilitation ist deshalb ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu ihrer weiteren Behandlung.

Wie sich ihr Zustand entwickeln wird, kann heute niemand sicher sagen.

Und trotzdem gibt es Hoffnung

Trotz ihrer schweren Einschränkungen gibt es kleine Momente, die ihrer Familie unglaublich viel bedeuten.

Liana reagiert auf ihre Familie. Besonders ihre achtjährige Schwester Alessia schafft es immer wieder, sie zum Lachen zu bringen.

Diese Momente geben uns Kraft.

Denn Liana ist noch immer da. Und sie kämpft.

Ihre Eltern geben die Hoffnung nicht auf und kämpfen jeden Tag dafür, dass Liana jede mögliche Chance auf ein möglichst selbstständiges Leben bekommt.

Warum wir um Hilfe bitten:

Ich bin Lianas Tante und habe diese Spendenaktion gestartet, um meine Schwester, meinen Schwager und ihre beiden Kinder in dieser unvorstellbar schweren Zeit zu unterstützen.

Wir möchten ihnen einen Teil der Last abnehmen, damit sie ihre Kraft auf das Wichtigste konzentrieren können:
auf Liana.

Wofür die Spenden gebraucht werden:

Seit dem 3. Juli hat sich der gesamte Alltag der Familie verändert. Neben Krankenhausaufenthalten, Therapien, Rehabilitation und zahlreichen Fahrten kommen große bauliche und praktische Veränderungen auf sie zu.

Lianas Eltern haben erst vor wenigen Jahren eine Eigentumswohnung gekauft und steckten teilweise immernoch in Umbau- und Renovierungsarbeiten. Niemand konnte ahnen, dass die Wohnung nun kurze Zeit später vollständig an Lianas neue Bedürfnisse angepasst werden muss.

Damit Liana nach ihrer Rehabilitation und Krebstherapie möglichst sicher nach Hause kommen kann, muss die Wohnung nun rollstuhl- und behindertengerecht umgebaut werden – unter anderem im Badezimmer, Schlafzimmer und in weiteren Bereichen.

Zusätzlich wird ein behindertengerechtes Fahrzeug benötigt, in dem Liana und ihr Rollstuhl sicher transportiert werden können, um die zukünftigen Krankenhaustermine wahrnehmen zu können.


Niemand weiß heute, wie Lianas Zukunft aussehen wird, wie viel sie wieder lernen kann oder welche Fähigkeiten zurückkommen werden.

Aber eines steht fest:
Wir geben die Hoffnung nicht auf!!

Wenn ihr Liana und ihre Familie unterstützen könnt, hilft jeder Beitrag – ganz egal, wie groß oder klein.

Und wenn ihr nicht spenden könnt, hilft uns auch das Teilen ihres Schicksals.

Liana war ein kerngesundes fünfjähriges Mädchen. Heute kämpft sie gegen Krebs und mit schwersten neurologischen Folgen um ihre Zukunft.

Wir möchten ihr diesen Kampf nicht alleine überlassen.

Für Liana. Für ihre Eltern. Für ihre Schwester Alessia.

Von Herzen danke an jeden Menschen, der Liana unterstützt, ihr Schicksal teilt oder einfach an sie denkt. ❤️

Wir werden euch hier auf GoFundMe über Lianas weiteren Weg auf dem Laufenden halten und euch an ihren Fortschritten und wichtigen Behandlungsschritten teilhaben lassen.
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Organizer and beneficiary

Caroline Roth
Organizer
Worms
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