
Unsere Familie kämpft gegen Krebs-und braucht Hilfe ❤️
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Mein Name ist Ruven. Ich möchte euch von meiner Familie erzählen und vor allem von einem ganz besonderen Menschen: meiner geliebten Frau Nathalie.
Nathalie ist ein Mensch, der sein Herz schon immer für andere geöffnet hat. Für unsere vier wunderbaren Kinder, für unsere Familie, für Menschen in unserer Gemeinde und früher auch in ihrem Beruf. Sie ist eine liebevolle Mutter, meine Ehefrau und ein Mensch, der selbst in schweren Zeiten versucht, anderen mit Wärme und Fürsorge zu begegnen.
Unser gemeinsames Leben ist geprägt von unserer Liebe zueinander, unseren Kindern und unserem tiefen Glauben an Jesus Christus.
Doch seit 2019 ist vieles anders.
In diesem Jahr erhielten wir eine Diagnose, die unser Familienleben von einem Moment auf den anderen erschütterte: Nathalie hatte fortgeschrittenen Brustkrebs.
Wir waren gerade erst wieder Eltern geworden. Unser jüngster Sohn war noch ein Baby, als plötzlich alles ganz schnell gehen musste. Nathalie musste abstillen, und während wir uns eigentlich über das neue Leben in unserer Familie freuen wollten, standen wir vor der erschütternden Frage, ob unsere Kinder ihre Mama verlieren könnten.
Es folgte eine Operation, bei der es zu schweren inneren Blutungen kam. Eine Notoperation wurde notwendig. Wir bangten um Nathalies Leben.
Danach begannen die Chemotherapien, Bestrahlungen und weitere Behandlungen. Die Situation war zeitweise so ernst, dass uns die Ärzte nahelegten, ein Testament aufzusetzen.
Ich kann kaum beschreiben, was diese Worte mit uns gemacht haben.
Wir haben geweint, gebetet, gehofft und versucht, unseren Kindern trotz unserer eigenen Ängste so viel Geborgenheit und Normalität wie möglich zu schenken.
Nathalie verlor durch die Chemotherapie ihre Haare, ihre körperliche Kraft und ein großes Stück ihres bisherigen Lebens. Auch ihre geliebte berufliche Tätigkeit musste sie aufgeben.
Doch sie gab nicht auf.
Und während wir versuchten, irgendwie wieder Boden unter die Füße zu bekommen, traf uns der nächste Schicksalsschlag.
Bei unserem jüngsten Sohn wurde ein Herzfehler festgestellt, der operiert werden musste.
Wieder standen wir voller Angst vor einer Operation. Wieder beteten wir um das Leben eines Menschen, den wir über alles lieben.
Gott sei Dank verlief die Operation gut.
Aber die seelischen und körperlichen Belastungen dieser Jahre hatten längst tiefe Spuren hinterlassen.
Dann kam das Jahr 2022.
Bei Nathalie wurde erneut Brustkrebs festgestellt. Ein neuer, eigenständiger bösartiger Tumor.
Wieder diese Angst. Wieder Untersuchungen, Behandlungen und die Ungewissheit, was die Zukunft bringen würde.
Und wieder mussten wir als Familie lernen, mit einer Situation zu leben, die wir uns niemals hätten vorstellen können.
Neben all diesen Sorgen entstand über die Jahre eine immer größere finanzielle Not.
Nathalie konnte aufgrund ihrer Erkrankungen nicht mehr in ihren Beruf zurückkehren und ist inzwischen berentet. Ich arbeite weiterhin in Vollzeit und versuche, für unsere sechsköpfige Familie zu sorgen.
Doch die vergangenen Jahre haben uns finanziell sehr viel abverlangt.
Zusätzliche medizinische Ausgaben, nicht übernommene Untersuchungen, unterstützende Maßnahmen, Medikamente und weitere krankheitsbedingte Kosten kamen zu unseren gewöhnlichen Lebenshaltungskosten hinzu.
Durch die Krebstherapien entwickelte Nathalie außerdem Osteoporose, die weitere medizinische Betreuung notwendig machte.
Wir haben lange versucht, alles aus eigener Kraft zu bewältigen. Wir haben bezahlt, verzichtet, zurückgesteckt und immer wieder gehofft, dass wir irgendwann finanziell aufatmen können.
Doch die Schulden sind über die Jahre immer weiter gewachsen.
Inzwischen stehen wir vor einer Schuldenlast von rund 80.000 Euro.
Eine Summe, die wir trotz aller Bemühungen aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können.
Mittlerweile ist unsere finanzielle Situation so angespannt, dass es uns zunehmend schwerfällt, selbst laufende Rechnungen und notwendige Ausgaben zuverlässig zu bewältigen. Diese ständige Sorge begleitet uns inzwischen auch im Alltag und kostet uns viel Kraft. Besonders schmerzt es mich, zu sehen, dass Nathalie neben ihren gesundheitlichen Belastungen auch diese Ängste mittragen muss, obwohl ich alles daransetze, unsere Familie zu versorgen.
Es fällt uns nicht leicht, das hier so offen zu schreiben.
Wir sind keine Menschen, die leichtfertig um Hilfe bitten. Wir haben lange versucht, unsere Sorgen selbst zu tragen. Doch inzwischen müssen wir uns eingestehen, dass wir Unterstützung brauchen.
Was ich mir als Ehemann und Vater von Herzen wünsche, ist eigentlich etwas ganz Einfaches:
Dass meine Frau nach allem, was sie durchstehen musste, nicht jeden Tag zusätzlich von finanziellen Ängsten begleitet wird.
Dass unsere Kinder trotz der schweren Jahre ein möglichst unbeschwertes Zuhause erleben dürfen.
Und dass wir als Familie endlich wieder ein wenig zur Ruhe kommen können.
Wir wissen nicht, was die Zukunft gesundheitlich für Nathalie bereithält. Aber wir möchten die gemeinsame Zeit, die uns geschenkt ist, nicht ausschließlich von Sorgen bestimmen lassen.
Unser Glaube an Jesus Christus trägt uns durch diese Zeit. Wir vertrauen darauf, dass Gott uns auch in unseren schwersten Stunden nicht verlassen hat.
Deshalb wenden wir uns heute mit einer Bitte an euch.
Wenn ihr uns mit einer Spende unterstützen möchtet, ganz gleich in welcher Höhe, wären wir euch von Herzen dankbar. Jeder Beitrag kann uns helfen, die finanzielle Last Stück für Stück zu verringern.
Und wenn ihr uns finanziell nicht unterstützen könnt oder möchtet, freuen wir uns ebenso über eure Gebete oder darüber, dass ihr unsere Geschichte mit anderen teilt.
Schon allein, dass ihr euch die Zeit genommen habt, unsere Geschichte zu lesen, bedeutet uns viel.
Von Herzen danke für euer Mitgefühl, eure Gebete und jede Form der Unterstützung.
Gott segne euch.
In großer Dankbarkeit
Ruven und Nathalie ❤️





