Lebensumstände- eine Familie zwischen Krebs und Schulden

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Lebensumstände- eine Familie zwischen Krebs und Schulden

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Mein Name ist Ruven, ich würde euch gerne etwas über meine Familie, insbesondere meine geliebten Frau Nathalie erzählen:

Nathalie ist ein Mensch, dessen Leben sich gerne um andere dreht – sei es in der Familie, der Gemeinde oder früher im Beruf. Wir sind verheiratet, haben vier wunderbare Kinder und einen festen Glauben!

2019 wurde, nach langem Rätselraten um die schlechte Verfassung von Nathalie, bei ihr fortgeschrittener Brustkrebs diagnostiziert. Wir waren gerade Eltern unseres vierten Kindes geworden und musste schnellstmöglich abstillen. So viele Ängste, so viele Sorgen um das Gedeihen unseres kleinen Sohnes und um das Leben meiner geliebten Frau! Es folgte eine OP, die zu inneren Blutungen führte und unter ängstlichem Bangen nachoperiert werden musste. Daran schlossen sich wiederholte Chemotherapien an, während derer die Ärzte uns anrieten, ein Testament zu machen, weil es nicht gut um Nathalie stand. Uns wankte der Boden unter den Füßen!

Wir weinten und beteten Tag und Nacht und versuchten unsere Ängste von unseren Kindern fernzuhalten. Es war ein Albtraum!

Chemotherapien sind für die Betroffenen heftig, und das nicht nur, weil man nicht ein einziges Haar auf seinem Körper behält, sondern, weil es auch mental extrem anstrengend ist. Für alle Beteiligten. Meine Frau musste sofort aufhören zu arbeiten. Alleine die Behandlungen der ersten Monate: Chemotherapien, Bestrahlungen, Krebsmedikamente, Supplemente u.v.m. haben uns den Wert eines neuen Kleinwagens gekostet.

Die Luft wurde also nicht nur mental und physisch, sondern auch monetär wirklich dünn, denn ich war nun der Alleinverdiener. Da Nathalie die Supplemente und Behandlungen zum Überleben brauchte und sie zudem stärkten, zahlten und zahlten und zahlten wir. Zusatzkosten, die von der Kasse nicht übernommen werden. Durch die Chemo entwickelte meine Frau Osteoporose und weitere kostenpflichtige Supplemente und Untersuchungen wurden nötig.

Noch während des ersten Jahres nach Entdecken des Brustkrebses, wurde bei unserem Neugeborenen ein Herzfehler festgestellt, wegen dem er operiert werden musste. Wieder bangten wir um Leben und Tod. Es ging alles gut, aber wir waren inzwischen emotional ausgelaugt. Und dann 2022 ein weiterer Schicksalsschlag: Nathalie hatte einen neuen, anders- und leider bösartigen Tumor in der Brust. Alles fing von vorne an.

Nathalie ist noch immer nicht geheilt, aber sie arbeite hart daran! Für unsere Kinder, für uns als Paar und alle die sie lieben – und auch für sich! Während dessen mehren sich die Schulden, denn meine Frau ist inzwischen berentet und darf nicht mehr arbeiten.
Die Kosten stapeln sich und sind nicht zu bewerkstelligen.

Soviel kann ein Mensch alleine gar nicht verdienen!

Der Schuldenberg beträgt inzwischen etwa 50000,-€

Wir kämpfen sehr, aber wir sind am Ende!

Wir haben es bislang allein versucht, aber es scheint unmöglich und wir brauchen bitte dringend Eure Hilfe…. vielleicht mit einem Betrag, der euch nicht wehtut oder eurem Gebet.

Liebe Grüße und ein großes Dankeschön,

Ruven und Nathalie
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Ruven Seidl
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