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Lauras Kampf zurück ins Leben

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***UPDATE, 19.12.2023: Wir sind von der Spendenbereitschaft so vieler Menschen absolut überwältigt. Wir hatten das Spendenziel erst einmal kleiner gehalten, da wir niemals erwartet hätten, dass soviel zusammen kommen könnte. Da wir nun großer Hoffnung sind, Laura nicht nur ihre Therapiemaßnahmen, sondern auch das benötigte Auto und weitere laufende Kosten in den nächsten Jahren finanzieren zu können, haben wir das Spendenziel nun noch einmal von 50.000€ auf 90.000€ erhöht. Tausend Dank schon mal an alle, die die Aktion bisher unterstützt haben.***

Liebe Bekannte, Freunde, Familie und Unterstützer, wir sind die Familie und Freunde von Laura (29). Dieser Spendenaufruf gilt ihr. Laura war und wäre mit Sicherheit immer noch eine sehr aktive, selbstständige und humorvolle junge Frau. Darüber hinaus war sie vor allem aber auch immer für andere da. Ob es darum ging, Freunden in schweren Lebensphasen beizustehen, oder ihren Großvater 12 Stunden lang mit dem Auto in dessen Heimat zu fahren, weil es anders nicht mehr gegangen wäre - auf Laura war einfach immer Verlass. Sie liebte es zu reisen, Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen und auszugehen. Nach einem Studium in Köln arbeitete Laura mehrere Jahre bei einer Fernsehproduktionsfirma. Auch hier war sie eine geschätzte Kollegin und ein beliebtes Teammitglied. Im Herbst 2022 beschloss Laura dennoch neue Wege einzuschlagen. Nachdem sie sich mit ihrer neuen Wohnung in Kölns Belgischem Viertel gerade einen kleinen Lebenstraum erfüllen konnte, blickte sie einem weiteren Traum entgegen: Ein Job in der Eventbranche. Natürlich war das nur einer von vielen Träumen von Laura.




Sie wollte außerdem noch viel von der Welt sehen, sich mal wieder so richtig verlieben und später dann eine Familie gründen. Ein kurzer Trip zu einer Freundin nach Madrid stand gerade kurz bevor, als sich am 14.09.2022 all ihre Träume in Luft auflösten.



An diesem Tag hatte Laura einen schweren Verkehrsunfall. Sie war in ihrem Smart auf dem Weg zu ihrer Tante und ihren Onkel zum Mittagessen, als sie mit zwei anderen Autos kollidierte. Wie genau der Unfall sich zugetragen hat, lässt sich leider bis heute nicht rekonstruieren. Die Aussagen der anderen Beteiligten stimmen nicht überein und an der Unfallstelle gibt es keine Verkehrskameras, die hätten ausgewertet werden können. Fest steht aber: Laura wurde an diesem Mittwochmittag lebensbedrohlich verletzt und für sie und alle Angehörigen begann ein Martyrium.

Nach Lauras Einlieferung ins Krankenhaus in Köln-Merheim wurde schnell ersichtlich, dass sich die schlimmsten Verletzungen vor allem am Kopf befinden. Sie wurde umgehend in ein künstliches Koma versetzt und befand sich in akuter Lebensgefahr. Eine Woche später musste ihr dann, aufgrund des lebensbedrohlich hohen Hirndrucks, auf beiden Seiten die Schädeldecke operativ entfernt werden. Als Laura nun langsam aus dem Komazustand erwachte, war die Hoffnung zunächst groß. Leider war sie aber weiterhin lange Zeit nicht ansprechbar. Noch Monate nach ihrem Unfall sprachen die Ärzte von einem Wachkomazustand und auch die Schädeldecke konnte ihr erst 3 Monate nach ihrem Unfall wieder eingesetzt werden. Diagnosen, die Laura gestellt wurden, sind u.a.:

- Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades
- Schädelbasisfraktur
- Hirnödem

Heute liegt Lauras Unfall 15 Monate zurück. Nach mehreren Operationen, unzähligen Untersuchungen und Monaten der Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie, sowie dem unermüdlichen Einsatz von Ärzten, Pflegepersonal, Angehörigen und vor allem auch Laura selbst, ist Interaktion mit ihr nur eingeschränkt möglich. Sie kann ein paar wenige Laute formen und reagiert mit diesen gelegentlich auf Reize. Ihre motorischen Fähigkeiten sind stark eingeschränkt und gezielt ausgeführte Bewegungen, von Armen und Händen – wie das Ergreifen einer anderen Hand - erarbeitet sie sich gerade wieder. Auch belohnt sie uns alle hin und wieder gerne mit einem herzlichen Lachen. Wenn Laura lacht, vergisst man für einen kurzen Moment alles, was passiert ist, denn ihr Lachen klingt genau wie früher. Leider ist die Realität aber, dass nichts mehr ist wie früher.




Laura ist heute eine schwerst behinderte junge Frau mit Pflegestufe 5, die seit einigen Monaten in einem Pflegeheim lebt. Während ihr Aufenthalt von der Pflegekasse bezahlt wird, gilt das für alle anderen Maßnahmen leider nicht.

Wir möchten weiter mit und für Laura kämpfen und ihr die Versorgung ermöglichen, die sie braucht, um ein möglichst schönes Leben zu führen. Wir wollen, dass sie Dinge erleben kann, die ihr in schweren Zeiten Hoffnung spenden und sie ermutigen, weiterzumachen. Hierfür möchte ihre Mutter u.a. zweimal jährlich mit ihr eine Neuro-Reha besuchen, deren Aufenthalt jedes Mal 5.700 € Euro kostet, wobei hier noch keine Transportkosten mit inbegriffen sind. Diese Klinik befindet sich im Ausland, da es in Deutschland leider keine vergleichbare Therapiemöglichkeit gibt. Um Laura zu solchen Anlässen, aber auch zu anderen Maßnahmen, wie z.B. schönen Momenten mit der Familie transportieren zu können, ist auch die Anschaffung eines Fahrzeugs angedacht, das es ermöglicht, Lauras Rollstuhl zu transportieren. Die Kosten für all das, bewegen sich im oberen fünfstelligen Bereich und werden von keiner Versicherung getragen, können aber auch von uns, ihrer Familie und Freunden nicht gedeckt werden.

Aus diesem Grund wenden wir uns an euch. Auch wenn Laura wohl niemals in der Lage sein wird, wieder einen ihrer geliebten „Weinschorlen-Wednesdays“ mit Freundinnen in der Stammbar zu verbringen, zu reisen, ihren Traumjob zu ergreifen, sich mal wieder so richtig doll zu verlieben und dann irgendwann eine Familie zu gründen, wollen wir mit Hilfe eurer Spenden alles dafür tun, dass ihr weiterer Weg so schön wie möglich gestaltet werden kann. Mit eurer Hilfe werden wir alles tun, um sie so gut es geht bei ihrem Kampf zurück in ein anderes und neues Leben zu unterstützen.

Wir - Lauras Familie und Freunde - bitten euch: teilt ihre Geschichte mit der Welt. Erzählt davon auf den sozialen Medien, die ihr nutzt, leitet sie per WhatsApp oder Mail weiter und helft uns, möglichst viele Menschen zu erreichen. Auch wenn es nur schwer vorstellbar ist: Was Laura zugestoßen ist, könnte jedem von uns jederzeit auch passieren.

Wir danken euch von ganzem Herzen für eure Anteilnahme, Mithilfe und Spenden!

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