Hallo, mein Name ist Laura. Ich bin 30 Jahre alt und 2022 nach 2 Corona-Infekten an Post COVID erkrankt. Mittlerweile hat sich daraus ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) und auch eine Polyneuropathie entwickelt.
Täglich leide ich unter unfassbaren Schmerzen (Nervenschmerzen, Gelenkschmerzen, Kribbeln und Missempfindungen in Händen und Füßen, nächtliche Krämpfe), Brain Fog, Schwindel, extremer Erschöpfung und oft auch unter Übelkeit, sodass ich nicht mehr jede Nahrung vertrage.
Ebenso benötige ich vor und nach Arztbesuchen oder kleineren Unternehmungen weitestgehende Ruhepausen, sodass ich täglich mehrere Stunden an meinem Bett gebunden bin. Spontan mal das Leben genießen ist einfach nicht mehr drin. Licht und Geräusche vertrage ich nicht mehr so gut, sodass Spaziergänge mit meiner Hündin oder auch mal ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt einen sogenannten Crash auslösen können. Dieser zwingt mich dann tagelang in meinem abgedunkelten Schlafzimmer zur Bettruhe.
Bis jetzt habe ich den Mut nicht verloren, und versuche immer selten mal wieder an einer Aktivität teilzunehmen.
POST COVID und ME/CFS sind nicht ausreichend erforscht und viele hilfreiche Therapien werden von den Krankenkassen nicht übernommen.
Meinen Job kann ich seit 2024 nicht mehr ausüben, da sich meine Krankheit immer weiter verschlechtert hat.
Meine Angehörigen und ich stehen nun vor einer großen Belastung:
- Fahrten zu Ärzten/Therapien
- wirksame Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente, die nicht durch die Krankenkasse übernommen werden
- antientzündliche Ernährung
- Therapien und Behandlungen, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden
- kleine Maßnahmen, die mir und meinen Angehörigen den Alltag erleichtern
Ich danke euch für eure Anteilnahme, seien es Spendengelder, aufmunternde Worte oder wenn ihr meinen Beitrag teilt.
Jede noch so kleine Unterstützung hilft mir ungemein.
Eure Laura.

