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Ich bin Silke Christensen, Gründerin und Inhaberin von Lamasté. Ich arbeite seit 2018 als Diplom-Psychologin mit Lamas und Alpakas im Bereich Aus- und Weiterbildung sowie in der Tiergestützten Therapie und anderen Tiergestützten Interventionen.
Seit 2018 ist kein Jahr vergangen, in dem nicht neue Krisen dazugekommen sind:
Corona, explodierende Futterpreise, steigende Tierarztkosten, höhere Benzinpreise, Lieferengpässe, Inflation, Kriege, Unsicherheit, rasant wegbleibende Buchungen und gleichzeitig immer höhere laufende Kosten.
Im Juni kommt nun die Rückzahlung der Corona-Soforthilfe dazu. Was damals als Hilfe gedacht war, bedeutet für mich aktuell das endgültige Aus.
Ich habe alles versucht. Wirklich alles.
Hier leben 25 Lamas und 3 Alpakas. Viele von ihnen brauchen inzwischen deutlich mehr finanzielle Unterstützung als früher.
Ja, ich weiß, was einige jetzt sagen werden:
„War ja klar.“
„Warum so viele Lamas?“
„Braucht doch kein Mensch.“
„Selbst schuld.“
Vielleicht ist es leicht, von außen so zu urteilen. Aber für mich geht es gerade nicht um Stolz und um mich selbst schon lange nicht mehr.
Es geht um Futter, Tierarzt, Versorgung und Betreuung der Tiere, Pacht für die Weideflächen. Um die Gewinnung von Zeit und das weitere Tragen der Verantwortung. Und darum, ob Lamasté weiterbestehen kann.
Lamasté ist kein Hobbyprojekt. Diese Tiere haben Menschen berührt, begleitet, beruhigt und oft genau dort erreicht, wo Worte nicht mehr weiterkamen.
Ich bitte deshalb akut um Hilfe.
Jede Spende hilft, diese schwere Zeit zu überbrücken und die Versorgung der Tiere zu sichern.
Wenn Du Lamasté, die Tiere oder unsere Arbeit unterstützen möchtest, kannst Du für uns spenden.
Von Herzen danke an alle, die nicht wegsehen.
Es gibt derzeit Pläne und Verhandlungen für Umstrukturierungen und die Option der Gründung eines Fördervereins bzw. eines Lebenshofes für Lamas und Alpakas, aber die Umsetzung benötigt ebenfalls Zeit.
Eure Silke und all die lieben Lamas und Alpakas

